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Wintersemester 2006/07

 


Vorlesung: Wirtschaftsgeschichte Deutschlands während des Mittelalters
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: M 2.00
Zeit: Mi 11:30-13:00 Uhr
Beginn: Mittwoch, 18. Oktober 2006
Inhalt: Die Vorlesung beschäftigt sich mit den Wirtschaftsformen von der ländlichen Gesellschaft des frühen Mittelalters, der Grundherrschaft, von den Formen der Agrarwirtschaft, vom Landesausbau, der Differenzierung der Produktion, dem Wiederbeginn des Handels, den Märkten und dem beginnenden Städtewesen mit dem Fernhandel bis zur spätmittelalterlichen Agrardepression. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem südwestdeutschen Raum.
Literatur: Aubin, Hermann u. Wolfgang Zorn (Hg.): Handbuch der deutschen Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Bd. 1: Von der Frühzeit bis zum Ende des 18. Jhs., Stuttgart 1971. Fischer, Wolfram u. a. (Hg.): Handbuch der europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Bd. 2: Europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Mittelalter, Stuttgart 1980. Henning, Friedrich-Wilhelm: Handbuch der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Deutschlands, Bd. 1: Deutsche Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Mittelalter und der frühen Neuzeit, Paderborn 1991: Henning, Friedrich-Wilhelm: Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Bd. 1: Das vorindustrielle Deutschland 800 bis 1800, Paderborn 19946 (= UTB 398). Pirenne, Henri: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Europas im Mittelalter, Tübingen, Basel 19942. Schäfer, Hermann: Ploetz, Wirtschaftsgeschichte der deutschsprachigen Länder vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart, Freiburg, Würzburg 1989.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Im Rahmen des Bachelor-Studiengangs und des sog. alternativen Studiums ist eine 15minütige mündliche Prüfung abzulegen. Mündliche Vorlesungsprüfungen finden an zwei Terminen, einer zu Ende des Semesters, einer in den Semesterferien, statt.
Leistungspunkte: B. A. (HF/NF): 5

 

Proseminar: "Hie gut Württemberg" - Die Geschichte des Hauses Württemberg von seinen Anfängen bis zur Herzogserhebung 1495
Daniel Kirn M. A.

Raum: M 17.92
Zeit: Di 9.45-13.00 Uhr (2 SWS + 2 SWS Tutorium)
Beginn: Dienstag, 17. Oktober 2006
Inhalt: Das thematische Proseminar richtet sich an Studierende des Grundstudiums, die sich mit mittelalterlicher Geschichte beschäftigen möchten. Wir werden uns mit der Geschichte des Hauses Württemberg von seinen Anfängen im 11. Jahrhundert bis zur Entstehung des größten südwestdeutschen Territoriums beschäftigen, die mit der Erhebung zum Herzogtum durch Kaiser Maximilian 1495 einen vorläufigen Höhepunkt fand.
Literatur: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, hg. v. d. Kommission für geschichtliche Landeskunde, Band 3: Die Territorien im Alten Reich, Stuttgart 1995, S. 1-66.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Obligatorische Anmeldung per Email: daniel.kirn@po.hi.uni-stuttgart.de bis spätestens 10. Oktober 2006.Das obligatorische Tutorium zum Proseminar findet wöchentlich im Anschluß an die Veranstaltung im gleichen Raum statt.
Leistungspunkte: B. A. (HF/NF): 5

 

Hauptseminar: Die Reformation und der Südwesten des deutschen Reiches
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: M 17.92 (11.30-13.00 Uhr in Dienstzimmer M 9.21)
Zeit: Do 9.45-11.15 Uhr (3 SWS incl. Beratungstutorium)
Beginn: Donnerstag, 19. Oktober 2006
Inhalt: Südwestdeutschland lag im Grenzbereich der schweizerischen und der lutherischen Reformation. Angesichts der territorialen Zersplitterung, der großen Zahl von Reichsstädten, die der Reformation zuneigten, und der starken Stellung der Habsburger, die die alte Lehre nachhaltig verteidigten, kam es zu einer sehr differenzierten Reformationsgeschichte. In dem Seminar sollen die Differenzierung des Reformationsbegriffs in der neueren Forschung, die wesentlichen Stationen der Reformationsgeschichte und die daraus resultierende Interpretation des Reformationsgeschehens sichtbar gemacht werden.
Literatur: Blickle, Peter: Die Reformation im Reich, Stuttgart 20003 (= UTB für Wissenschaft 1181). Brendle, Franz: Dynastie, Reich und Reformation. Die württembergischen Herzöge Ulrich und Christoph, die Habsburger und Frankreich, Stuttgart 1998 (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B: Forschungen Bd. 141). Brecht, Martin und Hermann Ehmer: Südwestdeutsche Reformationsgeschichte. Zur Einführung der Reformation im Herzogtum Württemberg 1534. Stuttgart 1984. Dülmen, Richard van: Reformation und Neuzeit. Ein Versuch, in: ZHF 14, 1987, S. 1-25. Lutz, Heinrich: Reformation und Gegenreformation, München, Wien 19974 (Oldenbourg-Grundriß der Geschichte 10). Moeller, Bernd: Deutschland im Zeitalter der Reformation, Göttingen 19812 (= Deutsche Geschichte 4). Schilling, Heinz: Die Konfessionalisierung im Reich. Religiöser und gesellschaftlicher Wandel in Deutschland zwischen 1555-1620, in: HZ 246, 1988, S. 1-44.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Um vorherige Anmeldung in der Abt. Landesgeschichte, sehr gerne auch per e-mail, bis 15. September wird gebeten, verbindliche Themenvereinbarung für Referate. Nach dem Referat findet eine 1-stündige Nachbesprechung statt. Falls keine PowerPoint Kenntnisse vorhanden sind, bitte bei der Anmeldung angeben. Es wird dann ein Einführungskurs organisiert.
Scheinanforderungen: B. A.: Regelmäßige, engagierte und aktive Teilnahme. Referat mit multimedialer Unterstützung (z. B. PowerPoint), Klausur (90 Minuten) und Hausarbeit (10-15 Seiten).M. A.: Regelmäßige, engagierte und aktive Teilnahme. Referat mit multimedialer Unterstützung (z. B. PowerPoint) und Hausarbeit, die aus Primärquellen geschöpft sein muß.
Leistungspunkte: B. A. (HF)/M. A. (NF): 10, M. A. (HF): 8



Repetitorium: Deutsche Geschichte der Neuzeit (1495-1803/06)
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: Landesgeschichtliche Abteilung der Institutsbibliothek
Zeit: Di 14.00-15.30 Uhr (2 SWS)
Beginn: Dienstag, 17. Oktober 2006
Inhalt: Das Repetitorium soll wesentliche Strukturen und Daten der deutschen Geschichte der Neuzeit behandeln. Es soll eine Lücke aus dem Schulunterricht füllen und eine Basis für das wissenschaftliche Arbeiten in der Geschichte der Frühen Neuzeit schaffen. Es wendet sich bevorzugt an Studienanfänger, aber auch an Examenskandidaten, die Wissenslücken schließen möchten.
Literatur: Büssem, Eberhard u. Michael Neher (Hg.): Arbeitsbuch Geschichte. Neuzeit. Repetitorium 16.-18. Jahrhundert. 20067 (= UTB 569). Büssem, Eberhard (Hg.): Repetitorium der deutschen Geschichte. Bd. 2: Neuzeit (16.-18. Jahrhundert). Stuttgart 19963. Rusinek, Bernd u. a.: Einführung in die Interpretation historischer Quellen. Schwerpunkt Neuzeit, Schwerpunkt: Neuzeit, Paderborn 1992 (= UTB 1674); Burckhardt, Johannes: Frühe Neuzeit (16.-18. Jahrhundert). Königstein/Taunus 1985 (= Athenäum's Studienb. 7249. Grundkurs Geschichte 3). Völker-Rasor, Anette (Hg.): Frühe Neuzeit, München 2000. Mieck, Ilja: Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit. Eine Einführung, Stuttgart 1994. Engel, Josef (Hg.): Die Entstehung des neuzeitlichen Europa, Stuttgart 1971 (= Handbuch der europäischen Geschichte 3). Burkhardt, Johannes: Frühe Neuzeit (16.-18. Jahrhundert), Königstein/Taunus 1985 (= Athenäum's Studienb. 7249; Grundkurs Geschichte 3).
Sonstiges: Persönliche Anmeldung in der Sprechstunde oder per e-mail bis zum 15. September 2006
Scheinanforderungen: Übernahme eines Kurzreferates zur Einführung in ein relevantes Thema der Frühen Neuzeit (maximal 15 Min), z. B. Augsburger Religionsfriede, Westfälischer Friede, Spanischer Erbfolgekrieg, Siebenjähriger Krieg, Reichsdeputationshauptschluß usw.



Kolloquium für Examenskandidaten
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: Landesgeschichtliche Abteilung der Institutsbibliothek
Zeit: Di 16.00-17.30 Uhr, vierzehntäglich (1 SWS)
Beginn: 31. Oktober 2006
Inhalt: In dem Kolloquium werden historische Themen der Examenskandidaten besprochen und Fragen der Examensvorbereitung erörtert.
Sonstiges: Teilnahme nur nach persönlicher Anmeldung in der Sprechstunde



Landesgeschichtliches Oberseminar
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: Landesgeschichtliche Abteilung der Institutsbibliothek
Zeit: Do 18.00-19.30 Uhr, vierzehntäglich (1 SWS)
Beginn: Donnerstag, 19. Oktober 2006
Inhalt: In dem Oberseminar werden laufende Forschungsarbeiten und neuere Literatur besprochen. Eine Einladung mit Programm ergeht zu Beginn des Semesters.
Sonstiges: Teilnahme nur auf persönliche Einladung



Übung/Projektseminar: Einführung in die archivische Quellenkunde der frühen Neuzeit
Dr. Bernhard Theil

Raum: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4
Zeit: Do 16.00-17.30 Uhr
Beginn: Donnerstag, 19. Oktober 2006
Inhalt: In der Übung sollen anhand von Originalquellen aus oberschwäbischen Klöstern des 18. Jahrhunderts im Hauptstaatsarchiv Stuttgart die wichtigsten in Archiven vorkommenden Quellenformen nach Form und Inhalt besprochen werden. Die Übung gibt damit zugleich eine Einführung in die Paläographie und Aktenkunde der frühen Neuzeit sowie in die Arbeit in Archiven.
Literatur: Beck, Friedrich u. Eckart Henning (Hg.): Die archivalischen Quellen. Mit einer Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften, Köln u. a. 20033. Brandt, Ahasver v.: Werkzeug des Historikers, Stuttgart u. a. 2003 (= Urban-Taschenbücher 33). Franz, Eckart G.: Einführung in die Archivkunde , Darmstadt 19995.
Sonstiges: Eine Führung durch das Hauptstaatsarchiv ist eingeschlossen. Vorkenntnisse werden nicht erwartet.Um vorherige Anmeldung in der Abt. Landesgeschichte, sehr gerne auch per e-mail, wird gebeten. Der Erwerb eines Leistungsnachweises als nichttechnisches / alternatives Fach (2 SWS) ist möglich.
Scheinanforderungen: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, Vorbereitung und Transkription eines ausgegebenen Textes mit dem Ziel der anschließenden Online-Publikation
Leistungspunkte: B. A. (HF): 10



Übung (Blockveranstaltung): Die Archäologie der mittelalterlichen Stadt
Dr. Jochem Pfrommer

Raum: Landesgeschichtliche Abteilung der Institutsbibliothek
Zeit: nach Vereinbarung, Blockveranstaltung (2 SWS)
Beginn: Vorbesprechung am Mittwoch, 25. Oktober 2006, 16 Uhr c. t., in der Landegeschichtlichen Abteilung der Institutsbibliothek.
Inhalt: Die Archäologie des Mittelalters hat in den letzten Jahrzehnten grundlegende Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung der Stadt des Mittelalters gewonnen. Eine umfassende Stadtgeschichte ohne Stadtarchäologie ist nicht mehr denkbar; dies betrifft im Besonderen die Frühphasen städtischer Entwicklung, die Struktur und Topographie der Stadt, aber auch die materiellen Lebensbedingungen der Stadtbewohner.In der Übung sollen überblicksartig Vor- und Frühformen der Stadt im frühen Mittelalter, die hochmittelalterliche Stadtgründungswelle sowie die Stadt des späten Mittelalters aus archäologischer Perspektive behandelt werden. Neben entwicklungsgeschichtlichen Prämissen sind dabei auch kulturgeschichtliche Fragestellungen von besonderem Interesse. Dies betrifft etwa städtisches Alltagsleben, Fragen der städtischen Infrastruktur oder auch Aspekte des Hausbaus.
Literatur: Fehring, Günter P.: Stadtarchäologie in Deutschland. Sonderheft "Archäologie in Deutschland", Stuttgart 1996. Kirchgässner, B. und H.-P. Becht (Hg.): Stadt und Archäologie. Veröffentlichungen des südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung, Stuttgart 2000. Pfrommer, Jochem und Daniel Gutscher: Laufen Rathausplatz. Eine hölzerne Häuserzeile in einer mittelalterlichen Kleinstadt: Hausbau, Sachkultur und Alltag, Bern 1999. Piekalsky, Jerzy: Von Köln nach Krakau. Der topographische Wandel früher Städte, Bonn 2001 (= ZAM Beiheft 13). Stadtluft, Hirsebrei und Bettelmönch. Die Stadt um 1300. Katalog zur Ausstellung Stadtluft, Hirsebrei und Bettelmönch. Stuttgart 1992. Steuer, Heiko (Hg.): Zur Lebensweise in der Stadt um 1200. Ergebnisse der Mittelalterarchäologie. Köln 1986 (= Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters Beiheft 4).
Sonstiges: Im Zusammenhang mit der Übung ist die Durchführung einer Exkursion geplant.Um vorherige Anmeldung in der Abt. Landesgeschichte, sehr gerne auch per e-mail, wird gebeten.
Scheinanforderungen: Zum Erwerb eines Scheins ist die Übernahme eines Referats notwendig. Der Erwerb eines Exkursionsscheines bzw. eines Leistungsnachweises als nichttechnisches / alternatives Fach (2 SWS) ist möglich.