Wintersemester 2002/03
Vorlesung "Geschichte Württembergs von den Anfängen bis zum Ende des Reformationszeitalters"
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M 2.00 Mi 11.30-13.00 h,
Beginn: 16.10.2002.
Die Grafschaft Württemberg entwickelte sich aus kleinen Anfängen im Remstal und am mittleren Neckar zum bedeutendsten Territorium innerhalb Südwestdeutschlands, dessen fürstengleiche Bedeutung durch Erhebung zum Herzogtum im Jahre 1495 bestätigt wurde. Durch die Hinwendung seiner Herzöge zur Reformation hat die sie Geschichte dieses Raumes in der Neuzeit in entscheidender Weise bestimmt. In der Vorlesung sollen wesentlichen Etappen der Entwicklung der mittelalterlichen Geschichte von Grafschaft und Herzogtum aufgezeigt werden.
Literatur: Dieter Mertens, Württemberg. In: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Red.: Michael Klein, Die Territorien im Alten Reich. Stuttgart 1995. (= Veröffentlichung der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg 2).
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Sonstiges: Ausgewählte (paßwortgeschützte) Rezepte aus dem 1460 geschriebenen Kochbuch "Also hastu guot ding von allerlay koch[e]n von Maister hannsen des von wirtenberg koch &.".
Proseminar "Württemberg im Zeitalter Napoleons (1789-1815)"
Daniel Kirn M. A.
Raum: M 17.81 Fr. 9:45-11:15 Uhr
Beginn: 18.10.2002.
Das thematische Proseminar führt die Geschichtsstudenten in die Grundlagen des historischen Arbeitens ein; im Vordergrund steht das Zeitalter Napoleons, das zur Entstehung des württembergischen Königreiches führte. Durch die Säkularisation und die Koalitionskriege entstand zwischen der Französischen Revolution und dem Wiener Kongreß das "moderne" Gesicht Südwestdeutschlands. Diese Entwicklung soll im Proseminar gemeinsam nachgezeichnet werden.
Literatur: Borowsky/Vogel/Wunder, Einführung in die Geschichtswissenschaft. 5. Aufl. Band 1. 1989. Sauer, Paul, Der schwäbische Zar. Friedrich - Württembergs erster König. Stuttgart 1984. Baden und Württemberg im Zeitalter Napoleons. Ausstellungskatalog. Hg. v. Württembergischen Landesmuseum Stuttgart. Stuttgart 1986.
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Sonstiges: Tagesexkursion nach Ellwangen am 2. November 2002.
Um Anmeldung im Sektretariat Landesgeschichte bis 7. Oktober 2002 wird gebeten.
Hauptseminar "Mönche, Adel und Bürger im Spiegel ihrer Quellen. Mittelalterliche Chroniken in Südwestdeutschland"
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Do. 9:45-11:15 Uhr
Beginn: 23.10.2002.
Die verschiedenen Stände der mittelalterlichen Gesellschaft Südwestdeutschlands haben höchst unterschiedliche Quellen hinterlassen, die über den Wert als Quellen für historische Fakten Zeugnisse vom Selbstverständnis und der Identität ihrer Autoren und deren jeweiligen Gesellschaftsschicht sind. An ausgewählten Beispielen soll versucht werden, ein vertieftes Verständnis für das späte Mittelalter in Schwaben zu gewinnen.
Literatur: Historia Welforum. Neu hg., übersetzt u. erläutert v. Erich König. 2. Aufl. Sigmaringen 1978. (= Schwäbische Chroniken der Stauferzeit 1). Die Zwiefaltener Chroniken Ortliebs und Berholds. Neu hg., übersetzt u. erläutert v. Luitpold Wallach u. a. 2. Aufl. Sigmaringen 1978. (= Schwäbische Chroniken der Stauferzeit 2). Die Chronik des Klosters Petershausen. Neu hg. u. übers. v. Otto Feger. 2. Aufl. Sigmaringen 1978. (= Schwäbische Chroniken der Stauferzeit 3). Froben Christoph von Zimmern, Die Chronik der Grafen von Zimmern: Hs. 580 u. 581 d. Fürstl. Fürstenberg. Hofbibl. Donaueschingen. Hg. v. Hansmartin Decker-Hauff. Konstanz o. J. Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft. Hg. v. Gabriele Ehrmann. Göppingen 1978 (= Göppinger Arbeiten zur Germanistik 262). Die Chronik des Stuttgarter Ratsherrn Sebastian Küng. Edition und Kommentar. Hg. v. Ingrid Karin Sommer. Stuttgart 1971. (= Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart 24). Graf, Klaus, Gmünder Chroniken im 16. Jahrhundert. Texte und Untersuchungen zur Geschichtsschreibung der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd. Schwäbisch Gmünd 1984.
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Repetitorium "Einführung in das Studium der Geschichte der Frühen Neuzeit (1500-1800)"
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Do 14.00-15.30 h,
Beginn: 24.10.2002.
In dem Repetitorium soll ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Strukturen der Geschichte der Frühen Neuzeit gegeben werden. Die Veranstaltung ist für Studienanfänger gedacht, die auf Grund der Vernachlässigung dieser Epoche in den gymnasialen Lehrplänen ihr Wissen erweitern möchten.
Literatur: Büssem, Eberhard u. Michael Neher (Hg.), Arbeitsbuch Geschichte. Repetitorium. 7. Aufl. O. O. 1999 (= UTB für Wissenschaft 569). Büssem, Eberhard (Hg.), Repetitorium der deutschen Geschichte. Bd. 2: Neuzeit (16.-18. Jahrhundert). 3. Aufl. Stuttgart 1996. Rusinek, Bernd u. a., Einführung in die Interpretation historischer Quellen. Schwerpunkt Neuzeit. Schöningh 1992. (= UTB 1674).
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Kolloquium für Examenskandidaten
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Di 14.00-15.30 h, vierzehntägig,
Beginn: 22.10.2002.
In dem Repetitorium soll ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Strukturen der Geschichte der Frühen Neuzeit gegeben werden. Die Veranstaltung ist für Studienanfänger gedacht, die auf Grund der Vernachlässigung dieser Epoche in den gymnasialen Lehrplänen ihr Wissen erweitern möchten.
Literatur: Büssem, Eberhard u. Michael Neher (Hg.), Arbeitsbuch Geschichte. Repetitorium. 7. Aufl. O. O. 1999 (= UTB für Wissenschaft 569). Büssem, Eberhard (Hg.), Repetitorium der deutschen Geschichte. Bd. 2: Neuzeit (16.-18. Jahrhundert). 3. Aufl. Stuttgart 1996. Rusinek, Bernd u. a., Einführung in die Interpretation historischer Quellen. Schwerpunkt Neuzeit. Schöningh 1992. (= UTB 1674).
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Sonstiges
Landesgeschichtliches Oberseminar
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Di 18.00-19.30 h, vierzehntägig,
Beginn: 22.10.2002.
Besprechung und Methodendiskussion für Wissenschaftliche Arbeiten für die Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien, Magisterarbeiten und Dissertationen sowie von neuerer Forschungliteratur.
Literatur
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Übung "Fachdidaktische Neuansätze im Geschichtsunterricht"
Dr. Werner Abelein
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Mi 16.15-17.45 h,
Beginn: 16.10.2002.
Eine immer größere Rolle spielen im gymnasialen Geschichtsunterricht und in der Lehrerausbildung am Studienseminar "offene", nämlich schülerzentrierte Unterrichtsformen - in Verbindung mit lokal-, regional- und landesgeschichtlichen Ansätzen sowie der Arbeit an "außerschulischen Lernorten". Nahe an der Unterrchtspraxis soll in diese neuen didaktischen Tendenzen am Beispiel des Themas "Säkularisation" eingeführt werden. Dabei wird es besonders um die Große Landesausstellung "Säkularisation" 2003 in Bad Schussenried gehen. Eine Brücke wird auch zu den im Internet zugänglichen Lehrveranstaltungen geschlagen, die Prof.Dr.Franz Quarthal im Wintersemester 2001/02 zum Thema gehalten hat. Es soll an diesen Beispielen gezeigt werden, welche Wege vom Geschichtsstudium an der Universität zu didaktisch reflektiertem Geschichtsunterricht führen können.
Literatur: Sauer, Michael, Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik. Seelze: Velber 2001.
Sonstiges: vgl. 100-online-Projekt "Pfaffengold in Fürstenhand".
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Übung "Einführung in die Editionstechnik am Beispiel archivalischer Quellen aus der Zeit des Bauernkriegs"
Dr. Robert Kretzschmar
Raum: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart.
Blockveranstaltung: 8. November, 15. November, 6. Dezember 2002 sowie 17. und 24. Januar 2003 - jew. 14.00-17.00 h.
Die praxisorientierte Übung vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die für eine textkritische Ausgabe frühneuzeitlicher archivalischer Quellen erforderlich sind. Ausgewählte Schriftstücke aus der Zeit des Bauernkriegs, die im Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrt sind und das Geschehen im Südwesten des Reichs betreffen, werden gemeinsam gelesen, formenkundlich bestimmt, hilfswissenschaftlich beschrieben, inhaltlich interpretiert und als Manuskript einschließlich des textkritischen Apparats für die Drucklegung vorbereitet. Als Ziel ist die Publikation der Texte im Internet, ggf. auch in einer Fachzeitschrift vorgesehen, die bei einem erfolgreichen Ergebnis der Übung realisierbar ist. Die Übung ist zugleich als Einführung in die Paläografie und Aktenkunde der frühen Neuzeit zu verstehen.
Literatur
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Sonstiges: Um Anmeldung im Sekretariat Landesgeschichte bis 31.10.2002 wird gebeten.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Rahmen der Lehrveranstaltung findet auch eine Führung durch das Hauptstaatsarchiv statt.
Übung "Einführung in die archivalische Quellenkunde der frühen Neuzeit: Quellen zur Klostergeschichte des 18. Jahrhunderts"
Dr. Bernhard Theil
Raum: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart. Do 16.00-17.30 h,
Beginn: 24.10.2002.
In der Übung sollen typische Originalquellen oberschwäbischer Klöster aus dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart gemeinsam gelesen und nach Form und Inhalt interpretiert werden.
Literatur: Beck/Henning, Die archivalischen Quellen. Eine Einführung in ihre Benutzung. Weimar 1994. Brandt, Werkzeug des Historikers. 15. Aufl. 1998 (= Urban Taschenbücher 33). Franz, Einführung in die Archivkunde. 5. Aufl. Darmstadt 1999. Opgenoorth, Einführung in das Studium der neueren Geschichte. 5. Aufl. 1997 (= UTB 1553).
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Sonstiges: Um Anmeldung im Sekretariat Landesgeschichte bis 15.10.02 wird gebeten.
Sprechstunde: nach der Übung.
Übung "Einführung in die Archäologie des Mittelalters"
Dr. des. Rainer Schreg
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte
Blockveranstaltung
Die Archäologie ist heute zu einer wichtigen Nachbardisziplin für Historiker der unterschiedlichsten Fachrichtungen geworden. Die Lehrveranstaltung soll zentrale Ergebnisse der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit vorstellen und mit den Grundbegriffen archäologischer Forschung hinsichtlich ihrer Methode und Quellenkritik vertraut machen.
Literatur: Fehring, Günter P., Die Archäologie des Mittelalters. Eine Einführung. 3. Aufl. Stuttgart 2000. Stadtluft, Hirsebrei und Bettelmönch. Die Stadt um 1300. Ausstellungskatalog. Stuttgart 1992.
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Sonstiges
Übung "Einführung in das Ausstellungswesen am Beispiel der Großen Landesausstellung Baden-Württemberg 'Alte Klöster - neue Herren. Die Säkularisation im deutschen Südwesten 1803"
PD Dr. Frank Druffner
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Do 15.30-17.00 h,
Beginn: 17.10.2002.
Am Beispiel der Großen Landesausstellung, die 2003 im Kloster Schussenried zum Themenbereich Klosterkultur und Säkularisation stattfinden wird, soll das Problem der historischen Ausstellung diskutiert werden. Es geht sowohl um die fachspezifischen Inhalte, die zur Darstellung kommen sollen, als auch um deren gestalterische, museumsdidaktische Umsetzung.
Literatur: Fehring, Günter P., Die Archäologie des Mittelalters. Eine Einführung. 3. Aufl. Stuttgart 2000. Stadtluft, Hirsebrei und Bettelmönch. Die Stadt um 1300. Ausstellungskatalog. Stuttgart 1992.
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Sonstiges: Die Teilnahme an Diskussionen wird ebenso erwartet wie die Bereitschaft, ein Kurzreferat zu übernehmen. Um Anmeldung im Sekretariat Landesgeschichte bis spätestens 14.10.2002 wird gebeten.
Zum Thema "Säkularisation" vgl. das 100-online-Projekt der Abteilung Landesgeschichte "Pfaffengold in Fürstenhand".
Führung "Quellenspeicher Archiv". Ein Besuch im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
Dr. Robert Kretzschmar
Raum: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart.
Freitag, 18. Oktober 2002, 14.00-17.00 Uhr
In Archiven wird ein wesentlicher Teil der Quellen verwahrt, die für die historische Forschung auswertbar sind. Die Führung soll einen allerersten Einblick in die Institution "Archiv" und die darin verwahrte Überlieferung vermitteln. Im Hauptstaatsarchiv Stuttgart lagern rund 20.000 Regalmeter Archivbestände, die vom Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart reichen, darunter alleine über 100 000 Urkunden und ca. 60.000 historische Karten und Pläne. Die Führung durch das Haus stellt den Öffentlichkeitsbereich (Lesesaal, aktuelle Präsentationen, Dauerausstellung), die Magazine und die Werkstätten (Repro- und Restaurierungswerkstatt) vor. Zum Schluß werden die verschiedenen Arten von Archivgut an Beispielen erläutert, wobei die Möglichkeit "zum Anfassen" besteht.
Literatur: Fehring, Günter P., Die Archäologie des Mittelalters. Eine Einführung. 3. Aufl. Stuttgart 2000. Stadtluft, Hirsebrei und Bettelmönch. Die Stadt um 1300. Ausstellungskatalog. Stuttgart 1992.
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Sonstiges: Um Anmeldung im Sekretariat Landesgeschichte bis 14.10.2002 wird gebeten.
Schulung in PowerPoint und Präsentationstechnik für die Teilnehmer/innen landesgeschichtlicher Lehrveranstaltungen
Eva Hoffmann M. A. und Daniel Kirn M. A.
Raum: IWZ-Pool, Pfaffenwaldring 9 Mi und Fr (alternativ),
13:00 - 18:00 Uhr
In der Schulung werden die Studierenden in das Programm PowerPoint eingeführt, so daß die technische Bedienung erleichtert wird. Im zweiten Teil wird auf Präsentationstechniken eingegangen, die zum Halten von Referaten unabdingbar sind.
Materialien
