Von der Monarchie zur Republik

Projektleiter: Prof. Dr. Sabine Holtz

Durchführender: Dr. Florian Brückner

Von der Monarchie zur Republik: Digitalisierung von Quellen zur Demokratiegeschichte im deutschen Südwesten 1918-1923

Das Projekt „Von der Monarchie zur Republik. Digitalisierung von Quellen zur Demokratiegeschichte im deutschen Südwesten 1918-1923“ entsteht im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde, des Landesarchives Baden-Württemberg sowie unter der Leitung der Abteilung Landesgeschichte des historischen Instituts der Universität Stuttgart, Prof. Dr. Sabine Holtz. Durchgeführt von der Abteilung für Neuere Geschichte, Dr. Florian Brückner, entwickelt es Forschungsperspektiven zum preußischen Regierungsbezirk Sigmaringen (Hohenzollernsche Lande) sowie den 1918 neu entstehenden Ländern Baden und Württemberg in der Frühphase der Weimarer Republik.

Das Projekt bietet anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Novemberrevolution 1918/19 eine vergleichende Landesgeschichte 1918-1923. Es präsentiert ereignisgeschichtliche Einführungen in das politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben sowie erste Forschungsergebnisse zu bisher nicht ausgewerteten Aktenbeständen. Auf diese Weise dient es der Bereitstellung und Aufbereitung archivischer Quellen zur Erforschung der Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg sowie der Analyse des facetten- wie krisenreichen Demokratisierungsprozesses im deutschen Südwesten.  Das vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst finanzierte Digitalisierungsprojekt wird im Rahmen einer großen Abschlusstagung am 15. November 2017 online gestellt und so einer breiten Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich gemacht werden.