Veröffentlichungen

2017

 

Prof. Dr. Wolfram Pyta / Dr. Nils Havemann / Dr. Jutta Braun

Porsche Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke
 

Porsche Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke

512 Seiten, gebunden, mit 14 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-8275-0100-4

€ 28,00

Porsche und der Aufstieg zum Weltunternehmen: 1931 gründete Ferdinand Porsche sein „Konstruktionsbüro“. Der geniale Techniker – zuvor Konstrukteur von Elektrokutschen und Rennwagen sowie Chefentwickler von Daimler-Benz – sollte bis zu seinem Tod 1951 die Grundlagen für das spätere Weltunternehmen schaffen. Wolfram Pyta erzählt die Geschichte des Unternehmens in diesen turbulenten Anfangsjahren: von der Entstehung des Volkswagens über das Arrangement mit den Nazis und die Kriegsproduktion bis zur Entwicklung zur exklusiven Sportwagenschmiede ‒ eine faszinierende Darstellung, die Unternehmens-, Automobil- und Zeitgeschichte miteinander verknüpft.

 

Wolfram Pyta / Volker Depkat (Hg.)

Autobiographie zwischen Text und Quelle
 

Autobiographie zwischen Text und Quellen                (Geschichts- und Literaturwissenschaft im Gespräch, Bd. I)

252 Seiten, broschiert

ISBN: 978-3-428-14225-5

€ 79,90

Autobiographien, ein klassischer Gegenstand sowohl der Geschichts- als auch der Literaturwissenschaft, erfreuen sich im Zeichen des »cultural turn« einer neuen Konjunktur. Allerdings finden Historiker und Literaturwissenschaftler jeweils andere Aspekte von Autobiographien interessant, und sie stehen in ihrer Arbeit mit diesem Material allzu oft mit dem Rücken zueinander. Das ändert sich mit diesem Band, der ein Gespräch zwischen Historikern und Literaturwissenschaftlern über das Thema Autobiographie initiiert. Ausgelotet wird, welche Anstöße die Geschichtswissenschaft aus dem Dialog mit der Literaturwissenschaft zu erzielen vermag. Gleichzeitig werden die Literaturwissenschaften für die Erkenntnisinteressen einer kulturwissenschaftlich erweiterten Geschichtswissenschaft sensibilisiert. Der Band bietet eine interdisziplinäre Zusammenschau des aktuellen Forschungsstandes und lädt zugleich zur Fortsetzung des Gesprächs zwischen den Disziplinen in Seminaren und auf Konferenzen ein.

 

Florian Brückner

In der Literatur unbesiegt - Werner Beumelburg
 

In der Literatur unbesiegt
Werner Beumelburg (1899-1963) - Kriegsdichter in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
(Zeit und Text 2)

536 Seiten, broschiert

ISBN: 978-3-643-13546-9

€ 49,90

Werner Beumelburg (1899-1963) zählte neben Ernst Jünger und Erich Maria Remarque zu den namhaftesten Kriegsdichtern der Weimarer Republik. Eine Auflage von über 2 Millionen verkauften historischen Romanen zu den Themen des Ersten Weltkrieges, der Reichsidee, Bismarck, Friedrich dem Großen u. v .a. m. führte ihn im Nationalsozialismus als jüngstes Mitglied in die renommierte Akademie der Künste. Aufgrund seiner regimetreuen Gesinnung erhielt er in der NS-Zeit weitere staatliche Aufträge zur Literarisierung des Spanischen Bürgerkrieges sowie des Zweiten Weltkrieges. In der Vermessung seines Lebensweges fragt die vorliegende Studie, wie historische Romane das Aufkommen der nationalsozialistischen Herrschaft kulturell und mentalitätsgeschichtlich begünstigten und zu festigen halfen.

Frederick Bacher

Friedrich Naumann und sein Kreis
 

Friedrich Naumann und sein Kreis
(Historische Mitteilungen, Beihefte 97)

219 Seiten, mit 8 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-515-11672-5 (kartoniert) / 978-3-515-11677-0 (E-Book)

€ 44,00

Der Politiker Friedrich Naumann übte auf seine Anhänger eine enorme Faszination aus – so sehr, dass selbst nach seinem Tod ein Kreis von „Naumannianern“ bestehen blieb. Frederick Bacher stellt in dieser zwischen Kultur- und Politikgeschichte angesiedelten Studie die Frage nach dem Grund für diese Faszination, die Naumann bei seinen Anhängern hervorrief. Denn sie berichteten nahezu übereinstimmend von der beeindruckenden Wirkung seiner Reden und Schriften und betrieben nach seinem Tod eine aktive Erinnerungspolitik. An vorderster Stelle stand dabei Theodor Heuss, der mit seiner Naumann-Biographie aus dem Jahre 1937 den Grundstein dafür legte, dass 1958 eine politische Stiftung gegründet werden konnte, die nach dem Namen seines Mentors und Ziehvaters benannt wurde. Heuss avancierte dadurch zum Erben Naumanns; nicht zuletzt, weil dem ersten Bundespräsidenten Deutschlands – wie Naumann selbst – ein Charisma der Rede attestiert werden kann. Mit Hilfe eines um kulturwissenschaftliche Ansätze erweiterten Charisma-Konzepts nach Max Weber gelingt Bacher mit dieser Arbeit ein neuer Blick auf das Phänomen Friedrich Naumann.

Aus dem Inhalt: Naumann als Prediger in seiner Zeit | Genesis des Naumann-Kreises | Die geistigen und körperlichen Gaben Naumanns | Die Ästhetik der Performativen | Ein Liberaler im Deutschen Reichstag | Die Ästhetisierung des Politischen | Naumann im Kriege. Erfolg und körperlicher Zerfall | Der überparteiliche Parteiführer in den Wirren der Nachkriegszeit (1918–1919) | Naumanns Nachleben | Naumann in der Zeit des Nationalsozialismus | Der Naumann-Erbe Theodor Heuss | Naumann als objektivierte Kultur | Quellen- und Literaturverzeichnis

 

2016

 

Wolfram Pyta / Carsten Kretschmann (Hg.)


 

Bürgerlichkeit
Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart
(Nassauer Gespräche der Freiherr vom Stein-Gesellschaft 9)

209 Seiten, gebunden, mit 5 s/w Fotos

ISBN: 978-3-515-11249-9

€ 46,00

Dieses Buch ist alles andere als ein Abgesang auf das Bürgertum. Bürgerliche Tugenden wie Bildungsstreben, Leistungsbereitschaft und ökonomische Solidität stehen noch heute hoch im Kurs. Wie es dazu kommen konnte, welche Vorstellungen von Bürgerlichkeit in den Umbruchsituationen des 19. und 20. Jahrhunderts bedeutsam wurden und welche Traditionslinien bis in die Gegenwart reichen – das sind zentrale Aspekte der historischen Spurensuche, die dieses Buch unternimmt.

Das Ende des Bürgertums ist bereits mehr als einmal beschworen worden – stets zu Unrecht, wie sich gezeigt hat. Über zweihundert Jahre nachdem die Idee der bürgerlichen Gesellschaft Wirklichkeit zu werden begann hat sie an Attraktivität kaum verloren. Bürgerliche Tugenden wie Bildungsstreben, Leistungsbereitschaft und ökonomische Solidität stehen gerade heute hoch im Kurs. Ungebrochen waren die Wege, die das Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert beschritt, freilich nicht. Das ist das Ergebnis der Spurensuche, die dieses Buch unternimmt. Von der preußischen Reformzeit über das Kaiserreich, von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis in die Nachkriegszeit zeichnet es ein facettenreiches Bild von dem, was frühere Zeiten unter Bürgerlichkeit verstanden. Eine solche Suche nach historischen Genealogien lässt die Forderungen des Tages allerdings nicht in den Hintergrund rücken. Der immer lauter werdende Ruf nach umfassender Bürgerbeteiligung bei staatlichen Großprojekten lässt die bürgerlichen Traditionslinien in neuem Licht erscheinen. Und nicht zuletzt die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus zwingt die moderne Gesellschaft, sich mit den Normen und Werten auseinanderzusetzen, auf denen sie historisch beruht.

 

2015

 

Wolfram Pyta

 
 

Hitler
Der Künstler als Politiker und Feldherr. Eine Herrschaftsanalyse

848 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-8275-0058-8

€ 39,99 [D] | € 41,20 [A] | CHF 49,50

Dieses Buch gewährt einen völlig neuen Blick auf Herrschaft und Persönlichkeit Adolf Hitlers. Sein Aufstieg und sein mörderisches Regime, so zeigt Wolfram Pyta, beruhten vor allem auf der radikalen Anwendung ästhetischer Prinzipien, welche sich der selbsternannte Künstler Hitler vor seinem Eintritt in die Politik im Jahre 1919 zu eigen gemacht hatte.

Wolfram Pyta, renommierter Neuzeithistoriker und Direktor der Forschungsstelle Ludwigsburg zur NS-Verbrechensgeschichte, untersucht aus ebenso erhellender wie ungewöhnlicher Perspektive den Aufstieg des brotlosen Künstlers Hitler zum allmächtigen Politiker und Feldherrn. Der Historiker zeigt, wie Hitler durch raffinierte Ästhetisierung der Politik seine Massengefolgschaft fand – dem verhinderten Theaterarchitekt und passionierten Wagnerianer half dabei vor allem die konsequente Inszenierung seiner politischen Auftritte. In dem von ihm entfesselten Weltkrieg erlangte Hitler zudem die totale militärische Herrschaft, weil ihm der Geniekult die nötige Legitimation verlieh. So wird auf überraschende Weise deutlich, dass der Diktator und militärische Führer Hitler ohne sein reklamiertes Künstlertum nicht zu verstehen sind.

 

2013

 

Nils Havemann

 

Samstags um halb 4
Die Geschichte der Fußballbundesliga


672 Seiten, gebunden mit Abbildungen

ISBN: 978-3-8275-0006-9

€ 26,99 [D] | € 27,80 [A] | CHF 36,90 (UVP)


Der Fußball englischer Prägung stellt die wichtigste Spielart des modernen Sports dar und bildet in den meisten Staaten der Erde einen wesentlichen Faktor des kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Lebens. Auch in Deutschland ist der hohe Stellenwert des Fußballs unbestritten. Spätestens mit dem „Wunder von Bern“, dem Triumph der Nationalmannschaft im Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft 1954, erlangte er Bedeutung als Indikator für die kulturelle Befindlichkeit der Gesellschaft. Die 1963 gegründete Profiliga, die Bundesliga, hat diese Entwicklung beschleunigt und den Ligafußball zu einem erstrangigen Kulturphänomen reifen lassen. Das Buch zeichnet die Geschichte der Bundesliga unter kultur- und wirtschaftshistorischen Gesichtspunkten nach und setzt sie in Beziehung zur allgemeinen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland.


Rezensionen


Jochen Hieber in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.5.2013, S. 31 / faz.net vom 25.5.2013

Wolf Lepenies in: Die Welt vom 17.5.2013

Michael Barsuhn in: Deutschlandfunk, 18.5.2013

Peter Körte in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 9.6.2013, S. 44 (Scan)

 

2011

 

Wolfram Pyta / Carsten Kretschmann (Hg.)

Burgfrieden und Union sacrée


313 Seiten

ISBN: 978-3-486-70247-7

€ 64,80

Während des Ersten Weltkriegs entstanden in Deutschland wie in Frankreich neue Formen sozialer Vergemeinschaftung. Burgfrieden und Union sacrée bezeichneten dabei Leitvorstellungen, mit deren Hilfe die Wirklichkeit der politischen und sozialen Klassengesellschaft vor 1914 mit der Idee einer neuen Einheit der Nation überwunden werden sollte. Der Sammelband fragt erstmals nach den literarischen Deutungen des Ersten Weltkriegs und ihrer Bedeutung für die Konstruktion politischer Ordnungsvorstellungen in der Zwischenkriegszeit.

Wolfram Pyta (Hg.)

 
g10943-9

Karl May: Brückenbauer zwischen den Kulturen


216 Seiten

ISBN: 978-3-643-10943-9

€ 24,90

Karl May, der meistgelesene Schriftsteller der deutschen Sprache, wurde lange auf die Funktion eines reinen Jugendschriftstellers, günstigenfalls auf die eines "Volksschriftstellers" reduziert. Die akademische Beschäftigung mit seinem Werk setzte erst in den 1970er Jahren ein. Sie konnte zeigen, dass in seinen Werken eine implizite Reflexion über das Fremde, den Orient und die Frage der Interkulturalität zu finden ist. Karl May erweist sich so als ein unterschätzter Brückenbauer zwischen den Kulturen, den es mit den Methoden der zeitgenössischen Kulturtheorie neu zu entdecken gilt.

Der Band zeichnet die Wirkungsgeschichte dieses schillernden Autors aus historischer, literaturwissenschaftlicher und philosophischer Perspektive nach und zeigt mit welchem Gewinn neuere kulturwissenschaftliche Fragestellungen auf das Phänomen Karl May übertragen werden können.

Mit Beiträgen von Philippe Alexandre, Annette Bühler-Dietrich, Volker Depkat, Karl Holl, Martin Kohlrausch, Andrea Polaschegg, Barbara Potthast, Wolfram Pyta, Helmut Schmiedt, Andreas Urs Sommer und Hartmut Vollmer.

Wolfram Pyta / Tim Harlander (Hg.)

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NS-Architektur: Macht und Symbolpolitik


272 Seiten

ISBN: 978-3-643-10944-6

€ 29,90

In der Selbstdarstellung des NS-Regimes spielten Architektur und Städtebau eine Schlüsselrolle - ihre Macht- und Symbolpolitik war entsprechend bedeutsam. Architektur galt als jenes "Wort aus Stein", durch das der "Führer" zu seinem Volk sprach. Doch das NS-Baugeschehen erschöpfte sich keineswegs in der anfänglich dominierenden Blut-und-Boden-Architektur und neoklassizistischen Staats- und Repräsentationsbauten. Forschungsarbeiten haben bereits seit den 1980er Jahren die Aufmerksamkeit auf die große Bedeutung funktionalistischer, zum Teil "moderner" Planungskonzepte und Zweckarchitekturen gelenkt. Der Band versammelt die jüngsten Arbeiten, die auf der Basis von zusätzlich erschlossenen Archivbeständen und Nachlässen wichtige Forschungslücken schließen. Mit Beiträgen von Jörg Blasius, Harald Bodenschatz, Detlef Briesen, Werner Durth, Michael Flagmeyer, Emanuel Hübner, Karl R. Kegler, Arne Keilmann, Roland May, Roland Müller, Christoph Raichle, Dietrich Schmidt, Jo Sollich, Wendelin Strubelt, Wolfgang Voigt sowie einer Einführung von Tilman Harlander und Wolfram Pyta.

 

2010

 

Norman Domeier

 

Der Eulenburg-Skandal
Eine politische Kulturgeschichte des Kaiserreichs


433 Seiten, 30 Abbildungen, kartoniert

ISBN: 978-3-593-39275-2

€ 29,90


Der Skandal um Fürst Eulenburg, den besten Freund und zeitweise wichtigsten Berater Kaiser Wilhelms II., erschütterte seit 1906 die Monarchie. Anhand zahlreicher Quellen, darunter rund 5000 Presseartikel, geht Norman Domeier dem Skandal nach und liefert eine Kulturgeschichte der Politik im Kaiserreich. Er zeigt, dass es weniger um die Homosexualität des Fürsten ging: Der Eulenburg- Skandal war vor allem die Initialzündung für eine moderne, kritische Öffentlichkeit in Deutschland. Gleichzeitig aber bot er Gelegenheit, den kommenden Weltkrieg nicht nur politisch, militärisch und ökonomisch, sondern auch moralisch zu rechtfertigen.

 

2009

 

Wolfram Pyta (Hg.)

 
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Das europäische Mächtekonzert
Friedens- und Sicherheitspolitik vom Wiener Kongreß 1815 bis zum Krimkrieg 1853


350 Seiten

ISBN: 978-3-412-20225-5

€ 44,90
 

Zwischen dem Wiener Kongress 1815 und dem Ausbruch des Krimkriegs 1853 erlebte Europa eine einzigartige Friedensperiode, in welcher die Großmächte Russland, Großbritannien, Frankreich, Österreich und Preußen es vermieden, gegeneinander Krieg zu führen. Sie bildeten vielmehr einen als "europäisches Mächtekonzert" beschriebenen Verbund, der neuartige kooperative Mechanismen schuf, um Frieden und Sicherheit zu wahren. Die Beiträger des Bandes widmen sich zwei Leitfragen: Welche innovativen Strukturen zwischenstaatlicher Kooperation ermöglichten dem "concert of Europe" seine vergleichsweise lange Bestandsdauer? Und welche kulturellen Antriebskräfte befähigten eine unter dem Eindruck der napoleonischen Kriege stehende Generation von Monarchen und Staatsmännern dazu, neue Wege zwischenstaatlicher Friedenswahrung einzuschlagen? Erstmals werden hier Ansätze einer Kulturgeschichte internationaler Beziehungen auf die europäischen Mächtebeziehungen übertragen.

 

2007

 

Wolfram Pyta

 

Hindenburg
Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler


1120 Seiten, gebunden mit Abbildungen

ISBN: 978-3-88680-865-6

€ 49,95 [D] | € 51,40 [A] | SFr 84,90 (UVP)
 

Paul von Hindenburg ist eine der zentralen Figuren in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der als Held verehrte »Sieger von Tannenberg« war maßgeblich an entscheidenden historischen Wendepunkten beteiligt.

Als politischer Akteur wirkte Hindenburg (1847–1934) zu einer Zeit, in der sich die Ereignisse in Deutschland und in Europa überschlugen: Kriegsniederlage und Revolution führten das Reich in eine tiefe Krise, Inflation und Weltwirtschaftskrise stürzten die Weimarer Republik in heftige Turbulenzen. Die Welt war aus den Fugen, und Hindenburg bestimmte an entscheidender Stelle die Geschicke Deutschlands mit, so etwa beim Sturz der Monarchie im November 1918, oder im Januar 1933, als er Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte. Hindenburg war eine Herrscherpersönlichkeit, die in drei politischen Systemen Entscheidungen von welthistorischer Dimension traf.
 

Rezensionen

Johannes Willms in: Süddeutsche Zeitung vom 9.10.2007, S. 24 (Scan / PDF).

Manfred Kittel in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.10.2007, S. L 38 (Scan / PDF).

Hans-Ulrich Wehler in: Die Zeit vom 8.11.2007, Sonderbeilage Zeit Literatur, S. 16f.

Andreas Kossert in: Rheinischer Merkur vom 15.11.2007, S. 6 (PDF).

Cord Aschenbrenner in: Neue Zürcher Zeitung vom 12.12.2007 (PDF).

Richard E. Frankel in H-NET Book Review, März 2009 (PDF).

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