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Wintersemester 2003/04

 

Geschichte Württembergs vom Ende der Reformationszeit bis zur Revolution von 1848/49
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M. 2.00     Mi 11.30-13.00 h
Beginn: 22. Oktober 2003
Inhalt: Mit der Rückkehr Herzog Ulrichs und der Einführung der Reformation hatte sich Württemberg als stärkstes Territorium in Südwestdeutschland etabliert. Auf Grund seiner starken Stellung war die Geschichte Württembergs in den folgenden Jahrhunderten immer eingebunden in die Geschichte des Deutschen Reiches und der großen europäischen Konflikte. Schwerpunkte der Vorlesung sind die Neuorganisation des Deutschen Reiches nach 1550, das konfessionelle Zeitalter, der Dreißigjährige Krieg, Württemberg im Zeitalter des Absolutismus mit seinen Herzögen Eberhard II., Eberhard Ludwig, Karl Alexander und Karls Eugen, Der Ständekonflikt in der Mitte des 18. Jahrhunderts, Württemberg und die Französische Revolution, das Zeitalter Napoleons, die Bildung des Königreichs Württemberg, der Vormärz und die Revolution von 1848/49.
Literatur: Dieter Mertens, Württemberg, in: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Red.: Michael Klein, Stuttgart (=Veröffentlichung der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg) Bd. 2: Die Territorien im Alten Reich 1995; Bernhard Mann, Württemberg von 1800 bis 1866. Red.: Michael Klein, Stuttgart (=Veröffentlichung der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg) Bd. 3: Vom Ende des Alten Reiches bis zum Ende der Monarchien, Stuttgart 1992, S. 235-332.
Materialien (passwortgeschützt)
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Sonstiges: Mündliche Vorlesungsprüfungen (15 Minuten) finden an zwei Terminen, einer zu Ende des Semesters, einer in den Semesterferien, statt. http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg/lehre/lehrveranstaltungen_aktuell/index.html



"Für Kaiser, Volk und Vaterland" - Württemberg in der Kaiserzeit (1871-1914)
Daniel Kirn M. A.

Raum: 17.81     Fr 9.45-11.15 h
Beginn: 17. Oktober 2003
Inhalt: Die Kaiserzeit war für Württemberg eine Zeit des Umbruchs. Im Proseminar, das sich an Studierende im Grundstudium richtet, werden wir die Ereignisse in Württemberg von der Reichsgründung bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges nachvollziehen und die Entwicklungen jener Zeit kennenlernen.
Literatur: Opgenoorth, Ernst/Schulz, Günther: Einführung in das Studium der neueren Geschichte, 6. Aufl.Paderborn 2001. Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, 3. Band, Stuttgart 1992, S. 355-418.
Materialien (passwortgeschützt)
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Sonstiges: Im Rahmen des Proseminars findet eine obligatorische Medien-Schulung und eine zweitägige Exkursion statt. Nähere Informationen auf unserer Homepage:http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg/index.html



Lektürekurs - Quellen zum deutsch-französischen Verhältnis (17. Jh. bis 20. Jh.)
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: Institutsbibliothek, Abt. Landesgeschichte, 9. Stock     Mittwoch: 14.00 - 17.00 Uhr (14-tg.)
Beginn: 21. Oktober 2003
Inhalt: Das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich hat die Geschichte Europas durch die ganze Neuzeit hindurch entscheidend geprägt. Seit der Kaiserwahl Kaiser Karls V. war es bestimmt vom Gegensatz zwischen den Häusern Habsburg und Bourbon und hat zahlreiche Kriege mit verursacht. 1756 kam es zum berühmten "renversement des alliances" und einer Zusammenarbeit beider Mächte, die von einem neuen Gegensatz seit der Französischen Revolution abgelöst wurde. Der Wiener Kongreß, die Spannungen zwischen Deutschland und Frankreich seit 1866 und 1870/71 und die Zeit bis 1939/40 bilden weitere Schwerpunkte des Lektürekurses. Da sich Auseinandersetzungen und Kriege zwischen Deutschland und Frankreich besonders im süddeutschen Raum auswirkten, werden Quellen aus diesem Raum besonders berücksichtigt.
Literatur: Doertenbach, U./F. Schenk/H. Sperl (Hg.), Deutschland - Frankreich. Ludwigsburger Beiträge zum Problem der deutsch-französischen Beziehungen (= Veröff. d. dt.-frz. Instituts Ludwigsburg). Stuttgart 1954; Bondy, F./M. Abelein, Deutschland und Frankreich, Geschichte einer wechselvollen Beziehung. Düsseldorf 1973; Christadler, M. (Hg.), Deutschland - Frankreich. Alte Klischees, neue Bilder. Duisburg 1981; François, E., Hannes Siegrist, Jakob Vogel (Hrsg.), Nation und Emotion. Deutschland und Frankreich im Vergleich im 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 1995; Kaelble, Hartmut, Nachbarn am Rhein. Entfremdung und Annäherung der französischen und der deutschen Gesellschaft seit 1880, 1991.
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Sonstiges:
Sprechstunde: Mi 10.00-11.00 Uhr.Voraussetzungen für den Scheinerwerb sind die Übernahme eines Kurzreferates (15 Min) und an einer Klausur (3 Stunden) zu Semesterende (Übersetzung, Textinterpretation, Beantwortung von Sachfragen). Die Benützung eines Lexikons ist erlaubt. Das Ziel ist, die Fähigkeit zu trainieren, einen französischen Text als Historiker benützen zu können, nicht aber eine Prüfung der französischen Sprachkompetenz.http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg/lehre/lehrveranstaltungen_aktuell/index.html

 

Hauptseminar - Wirtschaftsgeschichte im späten Mittelalter
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte     Do 9.45-11.15 h
Beginn: 23. Oktober 2003
Inhalt: Vor der Entdeckung Amerikas fand der wesentliche Warenaustausch zwischen dem Mittelmeerraum mit seinen Stadtrepubliken Venedig, Mailand und Genua sowie den Städten nördlich der Alpen statt. In dem Seminar sollen die Grundbedingungen das Handels im späten Mittelalter, die Bedeutung der großen oberschwäbischen Handelsgesellschaften, Zonen der Protoindustrialisierung und der Frühkapitalismus der Fugger und vergleichbarer Handelsgesellschaften erörtert werden.
Literatur: Handbuch der deutschen Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Hrsg. v. H. Aubin und Wolfgang Zorn, Bd. 1, Stuttgart 1971; Kriedke, Peter, Medick, Hans und Jürgen Schlumbom, Eine Forschungslandschaft in Bewegung. Die Proto-Industrialisierung am Ende des 20. Jahrhunderts, in: Kriedke, Peter, Medick, Hans und Jürgen Schlumbom (Hrsg.), Proto-Industrialiserung (Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 1998/2), München 1998, S. 2-20; Henning, Friedrich-Wilhelm, Handbuch der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Deutschlands, Bd. 1, Deutsche Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Mittelalter und der frühen Neuzeit, Paderborn 1991; Göttmann, Frank, Getreidemarkt am Bodensee. Raum - Wirtschaft - Politik - Gesellschaft (1650-1810) (=Beitr. z. dt. Wirtschafts- und Sozialgeschichte 13), St. Katharinen 1991; Schmauder, Andreas (Hrsg.), Die Zeit der Händler. 850 Jahre Markt in Ravensburg (=Historische Stadt Ravensburg 3), Konstanz 2002.
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Sonstiges: Anmeldung zur Referatvergabe ab 09.07.03, jew. Mi 10.00-11.00 Uhr, sonst in den Feriensprechstunden.Ein Seminarschein wird durch ein mündliches Referat, das zu einer schriftlichen Hausarbeit (ca. 15 S.) auszuarbeiten ist, erworben. Die Referate sollen mit Power-Point-Überstützung vorgetragen werden. Ein Einführungskurs wird zu Beginn des Wintersemesters angeboten.Auf die Exkursion zur Geschichte der Reichsstädte wird verwiesen. Eine Teilnahme ist sinnvoll.

 

Übung - Einführung in die Heraldik und Sphragistik
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte     Donnerstag: 14.00 -15.30 Uhr
Beginn: 23. Oktober 2003
Inhalt: Wappen- und Siegelkunde zählten bis zum 18. Jahrhundert zu den vornehmsten Hilfswissenschaften. Bis zum Ende der ständisch gegliederten Gesellschaft im Jahre 1918 wachten eigene Heroldsämter über den Gebrauch der Wappen, die Auskunft über Rang und Stellung ihres Trägers gaben. Noch heute ist die Kenntnis der Grundregeln der Wappenkunde für jeden unerläßlich, der sich mit Geschichte, Kunstgeschichte, Genealogie und Sozialgeschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert beschäftigen möchte.
Literatur: Filip, Václav Vok, Einführung in die Heraldik, Stuttgart 2000; Ottfried Neubecker, Heraldik. Wappen - Ihr Ursprung, Sinn und Wert, Frankfurt/Main 1977; Eckart Henning und Gabriele Jochums, Bibliographie zur Heraldik. Schrifttum Deutschlands und Österreichs bis 1980, Köln-Wien 1984.
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Sonstiges: Sprechstunde: Mi 10.00-11.00 Uhr.Bedingung für den Scheinerwerb: Übernahme eines Kurzreferates (20 Min), Fähigkeit zur Bestimmung von Wappen in heraldischer Terminologie, Kenntnis eines Grundkanons der wichtigsten Wappen des Mittelalters, Teilnahme an einer Kurzexkursion zu heraldischen Denkmäler in der Umgebung von Stuttgart. http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg/lehre/lehrveranstaltungen_aktuell/index.html.

 

Landesgeschichtliches Oberseminar
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: Bibliotheksraum Landesgeschichte, 9. Stock     Di 18:00-19:30 h
Beginn: Termin wird bekannt gegeben
Inhalt: Besprechung und Methodendiskussion von wissenschaftlichen Arbeiten für die wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien, Magisterarbeiten, Dissetationen sowie von neuerer Forschungsliteratur.
Literatur
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Sonstiges
 


Übung - Einführung in die Paläografie und Diplomatik des Spätmittelalters. Die Württembergischen Regesten im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
Dr. Robert Kretzschmar

Raum: Hauptstaatsarchiv, Konrad-Adenauer-Straße 4     Fr 14.15-16.45 Uhr
Beginn: Blockseminar im Hauptstaatsarchiv Stuttgart: 07.11.03, 21.11.03, 12.12.03, 16.01.04, 30.01.04
Inhalt: Im Archivbestand der so genannten Württembergischen Regesten sind aus dem Archiv der Grafschaft (seit 1498 des Herzogtums) Württemberg Urkunden und Aktenstücke zusammengefasst, die zwischen 1300 und 1500 entstanden sind. Der Bestand ist für diese insgesamt noch relativ quellenarme Zeit zentral: Wer zu einem Thema aus der württembergischen Geschichte im genannten Zeitraum forscht, kommt an ihm nicht vorbei. In der Übung sollen ausgewählte Dokumente daraus gelesen und unter hilfswissenschaftlichen Gesichtspunkten analysiert werden. Die paläografischen Abschriften, die in der Übung erstellt werden, werden online im Internet publizieret (vgl. www.lad-bw.de/hstas.htm). In Verbindung damit wird auch die Frage thematisiert, wie man auf geeignete Weise mittelalterliche Quellen im Netz zugänglich machen kann.
Literatur: Literaturhinweise werden laufend in der Übung gegeben.
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Sonstiges: Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Rahmen der Lehrveranstaltung findet auch ein Führung durch das Hauptstaatsarchiv Stuttgart statt.Um vorherige Anmeldung im Historischen Institut, Abt. Landesgeschichte, 9. Stock, Zimmer 9.22, bis zum 30. Oktober 2003 wird gebeten. Die Übung wird zugleich als Projektseminar für den Bachelor-Studiengang angeboten. Sprechstunde: nach dem Seminar. 07.11.03, 21.11.03, 12.12.03, 16.01.04, 30.01.04, jew. 14.15-16.45 Uhr

 

Quellenspeicher Archiv. Ein Besuch im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
Dr. Robert Kretzschmar/ Dr. Peter Rückert

Raum: Hauptstaatsarchiv, Konrad-Adenauer-Straße 4     Freitag: 14.00 - 17.00 Uhr
Beginn: 24. Oktober 2003
Inhalt: In Archiven wird ein wesentlicher Teil der Quellen verwahrt, die für die historische Forschung auswertbar sind. Die Führung soll einen allerersten Einblick in die Institution "Archiv" und die darin verwahrte Überlieferung vermitteln. Im Hauptstaatsarchiv Stuttgart lagern rund 20 000 Regalmeter Archivbestände, die vom Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart reichen, darunter alleine über 100 000 Urkunden und ca. 60 000 historische Karten und Pläne. Die Führung durch das Haus stellt den Öffentlichkeitsbereich (Lesesaal, aktuelle Präsentationen, Dauerausstellung), die Magazine und die Werkstätten (Repro- und Restaurierungswerkstatt) vor. Zum Schluß werden die verschiedenen Arten von Archivgut an Beispielen erläutert, wobei die Möglichkeit "zum Anfassen" besteht.
Literatur:
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Sonstiges: Um vorherige Anmeldung im Historischen Institut, Abt. Landesgeschichte, 9. Stock, Zimmer 9.22, bis 17. Oktober 2003 wird gebeten.Sprechstunde: nach Vereinbarung.

 

Übung "Paläographie der Neuzeit "
Dr. Bernhard Theil

Raum: Hauptstaatsarchiv, Konrad-Adenauer-Straße 4     Do 16:00-17:30 h
Beginn: Donnerstag 23. Oktober 2003
Inhalt: In der Übung sollen Archivalien aus dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart vom 16. bis zum 19. Jahrhundert gemeinsam gelesen werden. Es soll die Fähigkeit vermittelt werden, einfache bis mittelschwere Originalquellen aus der betreffenden Zeit lesen und verstehen zu können. Zugleich soll eine Einführung in die Schriftgeschichte der Neuzeit gegeben werden.Vorkenntisse werden nicht erwartet.
Literatur: Die archivalischen Quellen. Mit einer Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. Hg. von Friedrich Beck und Eckart Henning, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln, Weimar, Wien: Böhlau-Verlag 2003.Dülfer, Kurt/Korn, Hans-Enno: Schrifttafeln zur deutschen Paläographie des 16. bis 20. Jahrhunderts, bearbeitet von Karsten Uhde, 9. überarbeitete Auflage 1998 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg 2).
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Sonstiges: Um Anmeldung in der Abteilung Landesgeschichte, 9. Stock, Zimmer 9.22, bis 17. Oktober 2003 wird gebeten.

 

Die Kelten in Süddeutschland - Fürsten, Krieger und Druiden?
Raum:
Institutsbibliothek Landesgeschichte.    
Termine: Freitag, 21. November 2003, Beginn: 14.00 Uhr.
Samstag, 22. November 2003, Beginn: 9.00 Uhr.
Freitag, 16. Januar 2004, Beginn: 14.00 Uhr.
Samstag, 17. Januar 2004, Beginn: 9.00 Uhr.
Inhalt: Die Kelten sind eines der großen Völker des alten Europas und haben die Geschichte nachhaltig geprägt. Süddeutschland gilt als das Kernland, von dem aus sie sich bis Irland, nach Spanien, Italien und Anatolien ausgebreitet haben. Wir fragen: Wer waren die Kelten, woher kamen sie? Was haben wir unter den "Kelten" zu verstehen? Welche Spuren haben sie hinterlassen? Wie kann man diese interpretieren?Anhand der Forschungen zur vorrömischen Eisenzeit soll die Übung einerseits einen Überblick über aktuelle Forschungsprobleme und -ergebnisse zur Archäologie der Kelten geben, andererseits soll sie aber eine Einführung in die prähistorische Archäologie, ihre Methoden und Arbeitsweisen bieten. Grundkenntnisse über Quellen und Methoden der Archäologie sind für jeden Historiker von Bedeutung, da viele Aspekte historischer Vergangenheit nur mit Hilfe der Archäologie erforscht werden können.
Literatur: J. Biel/S. Rieckhoff, Die Kelten in Deutschland (Stuttgart 2001); K. Spindler, Die frühen Kelten (Stuttgart 1983).
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Zu Beginn des Semesters findet eine Vorbesprechung statt. Der Termin wird per Aushang im Institut und auf der Homepage der Abt. Landesgeschichte, http://www.uni-tuttgart.de/hi/lg/lehre/lehrveranstaltungen_aktuell/index.html bekanntgegeben.

 

Landes-, regional- und landesgeschichtliches Vorgehen im Geschichtsunterricht
Dr. Werner Abelein

Bibliotheksraum Landesgeschichte, 9. Stock     Do 15:45-17:15
Beginn: 15. Oktober 2003
Inhalt: Auch in Zukunft wird im gymnasialen Geschichtsunterricht von Klasse 6 bis 12 die Arbeit mit landes-, regional- und lokalgeschichtlichen Beispielen eine zentrale Stelle einnehmen. Im Seminar geht es um derartige Ansätze. Zugleich führt es allgemein in die Fachdidaktik ein und dient damit auch der Vor- und Nachbereitungdes "Praxissemesters".
Literatur: Geschichte unterrichten, eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze 2001.
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Sonstiges: Um Anmeldung in der Abteilung Landesgeschichte, 9. Stock, Zimmer 9.22, bis spätestens 15. Oktober 2003 wird gebeten. Sprechstunde nach Vereinbarung.
 


Quellen zur Industrialisierung in Stuttgart
Dr. Sybille Oßwald-Bargende und Dr. Roland Müller

Stadtarchiv Stuttgart, Silberburgstraße 191     Do 16.00 - 17.30 Uhr
Beginn: 16. Oktober 2003
Inhalt: In Württemberg setzte die Industrialisierung aufgrund des Mangels an Rohstoffen und der Verkehrsverhältnisse verspätet ein. Sie konnte allerdings auf einem differenzierten und entwickelten Handwerk und proto-industriellen Strukturen aufbauen. Stuttgart entwickelte sich u.a. wegen seiner Kessellage (erst 1901 durch Vereinigung mit Cannstatt direkter Zugang zum Neckar) erst gegen Ende des 19. Jhs. auch zum industriellen Zentrum des Landes.Die Quartiere um die Rotebühlstraße im Stuttgarter Westen, die Tübinger Straße im Süden und die Neckarstraße im Osten zeigen exemplarisch industriellen Wandel und Urbanisierungsprozesse. Aspekte der Migration sollen in die Mikroanalyse einbezogen werden.Die Übung bietet eine Einführung in die Archiv- und Quellenkunde, v.a. anhand der Quellen im Stadtarchiv, im Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg sowie in den Staatsarchiven. Da der Themenbereich zu den Schwerpunkten im künftigen Stuttgarter Stadtmuseum gehören wird, sollen auch Fragen der Präsentation einbezogen werden.
Literatur: Von der Gründerzeit zur Gegenwart. Beiträge zum Stuttgarter Westen, Stuttgart 1984. Willi A. Boelcke, Industrieller Aufstieg im mittleren Neckarraum zwischen Konjunktur und Krise, in: ZWLG 43, 1984, S. 287-326. Paul Sauer, Das Werden einer Großstadt, Stuttgart zwischen Reichsgründung und erstem Weltkrieg 1871 bis 1914, Stuttgart 1988. Günter Zahnenbenz, Stuttgart als Industriestandort 1850-1982, Diss. Univ. Hohenheim 1984. Jürgen Hagel, Historische Migrationsforschung aus geographischer Sicht, dargestellt am Beispiel des Stuttgarter Raums, in: ZWLG 58, 1999, S. 113-129. Rita Müller u. Sylvia Schraut, "Die Folgen werden schlimmer sein", Weibliche Migration im Industrialisierungsprozess am Beispiel von Stuttgart und Feuerbach, in: Frauen und Migration, Stuttgart 2001, S. 133-158.
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Schulung in PowerPoint und Präsentationstechnik für die Teilnehmer/innen landesgeschichtlicher Lehrveranstaltungen
Eva Hoffmann M. A. und Daniel Kirn M. A.

Raum: IWZ-Pool, Pfaffenwaldring 9    
Inhalt: In der Schulung werden die Studierenden in das Programm PowerPoint eingeführt, so daß die technische Bedienung erleichtert wird. Im zweiten Teil wird auf Präsentationstechniken eingegangen, die zum Halten von Referaten unabdingbar sind.
Literatur
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