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Pressemitteilung Nr. 7/1996 vom 19.1.1996 |
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Institut für Energiewirtschaft und Rationelle
Energieanwendung stellt Studie vor:
Klima- und ökonomieverträgliche Energieversorgung
- Senkung der Treibhausgasemissionen möglich
- Einladung zur Pressekonferenz
Neue Erkenntnisse fuer die Verwirklichung einer klimaverträglichen Energieversorgung
in Baden-Württemberg und in Deutschland, die auch die Sicherung des
Wirtschaftsstandortes berücksichtigen, liefert eine Studie des Instituts für
Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart.
Die Ergebnisse seines von der Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg
geförderten Projekts "Emissionsminderung von energiebedingten klimarelevanten
Spurengasen in der Bundesrepublik Deutschland und in Baden-Württemberg"
stellt das IER am Montag, den 5. Februar im Rahmen einer Pressekonferenz vor.
Dazu wird herzlich eingeladen.
Zeit: Montag, 5. Februar, 15.00 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum der Universität Stuttgart,
Robert-Leicht-Straße 161, Stuttgart-Vaihingen
Als Gesprächspartner stehen Prof. Dr.-Ing. Alfred Voß, Direktor des IER, und Dr.
Ulrich Fahl, Leiter der Abteilung Energiewirtschaft und Energietechnische Anlagen
im Institut, zur Verfügung.
Vertreter der Medien werden gebeten. ihre Teilnahme an der Pressekonferenz
unter Tel. 0711/121-2297 oder Fax 0711/121-2188 zu bestätigen.
Die Energieprobleme und die mit ihr eng verknüpften Belastungen von Umwelt
und Natur sowie die Gefahren einer Klimaveränderung gehören angesichts einer
weiter wachsenden Weltbevölkerung zum Kernbereich der globalen Problematik.
Vor allem das Risiko einer Klimaveränderung steht in der öffentlichen Diskussion
über Umweltbelastungen seit geraumer Zeit im Vordergrund. Seit Beginn des
industriellen Zeitalters haben die von Menschen verursachten Emissionen von
Luftschadstoffen erheblich zugenommen und zu einer Erhöhung der Konzentration
klimarelevanter Spurengase in der Atmosphäre geführt. Die Spurengase
Kohlendioxid und Methan sind wesentliche Verursacher des anthropogenen
Treibhauseffektes, der in erdgeschichtlich kurzen Zeiträumen zu globaler Erwärmung
führen und damit gefährliche Folgen für das Klimasystem und die davon
abhängigen Ökosysteme haben kann. Wesentliche Quelle der Emission von
Treibhausgasen ist die Energieversorgung, insbesondere die Verbrennung fossiler
Energieträger.
Die Entwicklung tragfähiger Lösungen bzw. Lösungsansätze zur Eingrenzung
energiebedingter Treibhausgasemissionen erfordert einen ganzheitlichen Ansatz
und eine umfassende Analyse aller aus heutiger Kenntnis denkbaren
Reduktionsmaßnahmen im Sinne einer möglichst genauen Quantifizierung ihrer im
Zeitablauf möglichen Beiträge zur Minderung energiebedingter Treibhausgasemissionen,
aber auch der damit verbundenen Kosten und sonstigen Nebeneffekte.
Im Rahmen des jetzt abgeschlossenen Projektes haben die Stuttgarter
Wissenschaftler effiziente, integrierte Gesamtstrategien zur Minderung der
Emissionen von energiebedingten klimarelevanten Spurengasen erarbeitet. Die
Ergebnisse zeigen, daß eine Nutzung der kosteneffizienten C02-Minderungspotentiale
es sowohl in Baden-Württemberg als auch im gesamten Gebiet der
Bundesrepublik Deutschland ermöglicht, die energiebedingten Treibhausgasemissionen
nachhaltig zu senken, ohne die Wirtschaft mit steigenden Energiekosten
zu belasten. Voraussetzung dafür ist allerdings, die bestehenden energiepolitischen
Hemmnisse abzubauen und den Marktkräften den Spielraum einzuräumen,
der notwendig ist, um zu einer möglichst effizienten Nutzung der bestehenden
C02-Minderungsmöglichkeiten zu gelangen.
Im Anschluß an die Pressekonferenz werden - ebenfalls im Internationalen
Begegnungszentrum - Prof. Voß und Dr. Fahl die Studie der Öffentlichkeit und
Vertretern von Energieversorgungsunternehmen sowie aus Politik und Wissenschaft
ausführlich vorstellen. Interessierte Vertreter der Medien sind auch dazu
herzlich eingeladen.
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Keplerstraße 7 70174 Stuttgart Tel. (0711) 121-2297, -2176, -2155; Telefax 121-2188 e-mail: presse@uni-stuttgart.de
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