Wintersemester 2005/06
Vorlesung: Das Elsaß von 1648 bis 1990. Eine Landschaft im Span nungsfeld zwischen Deutschland und Frankreich
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M 2.00 Zeit: Mi 11:30-13:00 Uhr
Beginn: 19. Oktober 2005
Inhalt: Im Westfälischen Frieden mußte das Haus Habsburg seine elsässischen Besitzungen an Frankreich abtreten. Durch eine expansive Auslegung der Vertragsbedingungen gelang es Ludwig XIV. mit seiner Reuunionspolitik, das Elsaß weitgehend der französischen Oberhoheit unterzuordnen. Der Höhepunkt dieser Politik war die Eroberung Straßburgs im Jahre 1681. Seitdem ist diese Region aufgespalten zwischen zwei Kulturen. Mit den jeweiligen Herrschaftswechseln von 1814, 1870/71, 1918 und 1939 mußte das Elsaß versuchen, seine Identität zu bewahren. Wie kaum eine andere Landschaft hatte das Elsaß unter den europäischen Konflikten und unter den Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Frankreich seit 1648 zu leiden. In der Vorlesung sollen wesentliche Stationen dieses Prozesses vom westfälischen Frieden bis zur Gegenwart sowie die Entwicklung einer eigenen elsässischen Identität zwischen den beiden Kulturen aufgezeigt werden.
Literatur: Im Blickpunkt: das Elsaß. Hg. v. Heinz-Helmut Lüger. Landau 2003. Das Elsaß. Historische Landschaft im Wandel der Zeiten. Hg. v. Michael Erbe. Stuttgart 2002 (Landauer Schriften zur Kommunikations- und Kulturwissenschaft 3). Buchner, R.: Die elsässische Frage und das deutsch-französische Verhältnis im 19. Jahrhundert. Darmstadt 1969. Baechler, Christian: L'Alsace contemporaine de 1870 à 1945. Un bilan des recherchers depuis 1968. In: RA 107, 1981, S. 169-188.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Scheinanforderungen: im Rahmen des Bachelorstudiums ist eine 15minütige mündliche Prüfung am Ende des Semesters abzulegen. Mündliche Vorlesungsprüfungen finden an zwei Terminen, einer zu Ende des Semesters, einer in den Semesterferien, statt.
Lektürekurs: Deutschland im Spiegel französischer Quellen (18. bis 20. Jahrhundert)
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: Abteilungsbibliothek Landesgeschichte (Zugang über 8. Stock) Zeit: Di 14:00 bis 15:30 Uhr
Beginn: 18.10.05
Inhalt: Das Verhältnis von Frankreich und Deutschland war seit dem 18. Jahrhundert entscheidend für die politische Situation in Europa. In dem Kurs sollen Texte gelesen und interpretiert werden, die einerseits die politischen Verhältnisse beleuchten, andererseits vom wechselseitigen Kennenlernen und der unterschiedlichen Einschätzung vom 18. bis 20. Jahrhundert berichten.
Literatur: Bondy, F. und M. Abelein: Beziehungen. Deutschland und Frankreich. Geschichte einer wechselvollen Beziehung. Düsseldorf 1973. Hochstuhl, Kurt (Hg.): Deutsche und Franzosen im zusammenwachsenden Europa 1945-2000. Kolloquium des Frankreich-Zentrums der Albert-Ludwig-Universität Freiburg, des Institut Français Freiburg und des Stadtarchivs Freiburg aus Anlaß der 50-Jahr-Feiern des Landes Baden-Württemberg am 11./12. April 2002 in Freiburg im Breisgau. (Werkhefte der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Serie A Landesarchivdirektion, H. 18, S. 2003). Deutschland - Frankreich. Ludwigsburger Beiträge. Hg. v. Doertenbach, U. Stuttgart 1954. Nation und Emotion. Deutschland und Frankreich im Vergleich im 19. und 20. Jahrhundert. Hg. v. E. François, E. u. a. Göttingen 1995. Hüttenberger, Peter u. Hansgeorg Molitor (Hg.): Franzosen und Deutsche am Rhein 1789-1918-1945. Essen 1989. (Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens 23). Kaelble, Hartmut: Nachbarn am Rhein. Entfremdung und Annäherung der französischen und der deutschen Gesellschaft seit 1880. o. O. 1991. Rusinek, Bernd-A.: Schwerpunkt: Neuzeit. O. O. 1992. (UTB 1674).
Sonstiges: Scheinanforderungen: Aktive Mitarbeit, Übernahme eines Kurzreferates (15 Min) zu einem Sachthema und Teilnahme an der dreistündigen Abschlußklausur. Anmeldung in den Feriensprechstunden.
Proseminar: "Für Kaiser, Volk und Vaterland" - Württemberg in der Kaiserzeit (1871-1914)
Daniel Kirn M. A.
Raum: M 17.92 Zeit: Donnerstag 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr
Beginn: 20.10.2005
Inhalt: Die Kaiserzeit war für Württemberg eine Zeit des Umbruchs. Im Proseminar, das sich an Studierende im Grundstudium richtet, werden wir die Ereignisse in Württemberg von der Reichsgründung bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges nachvollziehen und die Entwicklungen jener Zeit kennenlernen.
Literatur: Opgenoorth, Ernst/Schulz, Günther: Einführung in das Studium der neueren Geschichte, 6. Aufl.Paderborn 2001. Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, 3. Band, Stuttgart 1992, S. 355-418.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges
Lektürekurs: Württemberg im Spiegel der neueren englischen Forschung
Daniel Kirn M. A.
Raum: M 17.56 Zeit: Freitag 9:45 Uhr bis 11:15 Uhr
Beginn: 24.10.2005
Inhalt: Der Lektürekurs richtet sich an Studierende des Grundstudiums. In der Veranstaltung werden wir gemeinsam englischsprachige Texte zur Geschichte Baden-Württembergs lesen und interpretieren. Insbesondere in der letzten Dekade sind zahlreiche und äußerst interessante Studien zur Geschichte Baden-Württembergs veröffentlicht worden, die bisher nur wenig rezipiert worden sind. Den dabei verwendeten, neuen Methoden und den Ergebnissen dieser Arbeiten werden wir im Seminar nachgehen.
Literatur: Wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.
Sonstiges: Die Kenntnis der englischen Sprache wird vorausgesetzt. Maximalteilnehmerzahl: 25. Eine verbindliche Anmeldung in 9.24 oder per Email an daniel.kirn@po.hi.uni-stuttgart.de ist bis spätestens 10. Oktober 2005 erforderlich. Der Schein zählt als Prüfungsteilleistung für den Bereich Neuere Geschichte. Scheinvoraussetzungen sind eine regelmäßige und aktive Teilnahme, die Vorbereitung vorher gestellter Aufgaben und das Bestehen einer dreistündigen Klausur.
Hauptseminar: Mönchtum in Deutschland vom 8. bis 12. Jahrhundert
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: 17.92 Zeit: Do 9.45 - 11.15. 3-stündig (mit Beratungstutorium)
Beginn: 20.10.2005
Inhalt: Zu keiner Zeit hat das Mönchtum Staat und Gesellschaft so sehr geprägt wie im Mittelalter. Durch seine Vereinnahmung durch Kaiser Karl den Großen für Verwaltung, Bildung und Wirtschaft wurde es zugleich in seinem Kern verfälscht. Alle Reformbewegungen von Cluny bis zu den Bettelordensbewegungen zielen darauf ab, die eigentliche Substanz der Mönchsorden wiederzugewinnen. Im Seminar soll ein Einblick in wesentliche Strukturen und Entwicklungen der monastischen Bewegung des Mittelalters an Hand von süddeutschen Beispielen geben.
Literatur: Frank, K. S.: Geschichte des christlichen Mönchtums. 5. Aufl., Darmstadt 1993. Gelba, Gudrun: Klöster und Orden im Mittelalter. Darmstadt 2002. Holtz, Leonard: Geschichte des christlichen Ordenslebens. Darmstadt 2001. Schwaiger, Georg (Hg.): Mönchtum, Orden, Klöster. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ein Lexikon. München 1993. Hawel, Peter: Das Mönchtum im Abendland. Geschichte, Kultur, Lebensform. Freiburg 1993. Klosterleben im Mittelalter. Nach zeitgenössischen Quellen von Johannes Bühler. Hg. v. Georg A. Narciß. Frankfurt a. M. 1989 (it 1135).
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Scheinanforderungen: mündliches Referat, das zu einer schriftlichen Hausarbeit (ca. 15 S.) auszuarbeiten ist. Referate sollen mit multimedialer Unterstützung (z. B. PowerPoint) vorgetragen werden.
Kolloquium für Examenskandidaten
Professor Dr. Quarthal
Raum: Bibliotheksraum Landesgeschichte Zeit: Di 16:00 bis 17:30 Uhr
Beginn: 18.10.2005
Inhalt: In dem Kolloquium, das sich an Kandidatinnen und Kandidaten für das Staats- wie für das Magisterexamen richtet, werden einschlägige Examensgebiete und Fragen der Methodik des Examens besprochen.
Literatur
Sonstiges: Bitte beachten Sie die aktuellen Terminaushänge.
Landesgeschichtliches Oberseminar
Professor Dr. Quarthal
Raum: Bibliotheksraum Landesgeschichte Zeit: Do 18:00 bis 19:30 Uhr
Beginn: 20.10.2005
Inhalt: Besprechung und Methodendiskussion von wissenschaftlichen Arbeiten für die wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien, Magisterarbeiten, Dissertationen sowie von neuerer Forschungsliteratur.
Literatur
Sonstiges: Die Teilnahme ist für Bearbeiter von Zulassungsarbeiten und Magisterarbeiten sowie von Dissertationen obligatorisch.
Übung: EDV-Schulung für Gasthörer/innen
Eva Hoffmann M. A. und Daniel Kirn M. A.
Raum: Rechnerpool im Pfaffenwaldring 6 Zeit: Freitag, 21. Oktober 2005 von 9:00-12:00 Uhr
Inhalt: Am Freitag, den 21. Oktober 2005, 9:00 bis 12:00 Uhr, im CIP-Pool auf dem Campus Stuttgart-Vaihingen, Pfaffenwaldring 6, findet eine Schulung statt. Dort wird eine grundlegende Einführung in den Computer und das Internet gegeben, ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Benutzung der Internetseiten der Abteilung Landesgeschichte liegen.
Materialien (passwortgeschützt)
Download der Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Anmeldungen in der Abteilung Landesgeschichte per email unter eva.hoffmann@po.hi.uni-stuttgart.de oder webmaster.landesgeschichte@po.hi.uni-stuttgart.de.
Übung: Schulung in PowerPoint und Präsentationstechnik für die Teilnehmer/innen landesgeschichtlicher Lehrveranstaltungen
Eva Hoffmann M. A. und Daniel Kirn M. A.
Raum: Rechnerpool im Pfaffenwaldring 6 Zeit: Freitag, 21. Oktober 2005 von 14:00-17:00 Uhr
Inhalt: entfällt wegen zu geringer Teilnehmerzahl.
Sonstiges
Übung"Hier geht wieder alles seinen gewohnten Gang" - Feldpostbriefe württembergischer Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg
Daniel Kirn M. A.
Raum: M 17.92 Zeit: Donnerstag 8.00 Uhr bis 9.30 Uhr
Beginn: 23.10.2005
Inhalt: entfällt wegen zu geringer Teilnahme.
Literatur: Wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.
Sonstiges: Grundlegende und ausreichende Kenntnisse der Paläographie sollten vorhanden sein. Mindestteilnehmerzahl: 5. Eine verbindliche Anmeldung in 9.24 oder per Email an daniel.kirn@po.hi.uni-stuttgart.de ist bis spätestens 10. Oktober 2005 erforderlich. Eine regelmäßig und aktive Teilnahme wird erwartet.
Übung: Probleme der Militärgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts am Beispiel Stuttgarter Quellen
Dr. Bernhard Theil
Raum: Hauptstaatsarchiv Stuttgart Zeit: Do 16:00 bis 17:30 Uhr
Beginn: 20. Oktober 2005
Inhalt: In der Übung sollen anhand der Lektüre und Interpretation von Originalquellen aus dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart wichtige, auch methodische Aspekte der moderne Militärgeschichte von der napoleonischen Zeit bis zum ersten Weltkrieg diskutiert werden.
Literatur: Bernhard Theil, Das Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Geschichte, Bedeutung, Quellenwert, in: Beiträge zur Landeskunde (Regelmäßige Beilage zum Staatsanzeiger für Baden-Württemberg) Heft 5, Oktober 1990 S. 7-14; Bernhard Theil, Militärgeschichte und Kulturgeschichte. Beobachtungen an Stuttgarter Quellen, in: Militärgeschichtliche Mitteillungen 52 (1993) S. 411-428; Militärgeschichte? Hg. von Thomas Kühne und Benjamin Ziemann (Krieg in der Geschichte 6) Paderborn 2000.
Sonstiges: Sprechstunde nach der Übung. Scheinanforderungen: Vorbereitung von Texten, eventuell Übernahme eines Kurzreferats.
Übung: Quellen zur Geschichte der Industrialisierung in Stuttgart
Dr. Roland Müller
Raum: Stadtarchiv Stuttgart, Silberburgstraße 191, 70178 Stuttgart Zeit: Do 15:00 bis 18:00 Uhr (bes. Termine)
Beginn: 27.10.2005, 17.11.2005, 1.12.2005, 15.12.2005, 19.1.2006, 2.2.2006
Inhalt: In der Übung sollen allgemeine und spezifische Aspekte der verspäteten Industrialisierung Stuttgarts untersucht werden mit dem Schwerpunkt in der zweiten Phase der Industrialisierung, in der Stuttgarts Aufstieg zu einem starken Wirtschaftszentrum gelegt worden ist. Die Übung bietet neben einer Einführung in die Archiv- und Quellenkunde praktische Einblicke in die Arbeit eines Archivs. Arbeitsergebnisse sollen Eingang in ein Ausstellungsprojekt im Herbst 2006 finden. Sie ermöglicht also den vielfach postulierten Praxisbezug.
Literatur: Klaus Megerle, Württemberg im Industrialisierungsprozess Deutschlands, Stuttgart 1982; Willi A. Boelcke, Industrieller Aufstieg im mittleren Neckarraum zwischen Konjunktur und Krise, in: ZWLG 43, 1984, S. 287-326; Günter Zahnenbenz, Stuttgart als Industriestandort 1850-1982, Diss. Hohenheim 1984; Volker Ziegler: Die Familie Jobst und das Chinin, Berlin 2003.
Sonstiges: Scheinanforderungen werden in der Übung bekanntgegeben.
Übung: Das Landesarchiv Baden-Württemberg: Eine Einführung in das Archivwesen, die Archivalienkunde und die Archivwissenschaft
Dr. Robert Kretzschmar
Raum: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 4, 70173 Stuttgart Zeit: 11.11.2005, 25.11.2005, 09.12.2005, 13.01.2006, 27.01.2006 jeweils 14.15 – 17.00 Uhr
Beginn: 11.11.2005
Inhalt: Für weite Bereiche der historischen Forschung ist die Arbeit im Archiv unerlässlich. Welche Unterlagen sind in welchen Archiven zu erwarten? Wie entstehen Archivbestände? Wie kann ich gezielt Unterlagen in Archiven ermitteln? Wie hat man die Zugänglichkeit und die Nutzung von Unterlagen geregelt? Diese und andere Fragen werden in der praxisorientierten Übung geklärt, die als allgemeine Einführung in das Archivwesen und die Archivalienkunde konzipiert ist – am Beispiel des Landesarchivs Baden-Württemberg und der bei ihm verwahrten Bestände. Da dabei auch die theoretischen Grundlagen heutiger Archivarbeit angesprochen werden, bietet die Übung zugleich eine Einführung in die Archivwissenschaft. Im Rahmen derVeranstaltung finden Führungen durch die Funktionsbereiche des Hauptstaatsarchivs Stuttgart statt; vorgesehen ist auch ein Besuch des Staatsarchivs Ludwigsburg. Paläografische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Literatur: In der Übung werden laufend Hinweise auf einschlägige Publikationen und Internet-Angebote gegeben.
Übung: Oral History und Erinnerungskultur
Dr. des. Caroline Gritschke
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Zeit: Di 11.30-13.00 Uhr
Beginn: 25.10.2005
Inhalt: Zeitzeugen haben derzeit Hochkonjunktur: In den Medien und in Erzählcafés, bei Museums- und in Schulveranstaltungen wird Zeitgeschichte in Form von Interviews vermittelt. "The voice of the past" (Paul Thompson) soll historische Ereignisse "authentisch" wiedergeben. Die Konstruktion der Erzählung, die Selektivität der Erinnerung oder der Zusammenhang mit dem komplementären Vorgang des Vergessens wird dabei selten reflektiert. Im Mittelpunkt der Übung stehen neben einer Einführung in die Methodik und die Forschungsansätze zu Oral History die Verbindungen zwischen dem individuellen und dem sozialen Gedächtnis. Im Rahmen eines kleinen stadtgeschichtlichen Projekts werden Interviewtechniken und Kontextualisierungen der erinnerten Erzählungen praktisch erprobt.
Literatur: wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Die Übung ist für alle Semester, insbesondere für Studierende im B.A.-Studiengang geeignet. Scheinanforderungen werden in der Übung bekanntgegeben.
Übung: Erste Bauern zwischen Rhein und Ries: Das Neolithikum in Südwestdeutschland
Dr. Rainer Schreg
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Zeit: Blockveranstaltung an folgenden Terminen: Freitag, 9. Dezember 2005. Samstag, 10. Dezember 2005. Freitag, 20. Januar 2006. Samstag, 21. Januar 2006. Samstag, 28. Januar 2006. Zeit: Fr jew. 15.00 Uhr s. t., Sa 10.00 Uhr s. t.
Beginn:
Inhalt: Die Übung stellt den aktuellen Forschungsstand zur Frage der Neolithisierung, also dem Übergang von den Jäger und Sammlerkulturen der Eiszeit zu den seßhaften Kulturen der Jungsteinzeit dar. Damit wird ein ganz zentraler Prozeß der europäischen Geschichte behandelt - im Mittelpunkt werden jedoch Südwestdeutschland und die Ergebnisse der Landesarchäologie stehen. Neben der Vermittlung der historischen/ archäologischen Fakten gibt die Übung die für die spätere Berufspraxis sowohl von Historikern als auch Lehrern nötigen Einblicke in die Arbeitsweise der modernen Archäologie.
Literatur: wird in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben
Sonstiges: Für aktuelle Informationen bitte Aushänge beachten bzw. Homepage der Abt. Landesgeschichte http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg/. Anforderungen für den Leistungsnachweis ("Schein"): Aktive Mitarbeit und eine kleine Hausarbeit (max. 10 Seiten). Anmeldungen ab sofort unter eva.hoffmann@po.hi.uni-stuttgart.de
Führung: Ein Besuch im Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Dr. Robert Kretzschmar
Raum: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 4, 70173 Stuttgart Zeit: Fr. 18.11.2005, 15.15 – 16.45 Uhr
Beginn: Fr. 18.11.2005
Inhalt: In Archiven wird ein wesentlicher Teil der Quellen verwahrt, die für die historische Forschung auswertbar sind. Die Führung soll einen allerersten Einblick in die Institution „Archiv“ und die darin verwahrte Überlieferung vermitteln. Im Hauptstaatsarchiv Stuttgart lagern rund 20 000 Regalmeter Archivbestände, die vom Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart reichen, darunter alleine über 100 000 Urkunden und ca. 60 000 historische Karten und Pläne. Der Gang durch das Haus umfasst den Lesesaal, die Magazine, die Werkstätten sowie die Ständige Ausstellung „Spuren menschlichen Wollens, Handelns und Erleidens“.
Sonstiges: Um vorherige Anmeldung in der Abteilung Landesgeschichte bis zum 11. November 2005 wird gebeten.
