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Pressemitteilung
Nr. 103/1999 vom 26.11.1999 |
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Professor Franz Beisteiner 75
Prof. Dr. techn. Prof. E.h. Franz Beisteiner, emeritierter Professor
des Instituts für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart,
feiert am 3. Dezember 1999 seinen 75. Geburtstag. Der gebürtige Grazer,
der an der Technischen Hochschule seiner Heimatstadt Maschinenbau studiert
hat und dort promovierte, wurde nach mehrjähriger Industrietätigkeit in
Duisburg 1963 nach Stuttgart berufen. Als engagierter Hochschullehrer und
Ingenieur hat er mit großem Erfolg bei seinen Studenten die Freude am
Konstruieren geweckt und damit für viele junge Menschen den Grundstein
für eine erfolgreiche Berufslaufbahn gelegt. Schon frühzeitig sorgte er
dafür, daß die angehenden Konstrukteure an seinem Institut auch den
Umgang mit dem modernen Hilfsmittel CAD erlernen konnten. Seine
Forschungsschwerpunkte waren Untersuchungen zur Betriebsbeanspruchung von
Flurförderzeugen, Lebensdaueruntersuchungen an Getrieben,
Modellrechnungen zur Spurführung schienengebundener Krane sowie die
Planung und Simulation innerbetrieblicher Transportsysteme. 1977 übernahm
er auch die wissenschaftliche Betreuung des Fachgebiets Seilbahntechnik.
Maßgeblich auf seine Initiative hin wurde das Tätigkeitsfeld des
Institutes mit dem traditionellen Schwerpunkt Seiltechnik und
Seilanwendung 1989 mit der Einrichtung der neuen Abteilung Lagertechnik
und Logistik ausgedehnt. Über seine Mitarbeit in Normungsgremien des
Fachgebietes Fördertechnik und als Gutachter konnte Professor Beisteiner
viele Ergebnisse seiner Forschungen in die Praxis einbringen.
Auch in der Selbstverwaltung der Universität Stuttgart war er aktiv
und wirkte maßgeblich an der Gestaltung neuer Studienordnungen mit. In
den Jahren 1972 und 1973 war er Dekan der Fakultät Konstruktions- und
Fertigungstechnik. Darüber hinaus trug er als Leiter der Fachkommission
Technik wesentlich zum erfolgreichen Start der in Baden-Württemberg neu
geschaffenen Berufsakademie bei. Für seine Verdienste wurde ihm 1981 das
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Seit Beginn der achtziger Jahre
pflegte Professor Beisteiner intensive Kontakte zur
Partnerschaftsuniversität Wuhan in der VR China. 1987 verlieh ihm die
Universität Wuhan die Ehrenprofessur. Am 1. Oktober 1992 wurde Professor
Beisteiner nach neunundfünfzig Vorlesungssemestern emeritiert.
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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