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Pressemitteilung Nr. 90/1996 vom 14.11.1996 |
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Neues Graduiertenkolleg:
Innere Grenzflächen in kristallinen Materialien
Ein neues Graduiertenkolleg hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(DFG) an der Universität Stuttgart und dem Stuttgarter Max-Planck-Institut
für Metallforschung eingerichtet: "Innere Grenzflächen
in kristallinen Materialien - von der atomaren Struktur innerer
Grenzflächen zu den Werkstoffeigenschaften". Beteiligt
sind die Fakultäten Chemie, Elektrotechnik, Energietechnik,
Luft- und Raumfahrttechnik sowie Physik der Universität.
Start des auf drei Jahre angelegten Kollegs ist der 1. Januar
1997. Zudem hat die DFG die Fortsetzungsanträge für
die beiden Graduiertenkollegs "Linguistische Grundlagen für
die Datenverarbeitung" sowie "Modellierung und Diskretisierungsmethoden
für Kontinua und Strömungen" an der Universität
Stuttgart bewilligt.
Das Kolleg "Innere Grenzflächen in kristallinen Materialien"
dient dem Ziel, Stipendiatinnen und Stipendiaten entsprechend
dem internationalen Standard auszubilden und innerhalb von drei
Jahren in einem der ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fachgebiete
zur Promotion zu führen. In modernen Materialien spielen
die Eigenschaften von inneren Grenzflächen eine entscheidende
Rolle für die Eigenschaften des Materials selbst. Die Eigenschaften
der Grenzflächen sind wiederum durch die atomistische Struktur
und die chemische Zusammensetzung bestimmt. Aus diesem Grund umfaßt
das Forschungsgebiet des Graduiertenkollegs die drei Teilgebiete
der Herstellung und Modifizierung innerer Grenzflächen, der
Charakterisierung und Eigenschaftsbestimmung und der atomistischen
und kontinuumsmechanischen Berechnung durch Modellansätze.
Die an den Modellsystemen gewonnenen Ergebnisse können zur
Berechnung der Eigenschaften komplexer Werkstoffe herangezogen
werden.
Interessentinnen und Interessenten für Doktorandenstipendien
sollten sich baldmöglichst mit den üblichen Unterlagen
am Max-Planck-Institut für Metallforschung bewerben.
Kontakt:
Prof. Dr. M. Rühle, Max-Planck-Institut für Metallforschung
/ Institut für Werkstoffwissenschaft, Seestr. 92, 70174 Stuttgart,
Tel. 0711/2095-318, Fax 2095-320
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Keplerstraße 7 70174 Stuttgart Tel. (0711) 121-2297, -2176, -2155; Telefax 121-2188 e-mail: presse@uni-stuttgart.de
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