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Sommersemester 2008


Vorlesung: Der Bauer vom späten Mittelalter bis zur Industrialisierung
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M 2.02
Zeit: Mi 11.30-13.00 Uhr (2 SWS)
Beginn: Mittwoch, 16. April 2008
Inhalt: In der Vorlesung wird die rechtliche, wirtschaftliche, soziale und politische Geschichte der ländlichen Bevölkerung vom späten Mittelalter bis zum Beginn der Industrialisierung insbesondere des südwestdeutschen Raumes dargestellt. Neben den rechtlichen Bezügen zu Grundherrn, Leibherrn, Gerichtsherren, Dorfherrschaft und Landesherrschaft, den Produktions- und Wirtschaftsformen werden die Bildung der Dorfgemeinde, der Bauernkrieg, Agrarverfassungsverträge, bäuerliche Landstandschaft und die "Bauernbefreiung" des 19. Jahrhunderts behandelt. Mit dem Bauernstand wird der Teil der Gesellschaft der altständischen Feudalordnung behandelt, dessen Wertschöpfung die wirtschaftliche Basis der alteuropäischen Gesellschaft bildete.
Literatur: Bader, Karl Siegfried: Studien zur Rechtsgeschichte des mittelalterlichen Dorfes, Tl.1-2, Weimar 1957-1962, Teil 3 Wien-Köln-Graz 1973. Hippel, Wolfgang von: Die Bauernbefreiung im Königreich Württemberg, 2 Bde., Boppard 1977. Blickle, Peter: Studien zu geschichtlichen Bedeutung des deutschen Bauernstandes, Stuttgart 1989 (= Studien zur geschichtlichen Bedeutung des deutschen Bauernstandes). Troßbach, Werner: Bauern 1648-1806, München 1993 (= edg 19). Achilles, Walter: Landwirtschaft in der Frühen Neuzeit, München 1991 (= EDG 10). Wunder, Heide: Die bäuerliche Gemeinde in Deutschland, Göttingen 1986 (= Kleine Vandenhoeck-Reihe 1483). Franz, Günther (Hg.): Deutsche Agrargeschichte, 5 Bde., Stuttgart 1963-1969. Schlögl, Rudolf: Bauern, Krieg und Staat, Oberbayerische Bauernwirtschaft und frühmoderner Staat im 17. Jahrhundert, Göttingen 1988 (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 89).
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Es ist möglich, einen Schein für mittelalterliche oder für neuzeitliche Geschichte zu erwerben. Die Abteilung Landesgeschichte wird voraussichtlich zum Sommersemester 2008 den größten Teil ihrer Lehrveranstaltungen mit der online-Lehr-/Lernplattform ILIAS unterstützen (geplant sind Teilnahmeanmeldung, Bereitstellung von Materialien, Prüfungsanmeldung, Prüfungsvorbereitung o. ä.). Für die Nutzung von ILIAS ist eine Registrierung unter https://ilias.uni-stuttgart.de erforderlich, unter Umständen auch eine Einladung durch den Lehrkörper. Über aktuelle Entwicklungen halten wir Sie auf unserer Homepage http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg auf dem laufenden.
Scheinanforderungen: Erwartet wird eine gute Kenntnis der in der gesamten Vorlesung behandelten Themengebiete sowie eine durch Lektüre von Quellen und wissenschaftlicher Literatur vertiefte Kenntnis der Thematik der Vorlesung in dem gewählten Zeitraum (Mittelalter oder Neuzeit). Im Rahmen des Magister-, des Lehramts- und des Bachelor-Studiengangs sowie des sog. alternativen Studiums ist eine 15minütige mündliche Prüfung abzulegen. Für die mündliche Vorlesungsprüfung ist eine vorherige Anmeldung (in eine Liste bei der Vorlesung oder über ILIAS) sowie - je nach Studiengang - beim Zentralen Prüfungsamt in Vaihingen erforderlich. Die Prüfungen finden am Semesterende statt.
Leistungspunkte: B. A. (HF)/M. A. (NF): 5
 

Proseminar: Die Pfalzgrafen von Tübingen - Aufstieg und Untergang eines südwestdeutschen Adelsgeschlechtes
Daniel Kirn M. A.

Raum: M 7.104
Zeit: Di 11.30-13.00 Uhr (2 SWS + 2 SWS Tutorium n. V.)
Beginn: Dienstag, 15. April 2008
Inhalt: Die Pfalzgrafen von Tübingen waren das bestimmende Adelsgeschlecht im beginnenden Hochmittelalter. Ihre Geschichte des Aufstiegs, der Ausbreitung ihrer Macht und ihres Aussterbens mangels Nachkommen wird in diesem thematischen Proseminar behandelt. Von sich reden machten die Pfalzgrafen durch die Gründung der Stadt Tübingen, durch ihre zahlreichen Klostergründungen, durch ihren unermeßlichen Besitzhunger und ihr Machtstreben innerhalb der politischen Strukturen Südwestdeutschlands - die Pfalzgrafen waren damit nicht nur eine typische Hochadelsfamilie des deutschen Südwestens während des Hochmittelalters, sondern auch Vorbild für den Aufstieg der Württemberger.
Literatur: Decker-Hauff, H. u. a. (Hg.): Die Pfalzgrafen von Tübingen. Städtepolitik, Pfalzgrafenamt, Adelsherrschaft im Breisgau, Sigmaringen 1981.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an daniel.kirn@po.hi.uni-stuttgart.de ist bis spätestens 1. April 2008 erforderlich.
Scheinanforderungen: Regelmäßige, engagierte und aktive Teilnahme, Referat (10 Minuten) mit PowerPoint-Unterstützung, Klausur (90 Minuten) und Hausarbeit (10-15 Seiten). Der Schein zählt als Prüfungsteilleistung Mittlere Geschichte.
Leistungspunkte: B. A. (HF/NF): 5


Proseminar: Herzog Carl Eugen und seine Zeit (1728-1793)
Daniel Kirn M. A.

Raum: M 7.104
Zeit: Di 9.45-11.15 Uhr (2 SWS + 2 SWS Tutorium n. V.)
Beginn: Dienstag, 15. April 2008
Inhalt: Herzog Carl Eugen von Württemberg war die bestimmende Figur im Herzogtum während des 18. Jahrhunderts. Absolutistisch regierend war er doch auf Unterstützung durch die Landstände angewiesen, sein cholerisches Wesen war gefürchtet, und doch prägte der Herzog das Land. Die folgenschwere Auseinandersetzung mit dem jungen Schiller und die Affäre Moser, das Feiern prächtiger Feste und die Gründung der Carlsschule fallen in seine Regentschaft. Das Leben im Herzogtum, die politische und wirtschaftliche Geschichte des Landes wie auch die zwiespältige Beurteilung des Herzogs durch Zeitgenossen und Nachgeborene stehen im Vordergrund dieses thematischen Proseminars.
Literatur: Zur groben Einführung: Wagner, K.: Herzog Karl Eugen von Württemberg, Stuttgart 2001.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an daniel.kirn@po.hi.uni-stuttgart.de ist bis spätestens 1. April 2008 erforderlich.
Scheinanforderungen: Regelmäßige, engagierte und aktive Teilnahme, Referat (10 Minuten) mit PowerPoint-Unterstützung, Klausur (90 Minuten) und Hausarbeit (10-15 Seiten). Der Schein zählt als Prüfungs-teilleistung Neuere Geschichte.
Leistungspunkte: B. A. (HF/NF): 5


Hauptseminar: Der Bauernkrieg
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: M 7.102
Zeit: Do 9.45-11.15 Uhr (3 SWS mit Beratungstutorium zur Besprechung der Referate)
Beginn: Donnerstag, 17. April 2008
Inhalt:Der Bauernkrieg als Höhepunkt des gesellschaftlichen Wandlungsprozesses vom späten Mittelalter zur Frühen Neuzeit markiert einen Höhepunkt des Kampfes der ländlichen Bevölkerung um politische Partizipation. Er gilt als ein zentrales Ereignis der deutschen Geschichte. Zugleich ist er ein wesentlicher Teil der Reformationsgeschichte. In dem Seminar sollen spätmittelalterliche Voraussetzungen, Verlauf, wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Folgen, historische Interpretationen und Nachwirkungen behandelt werden.
Literatur:Blickle, Peter: Die Revolution von 1525, München 31993. Blickle, Peter (Hg.): Revolte und Revolution in Europa, Referate und Protokolle des internationalen Symposiums zur Erinnerung an den Bayernkrieg 1525 (Memmingen, 24.-27. März 1975), München 1975 (= HZ Beih. 4). Buszello, Horst u. a. (Hg.): Der deutsche Bauernkrieg, Paderborn 31995 (= UTB für Wissenschaft 1275). Hohn, Malte: Die rechtlichen Folgen des Bauernkrieges von 1525, Sanktionen, Ersatzleistungen und Normsetzungen nach dem Aufstand, Berlin 2004 (= Schrr. zur Rechtsgeschichte 112). Schmauder, Andreas: Württemberg im Aufstand, Der Arme Konrad 1514, Ein Beitrag zum bäuerlichen und städtischen Widerstand im Alten Reich und zum Territorialisierungsprozeß im Herzogtum Württemberg an der Wende zur frühen Neuzeit, Leinfelden-Echterdingen 1998 (= Schrr. z. südwestdeutschen Landekunde 21). Sabean, David Warren: Landbesitz und Gesellschaft am Vorabend des Bauernkriegs, Eine Studie der sozialen Verhältnisse im südlichen Oberschwaben in den Jahren vor 1515, Stuttgart 1972. (= Quellen und Forschungen zur Agrargeschichte 26). Burgbacher, Konrad u. a. (Hg.): In den Wirren des Bauernkriegs, Jerg Ratgeb und der Herrenberger Altar, ein Projekt der Stiftung Artentity und des Historischen Instituts der Universität Stuttgart, 2 CD-ROM, Stuttgart 2001.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Es ist möglich, einen Schein für mittelalterliche oder für neuzeitliche Geschichte zu erwerben. Anmeldung und Vereinbarung der Referate bis zum 28. Februar 2008. Die Abteilung Landesgeschichte wird voraussichtlich zum Sommersemester 2008 den größten Teil ihrer Lehrveranstaltungen mit der online-Lehr-/Lernplattform ILIAS unterstützen (geplant sind Teilnahmeanmeldung, Bereitstellung von Materialien, Prüfungsanmeldung, Prüfungsvorbereitung o. ä.). Für die Nutzung von ILIAS ist eine Registrierung unter https://ilias.uni-stuttgart.de erforderlich, unter Umständen auch eine Einladung durch den Lehrkörper. Über aktuelle Entwicklungen halten wir Sie auf unserer Homepage http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg auf dem laufenden.
Scheinanforderungen: Referat (mit Power-Point Präsentation), schriftliche Ausarbeitung des Referats als Hausarbeit (Spezifizierung und Abänderungen der Themen ist möglich). Falls nötig, wird zu Beginn des Semesters eine dreistündige Einführung in Power-Point angeboten (bitte bei der Anmeldung angeben).
Leistungspunkte: B.A. (HF)/M. A. (NF): 10; M. A. (HF): 8


Hauptseminar / Oberseminar / Seminar (Bachelor): Die süddeutschen Staaten und die Gründung des Deutschen Reiches 1871
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: M 7.011
Zeit: Di 14.00-15.30 Uhr (2 SWS)
Beginn: Dienstag, 22. April 2008
Inhalt: Mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 schien ein zentraler Wunsch der deutschen nationalen Bewegung erfüllt. Die Begeisterung des gemeinsamen Abwehrkampfes gegen Frankreich ließ differenzierte Sichtweisen nicht mehr zu, die Verfassungsrechtler im deutschen Süden verstummten, die Position eines "Dritten Deutschland" wurde aufgegeben. In dem Seminar sollen die differenzierten Weg der süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Hohenzollern und Baden auf dem Weg in das deutsche Reich untersucht werden.
Literatur: Deuerlein, Ernst (Hg.): Die Gründung des deutschen Reiches 1870/71 in Augenzeugenberichten, Düsseldorf 1970. Groote W. von u. U. von Gersdorff (Hg.): Entscheidung 1870, Der deutsch-französische Krieg, Stuttgart 1970. Kolb, E.: Der Kriegsausbruch 1870, Politische Entscheidungsprozesse und Verantwortlichkeiten in der Julikrise, Göttingen 1970. Schieder, Theodor u. E. Deuerlein: Reichsgründung 1870/71, Stuttgart 1970. Faber, K. G.: Realpolitik als Ideologie, Die Bedeutung des Jahres 1866 für das politische Denken in Deutschland, in: HZ 203, 1966, S. 1-45. Frauendienst, W.: Das Jahr 1866, Göttingen 1966. Wandruszka, Adam: Schicksalsjahr 1866, Graz, Köln 1966. Goppel, A.: Bayern und das Jahr 1866, in: ZBLG 29, 1966, S. 680-688. Bosl, Karl: Die deutschen Mittelstaaten in der Entscheidung von 1866, in: ZBLG 29, 1966, S. 665-679. Hedinger, Hans-Walter: Bismarck-Denkmäler und Bismarck-Verehrung, in: Mai, Ekkehard u. Stephan Waetzold: Kunstverwaltung, Bau- und Denkmalpolitik im Kaiserreich, Berlin 1981, S. 277-314. Srbik, Heinrich Ritter von: Deutsche Einheit, Idee und Wirklichkeit vom Heiligen Reich bis Königgrätz, 4 Bde., München 1935-1942. Runge, G.: Die Volkspartei in Württemberg von 1864 bis 1871, Die Erben der 48er-Revolution im Kampf gegen die preußisch-kleindeutsche Lösung der nationalen Frage, Stuttgart 1970. Schieder, Theodor: Die kleindeutsche Partei in Bayern in den Kämpfen um die nationale Einheit 1863-1871, München 1936. Schieder, Th.: Das deutsche Kaiserreich von 1871 als Nationalstaat, Köln 1961. Stürmer, Michael: Die Reichsgründung, Deutscher Nationalstaat und europäisches Gleichgewicht im Zeitalter Bismarcks, München 51997 (= dtv 4504).
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Anmeldung und Vereinbarung der Referate bis zum 28. Februar 2008. Die Abteilung Landesgeschichte wird voraussichtlich zum Sommersemester 2008 den größten Teil ihrer Lehrveranstaltungen mit der online-Lehr-/Lernplattform ILIAS unterstützen (geplant sind Teilnahmeanmeldung, Bereitstellung von Materialien, Prüfungsanmeldung, Prüfungsvorbereitung o. ä.). Für die Nutzung von ILIAS ist eine Registrierung unter https://ilias.uni-stuttgart.de erforderlich, unter Umständen auch eine Einladung durch den Lehrkörper. Über aktuelle Entwicklungen halten wir Sie auf unserer Homepage http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg auf dem laufenden.
Scheinanforderungen: Referat (mit Power-Point Präsentation), schriftliche Ausarbeitung des Referats als Hausarbeit (Spezifizierung und Abänderungen der Themen ist möglich). Falls nötig, wird zu Beginn des Semesters eine dreistündige Einführung in Power-Point angeboten (bitte bei der Anmeldung angeben).
Leistungspunkte: B. A. (HF)/Master (NF): 10, Master (HF): 8


Kolloquium für Examenskandidaten
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: M 7.009
Zeit: Di 16.00-17.30 Uhr, 14-täglich (1 SWS, weitere Termine werden bei der ersten Sitzung abgesprochen)
Beginn: Dienstag, 22. April 2007
Inhalt: In dem Kolloquium wird die Möglichkeit geboten, die Gebiete schriftlicher und mündlicher Examen vorzustellen und zu besprechen. Sie dient der Vorbereitung der Examen des folgenden Semesters. Termine für Folgesitzungen werden in der ersten Sitzung vereinbart. Die Teilnahme ist für Examenskandidatinnen und -kandidaten des Folgesemesters verpflichtend.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Anmeldung per E-Mail an das Sekretariat der Abteilung Landesgeschichte, eva.hoffmann@po.hi.uni-stuttgart.de. Die Abteilung Landesgeschichte wird voraussichtlich zum Sommersemester 2008 den größten Teil ihrer Lehrveranstaltungen mit der online-Lehr-/Lernplattform ILIAS unterstützen (geplant sind Teilnahmeanmeldung, Bereitstellung von Materialien, Prüfungsanmeldung, Prüfungsvorbereitung o. ä.). Für die Nutzung von ILIAS ist eine Registrierung unter https://ilias.uni-stuttgart.de erforderlich, unter Umständen auch eine Einladung durch den Lehrkörper. Über aktuelle Entwicklungen halten wir Sie auf unserer Homepage http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg auf dem laufenden.


Landesgeschichtliches Oberseminar
Professor Dr. Franz Quarthal

Raum: M 7.003
Zeit: Di 18.00-19.30 Uhr, 14-täglich (1 SWS)
Beginn: Dienstag, 22. April 2007
Inhalt: In dem Seminar werden Examensarbeiten (Bachelor, Master, Magister, Lehramt) und Dissertationen vorgestellt und besprochen. Es wird Gelegenheit gegeben, die Arbeiten im Entstehungsprozeß vorzustellen und in gemeinsamer Reflexion zielgerichtet Lösungswege zu optimieren. Die Teilnahme ist für Bearbeiter von Examensarbeiten und Dissertationen verpflichtend.
Termine:
Vorläufiger Seminarplan:
Di 22. April 2008 Teuta Mahmutaj Albanische Gastarbeiter aus dem Kosovo im Großraum Stuttgart
Di 6. Mai 2008 Stephanie Zaiß Die Integration von Flüchtlingen in Stuttgart
Di 20. Mai 2008 Uwe Albrecht Philipp Leopold Martin (1815-1885) und die Popularisierung der Naturkunde im 19. Jahrhundert
Di 3. Juni 2008 Daniel Kirn Die Auswirkung der Industrialisierung auf die dörfliche Sozialstruktur am Beispiel des altwürttembergischen Dorfes Kornwestheim
Di 17. Juni 2008 Walter Gaus Konvikt Rottweil
Di 1. Juli 2008 Stefan Kraut Zur Geschichte der Juden in Künzelsau und Nagelsberg
Di 16. Juli 2008 Tobias Mahl Geschichte der Paul Hartmann AG
Sonstiges: Teilnahme nur auf persönliche Einladung Sonstiges: Teilnahme nur auf persönliche Einladung


Lektürekurs: Archivalische Quellen zur Rechts-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der ländlichen Bevölkerung im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit
Dr. Bernhard Theil

Raum: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4
Zeit: Do 16.30-18.00 Uhr
Beginn: Donnerstag, 24. April 2008
Inhalt:Anhand von Originalquellen aus dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart (vor allem Urkunden und Urbaren) sollen typische Quellen zur Geschichte der Bauern vom 14. bis 18. Jahrhunderts gelesen und interpretiert werden. Damit ist auch eine Einführung in die archivische Quellenkunde und die Paläographie verbunden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Literatur: Beck, F./Henning, W.: Die archivalischen Quellen. Mit einer Einführung in die historischen Hilfswissenschaften. Köln/Weimar/Wien 2003. Keitel, Ch./Keyler, R. (Hg.): Serielle Quellen in südwestdeutschen Archiven. Stuttgart 2006. Blickle, P. (Hg.): Deutsche ländliche Rechtsquellen. Probleme und Wege der Weistumsforschung, Stuttgart 1997. Materialien (passwortgeschützt)
Scheinanforderungen: Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, Vorbereitung eines ausgegebenen Textes.
Sonstiges: -
Leistungspunkte: B. A. (HF): 10


Übung (Blockveranstaltung): Zur Archäologie des mittelalterlichen Judentums
Dr. Jochem Pfrommer

Raum: Blockveranstaltung; Termine für die Vorbesprechung und die Übung werden noch bekannt gegeben (2 SWS)
Zeit: wird bekannt gegeben
Beginn: wird bekannt gegeben
Inhalt: Das mittelalterliche Judentum ist in Geschichte und Kunstgeschichte ein etablierter Forschungsgegenstand. Im Gegensatz dazu hat sich die Archäologie bislang nur punktuell mit dessen materiellen Hinterlassenschaften beschäftigt. Die Übung soll einen Überblick zum mittelalterlichen Judentum, vorwiegend im süddeutschen Raum geben. Die spezifische Überlieferungsproblematik zu diesem Thema macht dabei eine interdisziplinäre Betrachtungsweise notwendig und zwar im Sinne übergreifender, kulturgeschichtlicher Fragestellun-gen. Neben neuesten Forschungen der Archäologie sollen deshalb auch historische, kunstgeschichtliche und bauge-schichtliche Erkenntnisse in die Betrachtung einbezogen werden.
Literatur: Europas Juden im Mittelalter. Katalog zur Ausstellung Speyer 2004/2005, hrsg. vom Historischen Museum der Pfalz, Speyer 2004. Krautheimer, R.: Mittelalterliche Synagogen, Berlin 1927. Künzl, H.: Jüdische Kunst von der biblischen Zeit bis in die Gegenwart, München 1992. Heuberger, G. (Hg.): Mikwe. Geschichte und Architektur jüdischer Ritualbäder in Deutschland, Frankfurt a. M. 1992. Wamers, E./Backhaus, F. (Hg.): Synagogen, Mikwen, Siedlungen. Jüdisches Alltags-leben im Lichte neuer archäologischer Funde, Frankfurt a. M. 2004 (Schriften des archäologischen Museums Frankfurt 19).
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Im Zusammenhang mit der Übung ist die Durchführung einer eintägigen Exkursion nach Worms und Speyer (Judenhof, Mikwen, Synagogen und jüdischer Friedhof) geplant.
Zum Erwerb eines Scheins ist die Übernahme eines Referats notwendig. Der Erwerb eines Exkursionsscheines bzw. eines Leistungsnachweises als nichttechnisches / alternatives Fach (2 SWS) ist möglich.


Übung: Einführung in die Didaktik der Geschichte
Dr. Werner Abelein

Raum: M 7.005
Zeit: Mi 11.30-13.00 Uhr (2 SWS)
Beginn Mittwoch, 16. April 2008
Inhalt:Die Übung führt in grundlegende Fragen der gymnasialen Geschichtsdidaktik ein und gilt auch der Planung von Unterricht. Sie dient insbesondere der Vor- oder Nachbereitung des „Praxissemesters“.
Literatur:Sauer, M.: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze 2001. Rohlfes, J.: Geschichte und ihre Didaktik, Göttingen 1986.
Materialien (passwortgeschützt)
Sonstiges: Im Zusammenhang mit der Übung ist die Durchführung einer eintägigen Exkursion nach Worms und Speyer (Judenhof, Mikwen, Synagogen und jüdischer Friedhof) geplant.
Scheinanforderungen: Mündliche Mitarbeit und ein Referat, z. B. die Planung einer Unterrichtsstunde