Abteilungen
weitere Bereiche
Direkt zu

zur Startseite

Allgemeine Richtlinien für die Teilnahme an den Hauptseminaren von Prof. Dr. Pyta

1. Die Erteilung eines Leistungsnachweises (Schein) setzt voraus:

  • regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit, d.h. vor allem Lektüre der von Sitzung zu Sitzung bereitgestellten Texte
  • die Mitgestaltung einer Seminarsitzung
  • die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit

2. Mitgestaltung einer Seminarsitzung:

  • Die Teilnehmer entscheiden sich für Vorbereitung einer Seminarsitzung gemäß der ausliegenden Themenliste. Eine Woche vor der betreffenden Seminarsitzung soll der in meinem Büro ausliegende Seminarordner mit einschlägiger Literatur in Kopieform bestückt werden. Auf diese Weise soll den Kommilitonen die Vorbereitung erleichtert werden. Der Umfang der vorbereitenden Lektüre hängt vom Thema ab; in aller Regel genügen 30 - 40 Seiten Text (einschlägiger Aufsatz; Auszüge aus einer Monographie oder mehreren Werken). Da wir quellennah arbeiten wollen, sollen der Sekundärliteratur einschlägige Quellentexte, die sich in Editionen bzw. zeitgenössischen Zeitschriften und dergleichen finden, in kopierter Form beigefügt werden (sog. Schlüsseldokumente). Deren Umfang hängt von Thematik und quellenmäßiger Erschließung ab; darf aber keineswegs die Aufnahmebereitschaft der Kommilitonen sprengen.

    Die Rezeption von Sekundärliteratur und Quellentexten soll dadurch gesteigert werden, daß auf etwa einer Seite ein Überblick über die angebotenen Texte (Lesepfad) sowie ein ein- bis zweiseitiges Thesenpapier zum Thema der Seminarsitzung erstellt und der vorbereitenden Lektüre beigefügt wird.

  • In der auf diese Weise präparierten Seminarsitzung ist kein langer mündlicher Vortrag des "Experten" vorgesehen. Da aufgrund der unter a) geschilderten Weise alle Seminarteilnehmer sich eine Basisinformation verschaffen konnten, soll in der Sitzung nicht langatmig referiert, sondern in der Seminarrunde diskutiert werden. Der Seminarleiter wird dem "Experten" dabei die Gelegenheit zu einigen kurzen "Statements" geben, damit die Diskussion in Gang gebracht wird und Fahrt gewinnt (sog. Impulsbeiträge). 

3. Anfertigung der schriftlichen Hausarbeit:

Sie soll bis Ende des Semesters beim Seminarleiter eingegangen sein, etwa 20 - 25 Seiten umfassen und den formalen Gepflogenheiten einer wissenschaftlichen Arbeit entsprechen (mit Einleitung, Literaturverzeichnis, Anmerkungen). Da ich begrüßenswertem Tatendrang keine starren Obergrenzen setzen möchte, werden auch längere Hausarbeiten akzeptiert (aber: die Leistung wächst nicht unbedingt proportional zum Umfang an).
Das Thema der Hausarbeit ist identisch mit dem bereits in der Seminarsitzung präparierten Thema. Insofern kann der eventuelle Ertrag der Diskussion ohne weiteres in die Hausarbeit einfließen.