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unilogo Universität Stuttgart

Pressemitteilung Nr. 20/1996 vom 14.2.1996

 
 
 

10. Trinkwasserkolloquium:

Qualitätssicherung in der Wasserversorgung

Am Donnerstag, den 22. Februar 1996 findet an der Universität Stuttgart unter Leitung von Professor Dr.-Ing. Ulrich Rott vom Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft das 10. Trinkwasserkolloquium zum Thema "Qualitätssicherung in der Wasserversorgung durch Gewässerschutz und moderne Wasserwerke" statt.

Die Qualitätssicherung in der Trinkwasserversorgung ist seit jeher oberstes Ziel und ständige Aufgabe der Wasserversorgungsunternehmen sie muß aber auch wichtigste Leitlinie der Gewässerschutzpolitik bleiben. Die Gewässerschutzpolitik stößt jedoch in ihrem Bemühen, die ober- und unterirdischen Wasservorkommen möglichst vollständig und flächendeckend in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten, aufgrund ökonomischer und beschäftigungspolitischer Zwänge auf Widerstand anderer Politikbereiche wie beispielsweise Landwirtschaft, Verkehr oder Industrie. So können Restbelastungen für Oberflächengewässer und Grundwässer auch weiterhin in dicht besiedelten Lebensräumen nicht vollständig vermieden werden.

Da laufend neue Stoffverbindungen in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden, gleichzeitig die Öffentlichkeit die Qualität von Trinkwasser zunehmend sensibel wahrnimmt und die Qualitätsanforderungen an Trinkwasser auf einem hohen, dem wichtigsten Lebensmittel angemessenen Niveau gehalten werden müssen, stehen die Wasserwerke auch in Zukunft ständig vor neuen Herausforderungen.

Diese gesamte Problematik der Qualitätssicherung und des Gewässserschutzes behandelt das 10. Stuttgarter Trinkwasserkolloquium; dabei werden sowohl die politischen und ökonomischen Aspekte landes-, bundes- und europaweit diskutiert als auch technische und betriebliche Lösungsmöglichkeiten zur Sicherung einer quantitativ und qualitativ ausreichenden Trinkwasserversorgung.

Die vorgestellten konkreten Problemlösungen umfassen unter anderem die Wassergewinnung in Ballungsgebieten, In-Situ-Aufbereitungsverfahren einschließlich Arsenentfernung, die zentrale Entcarbonisierung von Quellwasser sowie technische Probleme der Wassermengenreduktion in den neuen Bundesländern.

Ort:Universität Stuttgart, Pfaffenwaldring 47, Hörsaal V 47.02
Zeit: Donnerstag, den 22. Februar 1966 von 9.00 bis 17.00 Uhr
Weitere Informationen im Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und
Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart
Tel. 071 1168 5-5433, Fax 685-3729


Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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