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Wintersemester 2007/2008

 

Vorlesung: Die Stadt vom Mittelalter bis zum Beginn der Industrialisierung
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M 2.00
Zeit: Mi 11.30-13.00 Uhr (2 SWS)
Beginn: Mittwoch, 17. Oktober 2007

Inhalt: Die Wiederentstehung der Stadt im Mittelalter bildet eine der großen Zäsuren der europäischen Geschichte. Neben Klerus, Adel und unfreien Bauern trat mit dem Bürger ein neuer selbst-bewußter Stand, der das Element der Freiheit und der politischen Mitbestimmung in die nachantike Geschichte Euro-pas einbrachte. Die Vorlesung behandelt die wichtigsten Etap-pen der Stadtgeschichte: Entstehung, Verfassung, Wirtschafts-struktur und Wirtschaftsbedeutung, Städtebünde, Sozial- und Kulturbedeutung im Spätmittelalter, Zunftkämpfe, Reformation, Verfassungskämpfe des 16. Jahrhundert, die Städtetypen der Neuzeit (Residenzstadt, Montanstadt, Festungsstadt), Funktion und Bedeutung der Reichsstadt, die Landstadt, Bürgerunruhen des 18. Jahrhunderts, Aufbrechen der zünftischen Wirtschafts-struktur, die Kulturbedeutung der Stadt zu Ende des Heiligen Römischen Reiches und ihre Mediatisierung sowie die Stadt am Beginn der Industrialisierung.
Literatur: Gerteis, K.: Die deutschen Städte in der Frühen Neuzeit, Darm-stadt 1986. Schilling, H.: Die Stadt in der Frühen Neuzeit, München 1993 (EDG 24). Röck, B.: Lebenswelt und Kultur des Bürgertums in der frühen Neuzeit, München 1991 (EDG 9). Die alte Stadt, Bd. 1ff., 1974ff. (Bd. 1-4 u. d. Titel: Zeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie und Denkmalpflege. Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas, hg. v. W. Rausch, Linz 1963ff.). Esslinger Studien. Jahrbuch für Geschichte der ober-deutschen Reichsstädte, hg. v. Stadtarchiv Esslingen am Neckar, Esslingen 1965ff. (Schriftenreihe Bd. 1ff.). Stadt in der Geschichte. Veröffentlichungen des Südwestdeutschen Arbeits-kreises für Stadtgeschichtsforschung, begr. v. E. Maschke u. J. Sydow, Bd. 1ff., Sigmaringen 1977ff. Städteforschung. Ver-öffentlichungen des Instituts für vergleichende Stadtgeschichte in Münster, hg. v. H. Stoob, Reihe A: Darstellungen, Bd. 1ff., Köln / Wien 1976ff.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Es ist möglich, einen Schein für mittelalterliche oder für neuzeitliche Geschichte zu erwerben.
Scheinanforderungen: Erwartet wird eine gute Kenntnis der in der gesamten Vor-lesung behandelten Themengebiete sowie eine durch Lektüre von Quellen und wissenschaftlicher Literatur vertiefte Kenntnis der Thematik der Vorlesung in dem gewählten Zeitraum (Mittelalter oder Neuzeit). Im Rahmen des Magister-, des Lehramts- und des Bachelor-Studiengangs sowie des sog. alternativen Studiums ist eine 15minütige mündliche Prüfung abzulegen. Für die mündliche Vorlesungsprüfung ist eine vor-herige Anmeldung im Sekretariat der Abteilung Landesge-schichte sowie - je nach Studiengang - beim Zentralen Prü-fungsamt in Vaihingen erforderlich. Die Prüfungen finden am Semesterende statt.
Leistungspunkte: B. A. (HF)/M. A. (NF): 5 

 

Überblicksvorlesung: Grundzüge der Geschichte Südwestdeutschlands
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M 2.01
Zeit: Do 14.00-15.30 Uhr (2 SWS)
Beginn: Donnerstag, 18. Oktober 2007

Inhalt: Die Vorlesung wendet sich an Bachelor-, Magister- und Lehr-amtsstudenten, die in einer Einführung die Gründzüge der geschichtlichen Entwicklung Südwestdeutschlands im Rahmen der deutschen Geschichte vom Frühmittelalter bis zum 20. Jahr-hundert kennenlernen möchten. Es soll damit eine Basis-kenntnis vermittelt werden, die die Möglichkeit zum vertieften Studium einzelner Epochen und Sachthemen ermöglicht.
Literatur: Schnabel, Th.: Geschichte von Baden und Württemberg 1900-1952, Stuttgart 2003. Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, hg. v. H. Schwarzmaier, Bd. 1-4, Stuttgart 1993-2002 (Veröffentlichung der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg).
Materialien (passwortgeschützt)
Scheinanforderungen: Erwartet wird der Erwerb von Basiskenntnissen der in der ge-samten Vorlesung behandelten Themengebiete sowie eine durch Lektüre vertiefte Kenntnis der Thematik der Vorlesung. Im Rahmen des Magister-, des Lehramts- und des Bachelor-Studiengangs sowie des sog. alternativen Studiums ist eine 15-minütige mündliche Prüfung abzulegen. Für die mündliche Vorlesungsprüfung ist eine vorherige Anmeldung im Sekretariat der Abteilung Landesgeschichte sowie - je nach Studiengang - beim Zentralen Prüfungsamt in Vaihingen erforderlich. Die Prü-fungen finden am Semesterende statt.
B. A. (HF)/M. A. (NF): 5

 

Proseminar: Der württembergische Landtag und seine Geschichte (1457-2007)
Daniel Kirn M. A.
Raum: M 7.005
Zeit: Di 9.45-13.00 Uhr (2 SWS + 2 SWS Tutorium)
Beginn: Dienstag, 16. Oktober 2007

Inhalt: In diesem Jahr jährt sich die Gründung des Stuttgarter Land-tags zum 550. Mal. Im thematischen Proseminar werden wir die Geschichte dieser bedeutenden Institution von ihren An-fängen als ständische Vertretung bis hin zur heutigen demo-kratischen Institution Baden-Württembergs verfolgen, diese untersuchen und bewerten und anhand seiner Geschichte grundlegendes wissenschaftliches Arbeiten erlernen.
Literatur: Grube, W.: Der Stuttgarter Landtag 1457-1957. Von den Landständen zum demokratischen Parlament, Stuttgart 1957.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an daniel.kirn@po.hi.uni-stuttgart.de ist bis spätestens 15. Oktober 2005 erforderlich. Scheinanforderungen: Regelmäßige, engagierte und aktive Teilnahme, Referat (10 Minuten) mit PowerPoint-Unterstützung, Klausur (90 Minuten) und Hausarbeit (10-15 Seiten). Der Schein zählt als Prüfungsteilleistung Neuere Geschichte.
Leistungspunkte: B. A. (HF/NF): 5 

 

Lektürekurs: A Bitter Living in Württemberg
Daniel Kirn M. A.
Raum: M 7.005
Zeit: Di 11.30-13.00 Uhr (2 SWS)
Beginn: Dienstag, 16. Oktober 2007

Inhalt: In diesem Lektürekurs werden wir gemeinsam englische Texte lesen und interpretieren, die das Leben von württem-bergischen Frauen während der Prä- und Protoindustriali-sierung (1500-1800) zum Gegenstand haben. Ausgehend von den Texten werden wir die Kulturwissenschaft des "gender study" näher beleuchten und auf die Besonderheiten dieser geschichtswissenschaftlichen Theorie näher eingehen.
Literatur: Ogilvie, S.: A Bitter Living. Women, Markets and Social Capital in Early Modern Germany, Oxford 2003.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Die Kenntnis der englischen Sprache wird vorausgesetzt. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung per Email an daniel.kirn@po.hi.uni-stuttgart.de ist bis spätestens 15. Oktober 2005 erforderlich. Der Schein zählt als Prüfungsteilleistung für den Bereich Neuere Geschichte.
Scheinanforderungen: Regelmäßige und aktive Teilnahme, die Vorbereitung vorher gestellter Aufgaben und das Bestehen einer dreistündigen Klausur.
Leistungspunkte: B. A. (HF/NF): 10 

 

Hauptseminar: Der Dreißigjährige Krieg
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M 7.003
Zeit: Do 9.45-11.15 Uhr (mit Beratungstutorium zur Besprechung der Referate, insges. 3 SWS)
Beginn: Donnerstag, 18. Oktober 2007

Inhalt: Der Dreißigjährige Krieg steht am Ende der konfessionellen Auseinandersetzungen in Deutschland. Er nahm seinen Aus-gang in Böhmen und zog am Ende alle westeuropäischen Mächte mit ein. Sein Ende markiert eine Zäsur im euro-päischen Mächtegleichgewicht und in der Verfassungsgeschichte des Deutschen Reiches, er hinterläßt ein verwüste-tes und wirtschaftlich ruiniertes Deutschland. In dem Seminar sollen die Grundzüge des Krieges, das persönliche Kriegserleben und der Friedensschluß mit seinen Auswirkungen auf den politischen, rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Zustand Deutschlands und des deutschen Südwestens behandelt werden.
Literatur: Burkhardt, J.: Der Dreißigjährige Krieg, Darmstadt 1997. 350 Jahre Westfälischer Friede. Verfassungsgeschichte, Staats-kirchenrecht, Völkerrechtsgeschichte, hg. v. M. Schröder, Berlin 1999 (Schriften zur Europäischen Rechts- und Verfassungsgeschichte 30). Englund, P.: Die Verwüstung Deutschlands. Eine Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, Stuttgart 1998. Krusenstjern, B. von: Selbstzeugnisse aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, Berlin 1997 (Selbstzeugnisse der Neuzeit 6). Moorman van Kappen, O. / Wyduckel, D. (Hg.): Der Westfälische Frieden in rechts- und staatstheoretischer Perspektive, Berlin 1999 (Rechtstheorie 29, 1998, H. 2). Oschmann, A.: Der Nürnberger Exekutionstag 1649-1650. Das Ende des Dreißigjährigen Krieges in Deutschland, Mün-chen 1991 (Vereinigung zur Erforschung der Neueren Ge-schichte 17). Repgen, K.: Dreißigjähriger Krieg und Westfäli-scher Friede. Studien und Quellen, Paderborn 1998. Schmidt, G.: Der Dreißigjährige Krieg, München 41999. Schormann, G.: Der Dreißigjährige Krieg, Göttingen 21993. Duchhardt, H. (Hg.): Der Westfälische Friede. Diplomatie - politische Zäsur - kulturelles Umfeld - Rezeptionsgeschichte, München 1998. Münster / Osnabrück, Europaratsausstellung im Westfälischen Landesmuseum und im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück. Bußmann, K. (Hg.): 1648 - Krieg und Frieden in Europa, München 1998. Bußmann, K. / Schilling, H. (Hg.): Textband 1: Politik, Religion, Recht und Gesellschaft, München 1998. Bußmann, K. / Schilling, H. (Hg.): Textband 2: Kunst und Kultur, München 1998.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Anmeldung bis 20. September 2007 per E-Mail an eva.hoffmann@po.hi.uni-stuttgart.de. Verbindliche Vereinbarung der Referatsthemen ebenfalls bis zum 20. September 2007 (in der Sprechstunde, Do 11.30-12.30 Uhr, oder per E-Mail).
Scheinanforderungen: Referat (mit PowerPoint-Präsentation), schriftliche Ausarbeitung des Referats als Hausarbeit (Spezifizierung und Abänderungen der Themen gegenüber dem Referat sind möglich). Falls nötig, wird zu Beginn des Semesters eine dreistündige Einführung in PowerPoint angeboten (bitte bei der Anmeldung angeben).
Leistungspunkte: B.A. (HF)/M. A. (NF): 10; M. A. (HF): 8 

 

Seminar mit praktischen Übungen: Einführung in die Historische Genealogie
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M 7.002
Zeit: Di 14.00-15.30 Uhr (2 SWS)
Beginn: Dienstag, 16. Oktober 2007

Inhalt: Die Historische Genealogie ist eine der maßgeblichen Grund-wissenschaften zur Erforschung der mittelalterlichen Ge-schichte. Sie vermittelt die notwendigen Basiskenntnis für sozialgeschichtliche Untersuchungen der Frühen Neuzeit. Die Erarbeitung eigener Familienstammtafeln hatte für Historiker als persönlicher Zugang zur Geschichte immer einen ge-wissen Reiz. Es gibt berufsmäßige Genealogen und Heral-diker. Wer ein solches Berufsziel hat, für den zählt die Veranstaltung als berufspraktische Übung.
Literatur: Henning, W. / Henning, E.: Taschenbuch für Familienge-schichtsforschung, Neustadt/Aisch 111995. Bahn, P.: Familien-forschung, Ahnentafel, Wappenkunde, Niedernhausen/Taunus 21994. Burghardt, F. J.: Familienkunde. Eine Einführung in die historische Familienwissenschaft und ihre Anwendung, Meschede 21992 (Kölner genealogische Blätter 10/11). Imhof, A. E.: Historische Demographie I, CD-ROM-Ausgabe, München u. a. 1996.
Sonstiges: Anmeldung bis 20. September 2007 per E-Mail an eva.hoffmann@po.hi.uni-stuttgart.de. Verbindliche Vereinbarung der Referatsthemen ebenfalls bis zum 20. September 2007 (in der Sprechstunde, Do 11.30-12.30 Uhr, oder per E-Mail).
Scheinanforderungen: Übernahme eines einführenden Kurzreferates in ein Sachgebiet, Teilnahme an praktischen Übungen sowie Ansätze zur Erarbeitung einer eigenen Stammtafel. Das Seminar ist auch als berufsorientierende Lehrveranstaltung im Rahmen des Bachelor-Studiums geeignet.
Leistungspunkte: B. A. (HF)/Master (NF): 10, Master (HF): 8 

 

Kolloquium für Examenskandidaten
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M 7.007
Zeit: Di 16.00-17.30 Uhr, 14-täglich (1 SWS, weitere Termine werden bei der ersten Sitzung abgesprochen)
Beginn: Dienstag, 23. Oktober 2007

Inhalt: In dem Kolloquium werden historische Themen der Examens-kandidaten besprochen und Fragen der Examensvorbereitung erörtert.
Sonstiges: Teilnahme nur nach persönlicher Anmeldung in der Sprech-stunde.

 

Landesgeschichtliches Oberseminar
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M 7.003
Zeit: Di 18.00-19.30 Uhr, 14-täglich (1 SWS)
Beginn: Dienstag, 6. November 2007

Inhalt: In dem Oberseminar werden laufende Forschungsarbeiten und neuere Literatur besprochen. Eine Einladung mit Programm ergeht zu Beginn des Semesters.
Sonstiges: Teilnahme nur auf persönliche Einladung 

 

Übung/Projektseminar: "Judenhäuser" - Konzentration und Ghettoisierung jüdischer Bürger 1939-1942 am Beispiel Stuttgarts
Dr. Roland Müller
Raum: Stadtarchiv Stuttgart, Silberburgstraße 191, 70178 Stuttgart
Zeit: Do 16.30-18.00 Uhr
Beginn: Donnerstag, 18. Oktober 2007

Inhalt: "Konzentration" der jüdischen Gemeinschaft war nach Hilberg die dritte Stufe des Vernichtungsprozesses der europäischen Juden. Nach der Aufhebung des Mieterschutzes begann in den Städten eine Umsiedlung "jüdischer Mieter" in "jüdischen Hausbesitz" Die Kommunen hatten einen erheblichen Spielraum: In Stuttgart ist über das offenbar effiziente bürokratische Vorgehen bisher wenig bekannt, während z. B. in Hannover Bürger mit Gewalt in Baracken umgesiedelt wurden ("Aktion Lauterbach"). Anhand von Quellen in den Kommunal- und Staatsarchiven sollen Abläufe des Konzentrationsprozesses in Stuttgart, auch im Vergleich, untersucht werden.
Literatur: Haerendel, U.: Kommunale Wohnungspolitik im Dritten Reich. Siedlungsideologie, Kleinhausbau und "Wohnraumarisierung" am Beispiel Münchens, München 1999. Fleiter, R.: Stadtverwaltung im Dritten Reich. Verfolgungspolitik am Beispiel Hannovers, Hannover 2006 (dort Vergleich und weitere Literatur).32003.
Scheinanforderungen: Die Übung stellt zugleich eine Einführung in die Archivkunde dar und ist als berufsorientierende Lehrveranstaltung im Rahmen des Bachelor-Studiums geeignet. Eine Anmeldung im Sekretariat der Abteilung Landesgeschichte bzw. per E-Mail an eva.hoffmann@po.hi.uni-stuttgart.de. Regelmäßige Teilnahmen, Archivrecherchen.
Leistungspunkte: B. A. (HF): 10

 

Übung/Projektseminar: Zur Rolle adeliger Kultur in der Neuzeit
Dr. Bernhard Theil
Raum: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4
Zeit: Do 16.00-17.30 Uhr
Beginn: Donnerstag, 25. Oktober 2007

Inhalt: Ausgehend von der Überlegung, daß adelige Kultur immer auf Außenwirkung bedacht ist, sollen vor allem an Originalquellen aus dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart Formen adeliger Repräsentation vom 16. bis zum 20, Jahrhundert behandelt werden, wie sie sich etwa im Hof, aber auch in anderen Formen adeligen Verhaltens (Jagd, Mäzenatentum, Erinnerungspflege usw.) zeigen.
Literatur: Elias, N.: Die höfische Gesellschaft. Untersuchungen zur Soziologie des Königtums und der höfischen Aristokratie, Frank-furt a. M. 1983. Endres, R.: Adel in der frühen Neuzeit, München 1993 (Enzyklopädie deutscher Geschichte 18). Reif, H.: Adel im 19. und 20.Jahrhundert, München 1999 (Enzyklopädie deutscher Geschichte 55). Wehler, H.-U.: Europäischer Adel 1750-1950, Göttingen 1990 (Geschichte und Gesellschaft. Sonderheft 13). Braun, R. / Gugerli, D.: Macht des Tanzes. Tanz der Mächtigen. Hoffeste und Herrschaftszeremoniell 1550-1914, München 1993. Daniel, U.: Hoftheater. Zur Geschichte des Theaters und der Höfe im 18. und 19. Jahrhundert, Stuttgart 1995. Conze, E. / Wienfort, M.: Adel und Moderne. Deutschland im europäischen Vergleich, Köln 2004.
Scheinanforderungen: Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, Vorbereitung und Transkription eines ausgegebenen Textes.
Sonstiges: Regelmäßige Teilnahme, Übernahme eines kurzen Literatur-referats oder Vorbereitung eines Textes.
Leistungspunkte: B. A. (HF): 10

 

Bitte beachten: Übung (Blockveranstaltung): Mittelalterliche Alltagskultur: Archäologie und Geschichte muß leider entfallen.
Dr. Jochem Pfrommer
Raum: M 7.009
Zeit: Freitag, 14. Dezember 2007, 14.00 bis 18.00 Uhr, Dienstag, 18. Dezember 2007, 14.00 bis 18.00 Uhr.
Beginn: Vorbesprechung Mittwoch, den 24. Oktober 2007, 16.00 Uhr
Inhalt: Eine Vielzahl schriftlicher, bildlicher und archäologischer Quel-len überliefert zahllose und sehr facettenreiche Einblicke in mittelalterliches Alltagsleben. Ziel der Übung ist eine Unter-suchung und Darstellung der Lebensgestaltung mittelalter-licher Menschen. Dabei werden, ausgehend von den mate-riellen Bedingungen und Formen alltäglichen Lebens, vor allem übergreifende, kulturgeschichtliche Fragestellungen im Zentrum der Betrachtung stehen.
Literatur: Felgenhauer-Schmiedt, S.: Die Sachkultur des Mittelalters im Lichte der archäologischen Funde, Frankfurt a. M. 21995. Hundsbichler, H.: Perspektiven für die Archäologie des Mittel-alters im Rahmen einer Alltagsgeschichte des Mittelalters, in: Tauber, J. (Hg.): Methoden und Perspektiven der Archäologie des Mittelalters, Liestal 1991 (Archäologie und Museum 20), 85-99. Jaritz, G.: Zwischen Augenblick und Ewigkeit. Ein-führung in die Alltagsgeschichte des Mittelalters, Wien / Köln 1989. Kühnel, H. (Hg.): Alltag im Spätmittealter, Sonder-ausgabe Graz 1996. Pfrommer, J.: Laufen Rathausplatz. Eine hölzerne Häuserzeile in einer mittelalterlichen Kleinstadt: Hausbau, Sachkultur und Alltag, Bern 1999.
Sonstiges: Anmeldung bis 20. Oktober 2007 per E-Mail an eva.hoffmann@po.hi.uni-stuttgart.de erforderlich. Im Zusammenhang mit der Übung ist eine Exkursion geplant.