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Veröffentlichungen

2011

 

Wolfram Pyta, Carsten Kretschmann (Hg.)

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Burgfrieden und Union sacrée
 

313 Seiten

ISBN: 978-3-486-70247-7

€ 64,80

Während des Ersten Weltkriegs entstanden in Deutschland wie in Frankreich neue Formen sozialer Vergemeinschaftung. Burgfrieden und Union sacrée bezeichneten dabei Leitvorstellungen, mit deren Hilfe die Wirklichkeit der politischen und sozialen Klassengesellschaft vor 1914 mit der Idee einer neuen Einheit der Nation überwunden werden sollte. Der Sammelband fragt erstmals nach den literarischen Deutungen des Ersten Weltkriegs und ihrer Bedeutung für die Konstruktion politischer Ordnungsvorstellungen in der Zwischenkriegszeit.
 

 

 

2011

 

Prof Dr. Wolfram Pyta (Hg.)

                                       g10943-9

Karl May: Brückenbauer zwischen den Kulturen
 

 

216 Seiten

ISBN: 978-3-643-10943-9

€ 24,90

Karl May, der meistgelesene Schriftsteller der deutschen Sprache, wurde lange auf die Funktion eines reinen Jugendschriftstellers, günstigenfalls auf die eines "Volksschriftstellers" reduziert. Die akademische Beschäftigung mit seinem Werk setzte erst in den 1970er Jahren ein. Sie konnte zeigen, dass in seinen Werken eine implizite Reflexion über das Fremde, den Orient und die Frage der Interkulturalität zu finden ist. Karl May erweist sich so als ein unterschätzter Brückenbauer zwischen den Kulturen, den es mit den Methoden der zeitgenössischen Kulturtheorie neu zu entdecken gilt.

Der Band zeichnet die Wirkungsgeschichte dieses schillernden Autors aus historischer, literaturwissenschaftlicher und philosophischer Perspektive nach und zeigt mit welchem Gewinn neuere kulturwissenschaftliche Fragestellungen auf das Phänomen Karl May übertragen werden können.

Mit Beiträgen von Philippe Alexandre, Annette Bühler-Dietrich, Volker Depkat, Karl Holl, Martin Kohlrausch, Andrea Polaschegg, Barbara Potthast, Wolfram Pyta, Helmut Schmiedt, Andreas Urs Sommer und Hartmut Vollmer.
 

 

 

 

2011

 

Wolfram Pyta, Tilman Harlander (beide Hg.)

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NS-Architektur, Macht und Symbolpolitik

 
 

 

ca. 270 Seiten

ISBN: 978-3-643-10944-6

€ 24,90

In der Selbstdarstellung des NS-Regimes spielten Architektur und Städtebau eine Schlüsselrolle - ihre Macht- und Symbolpolitik war entsprechend bedeutsam. Architektur galt als jenes "Wort aus Stein", durch das der "Führer" zu seinem Volk sprach. Doch das NS-Baugeschehen erschöpfte sich keineswegs in der anfänglich dominierenden Blut-und-Boden-Architektur und neoklassizistischen Staats- und Repräsentationsbauten. Forschungsarbeiten haben bereits seit den 1980er Jahren die Aufmerksamkeit auf die große Bedeutung funktionalistischer, zum Teil "moderner" Planungskonzepte und Zweckarchitekturen gelenkt. Der Band versammelt die jüngsten Arbeiten, die auf der Basis von zusätzlich erschlossenen Archivbeständen und Nachlässen wichtige Forschungslücken schließen. Mit Beiträgen von Jörg Blasius, Harald Bodenschatz, Detlef Briesen, Werner Durth, Michael Flagmeyer, Emanuel Hübner, Karl R. Kegler, Arne Keilmann, Roland May, Roland Müller, Christoph Raichle, Dietrich Schmidt, Jo Sollich, Wendelin Strubelt, Wolfgang Voigt sowie einer Einführung von Tilman Harlander und Wolfram Pyta.
 

 

 
 
 
 
   
 
 

April 2010

 

PD Dr. Hans-Peter Becht, Dr. Carsten Kretschmann, Prof. Wolfram Pyta (Hrsg.)

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Politik, Kommunikation und Kultur in der Weimarer Republik


248 Seiten, fester Einband, 15 Abbildungen

ISBN: 978-3-89735-554-5

€ 28,00

Im Rahmen der Reihe „Pforzheimer Gespräche“ fand im September2008 eine von Hans-Peter Becht, Carsten Kretschmannund Wolfram Pyta geleitete Fachtagung statt, die dem Thema„Politik, Kommunikation und Kultur in der Weimarer Republik“gewidmet war.Im Zentrum der Tagung und damit auch des Tagungsbandesstanden all jene Phänomene, die in den Jahren der WeimarerRepublik im Kräftedreieck von Politik, Kommunikation undKultur neu waren oder in den 20er Jahren ihren Durchbrucherlebten. Klaus von Beyme etwa, Autor des jüngst erschienenenaufsehenerregenden Buches „Das Zeitalter der Avantgarden“,fragt ganz grundsätzlich nach dem Verhältnis der künstlerischenAvantgarde zur Weimarer Republik. Mehrere Beiträge sind demMedium „Film“ gewidmet, das in den 20er Jahren den Durchbruchzum Massenmedium schaffte. Weitere Beiträge befassensich mit der Geschichte des Rundfunks und des politischenKabaretts, der staatlichen Kunstpolitik, der Technikgläubigkeitund mit Kunstskandalen. Thematisiert werden ferner die„Idee der Volksgemeinschaft in der Turn- und Sportbewegung“,„Wertedebatten um Homosexualität“ sowie ganz grundsätzlichdie Frage nach der Existenz einer „Weimarer Generation“.

Dezember 2009

 
 

PD Dr. Hans-Peter Becht

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Badischer Parlamentarismus 1819 bis 1870 - Ein deutsches Parlament zwischen Reform und Revolution


933 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-7700-5297-4

€ 98.-
 

Franz Schnabel bezeichnete die badische Zweite Kammer als die „eigentliche Schule des vormärzlichen Liberalismus“ und versuchte damit das enorme Interesse zu erklären, das der badische Parlamentarismus des 19. Jahrhunderts schon bei den Zeitgenossen fand. Dieses Interesse hat zwar bis heute angehalten, eine Gesamtdarstellung der inneren und äußeren Entwicklung der parlamentarischen Institutionen fehlte jedoch bislang. Der Band versucht, diese Lücke zu schließen, und unterzieht die Mechanismen der badischen Kammern und ihrer Entscheidungsprozesse und die Entstehung und Entwicklung von Fraktionen und Parteien ebenso einer eingehenden Analyse wie die Wandlungen des Regierungssystems in den Jahrzehnten bis zur Reichsgründung.

 

 

 

 

 

 

2009

 

Prof. Dr. Wolfram Pyta (Hrsg.)

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Das europäische Mächtekonzert

Friedens- und Sicherheitspolitik vom Wiener Kongreß 1815 bis zum Krimkrieg 1853

350 Seiten

ISBN: 978-3-412-20225-5

€ 44,90
 

Zwischen dem Wiener Kongress 1815 und dem Ausbruch des Krimkriegs 1853 erlebte Europa eine einzigartige Friedensperiode, in welcher die Großmächte Russland, Großbritannien, Frankreich, Österreich und Preußen es vermieden, gegeneinander Krieg zu führen. Sie bildeten vielmehr einen als "europäisches Mächtekonzert" beschriebenen Verbund, der neuartige kooperative Mechanismen schuf, um Frieden und Sicherheit zu wahren. Die Beiträger des Bandes widmen sich zwei Leitfragen: Welche innovativen Strukturen zwischenstaatlicher Kooperation ermöglichten dem "concert of Europe" seine vergleichsweise lange Bestandsdauer? Und welche kulturellen Antriebskräfte befähigten eine unter dem Eindruck der napoleonischen Kriege stehende Generation von Monarchen und Staatsmännern dazu, neue Wege zwischenstaatlicher Friedenswahrung einzuschlagen? Erstmals werden hier Ansätze einer Kulturgeschichte internationaler Beziehungen auf die europäischen Mächtebeziehungen übertragen.

 

 

2007

 

Prof. Dr. Wolfram Pyta

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Hindenburg

Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler

1120 Seiten, gebunden mit Abb.

ISBN: 978-3-88680-865-6

€ 49,95 [D] | € 51,40 [A] | SFr 84,90 (UVP)
 

Paul von Hindenburg ist eine der zentralen Figuren in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der als Held verehrte »Sieger von Tannenberg« war maßgeblich an entscheidenden historischen Wendepunkten beteiligt.

Als politischer Akteur wirkte Hindenburg (1847–1934) zu einer Zeit, in der sich die Ereignisse in Deutschland und in Europa überschlugen: Kriegsniederlage und Revolution führten das Reich in eine tiefe Krise, Inflation und Weltwirtschaftskrise stürzten die Weimarer Republik in heftige Turbulenzen. Die Welt war aus den Fugen, und Hindenburg bestimmte an entscheidender Stelle die Geschicke Deutschlands mit, so etwa beim Sturz der Monarchie im November 1918, oder im Januar 1933, als er Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte. Hindenburg war eine Herrscherpersönlichkeit, die in drei politischen Systemen Entscheidungen von welthistorischer Dimension traf.
 

Rezensionen

Johannes Willms in: Süddeutsche Zeitung vom 9.10.2007, S. 24 (Scan, PDF).

Manfred Kittel in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.10.2007, S. L 38 (Scan, PDF).

Hans-Ulrich Wehler in: Die Zeit vom 8.11.2007, Sonderbeilage Zeit Literatur, S. 16f.

Andreas Kossert in: Rheinischer Merkur vom 15.11.2007, S. 6 (PDF).

Cord Aschenbrenner in: Neue Zürcher Zeitung vom 12.12.2007 (PDF).

Richard E. Frankel in H-NET Book Review, März 2009: http://www.h-net.msu.edu/reviews/showpdf.php?id=23665