Sommersemester 2003
Vorlesung "Geschichte und Funktion der Stadt vom Mittelalter bis zur Mediatisierung (1803/1806)"
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: M. 2.00 Mi 11.30-13.00 h
Beginn: 7. Mai 2003
Die Wiederentstehung der Stadt im Mittelalter bildet eine der großen Zäsuren der europäischen Geschichte. Neben Klerus, Adel und unfreien Bauern trat mit dem Bürger ein neuer selbstbewußter Stand, der das Element der Freiheit und der politischen Mitbestimmung in die nachantike Geschichte Europas einbrachte. Die Vorlesung behandelt die wichtigsten Etappen der Stadtgeschichte: Entstehung, Verfassung, Wirtschaftsstruktur und Wirschaftsbedeutung, Städtebünde, Sozial- und Kulturbedeutung im Spätmittelalter, Zunftkämpfe, Reformation, Verfassungskämpfe des 16. Jahrhunderts, die Städtetypen der Neuzeit [Residenzstadt, Montanstadt, Festungsstadt], Funktion und Bedeutung Reichsstadt, die Landstadt, Bürgerunruhen des 18. Jahrhunderts, Aufbrechen der zünftischen Wirtschaftsstruktur, die Kulturbedeutung der Stadt und ihre Mediatisierung.
Literatur: Gerteis, Klaus, Die deutschen Städte in der Frühen Neuzeit, Darmstadt 1986 (Ri 700). Schilling, Heinz, Die Stadt in der Frühen Neuzeit (= edg 24), München 1993. Röck, Bernd, Lebenswelt und Kultur des Bürgertums in der frühen Neuzeit (= edg 9), München 1999. Die alte Stadt, Bd. 1ff., 1974ff. (Jg. 1-4 u. d. T. Zeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie und Denkmalpflege). Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas, hg. v. Wilhelm Rausch, Linz 1963ff. Esslinger Studien, Jb. f. Geschichte der oberdeutschen Reichsstädte, hg. v. Stadtarchiv Esslingen a. N., Schriftenreihe Bd. 1ff., Esslingen 1965ff. Stadt in der Geschichte, Veröff. d. Südwestdt. Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung, begr. v. Erich Maschke u. Jürgen Sydow, Bd. 1ff., Sigmaringen 1977ff. Städteforschung, Veröff. d. Instituts f. vergl. Stadtgeschichte in Münster, hg. v. Heinz Stoob, Reihe A: Darstellungen, Bd. 1ff., Köln, Wien 1976ff.
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Proseminar "Das verschwundene Gold der Klöster - die Säkularisation in Südwestdeutschland"
Daniel Kirn M. A.
Raum: 17.94 Fr 9.45-11.15 h
Beginn: 2. Mai 2002
Das Proseminar richtet sich an Studierende des Grundstudiums. Es führt zum einen in die Grundlagen des historischen Arbeitens ein. Zum anderen sollen im Seminar die Entstehung, der Verlauf und die Auswirkungen der Säkularisation behandelt werden, eine spannende und interessante Entwicklung des beginnenden 19. Jahrhunderts nicht allein im südwestdeutschen Raum, die bis heute nachwirkt.
Literatur: Opgenoorth, Ernst/Schulz, Günther: Einführung in das Studium der neueren Geschichte, 6. Aufl., Paderborn u. a. 2001. (bei der Bibliotheksaufsicht erhältlich); Erzberger, Matthias: Die Säkularisation in Württemberg von 1802-1810. Ihr Verlauf und ihre Nachwirkungen, Stuttgart 1902, S. 3-75. (Rm 3610)
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Sonstiges: Es ist eine mehrtägige Exkursion zur Großen Landesausstellung "alte Klöster - neue Herren" in Bad Schussenried geplant. Obligatorisch ist der Besuch eines vierstündigen PowerPoint-Tutoriums, bitte beachten Sie die Aushänge und die Homepage der Abteilung Landesgeschichte unter http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg/index.html
Weitere Informationen zum Thema unter:
http://www.uni-stuttgart.de/hi/lg/forschung/pfaffengold/index.html
Lektürekurs "Besetzung und Wiederaufbau Südwestdeutschlands 1945-1952"
Daniel Kirn M. A.
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Blockseminar:
7. Juni, 28. Juni und 19. Juli 2003, jew. 9-15 Uhr
Der englische Lektürekurs richtet sich an Studierende des Grundstudiums und bietet einen Überblick über die Geschichte Württembergs und Badens zwischen Kriegsende und Gründung des Südweststaates 1952.
Literatur
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Sonstiges: Mindestteilnehmerzahl: 10. Anmeldung unter daniel.kirn@po.hi.uni-stuttgart.de oder in der Abteilung Landesgeschichte bis spätestens 22. Mai 2003.
Lektürekurs "Vichy, die französische Kollaboration und die Oradour-Prozesse im Elsaß"
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: 17.81 Do 14:00-15:30 Uhr
Beginn: 8. Mai 2003
Nach dem deutschen Überfall auf Frankreich bildete Marschall Pétain in Vichy eine Regierung, desren Zusammenarbeit mit dem Nazi-Regime bis heute in Trauma der französischen Historiographie wie des nationalen Selbstbewußtseins Frankreichs geblieben ist. Elsässer, die sich der Wehrpflicht zunächst entzogen, sich dann aber gestellt hatten, wurden zwangsweise zur Waffen-SS eingezogen. SS-Einheiten mit Elsässern waren an der Erschießung der gesamten Bevölkerung von Oradour beteiligt. Als ihnen nach 1950 der Prozeß gemacht wurde, kam es zu Massenunruhen im Elsaß, da die gesamte Bevölkerung ihr Schicksal während des Dritten Reiches durch die Prozesse mißdeutet fühlte. In dem Kurs sollen wichtige Texte gelesen, interpretiert und in ihren historischen Zusammenhang gebracht werden.
Literatur: Rusinek, Bernd u. a., Einführung in die Interpretation historischer Quellen, Schwerpunkt Neuzeit, (= UTB 1674), 1992. Baechler, Christian, L'Alsace contemporaine de 1870 à 1945, Un bilan des recherches depuis 1968, in: RA 107, 1981, S. 169-188. Kettenacker, Lothar, La politique de nazification en Alsace, 2 Bde., (= Saisons d'Alsace 65, 68), Strasbourg 1978. Schmitt, L'Alsace sous l'oppression nazie 1940-1944, (= L'humanité d'Alsace et de Lorraine, 1965, Janvier = Spécial), Strasbourg 1977. Strauss, Léon, Marc Bloch à l'université de Strasbourg repliée à Clermont-Ferrand (1940-1941), in: Revue d'Alsace 122, 1996, S. 343-348. Wahl, Alfred, Die Zeitgeschichte im Elsaß, Ein kritischer Überblick, in: Gall, Jean-Marie u. Wolf-Dieter Sick (Hg.), Das Elsaß, Bilder aus Wissenschaft, Kultur und Geschichte, (= Alemannisches Jb. 1987/1988), Bühl i. B. 1991, S. 135-146.
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Sonstiges
Hauptseminar "Patrizisches Regiment, Zunftkämpfe und konservative Revolution: Die Entwicklung der Stadtverfassung vom Spätmittelalter bis zur frühen Neuzeit"
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: 17.52 Do 9.45-11.15 h
Beginn: 8. Mai 2003
Die Stadt entstand in enger Abhängigkeit zum Stadtherrn. Im Laufe des 13. und 14. Jahrhunderts konnte sie sich von dieser engen Bindung lösen. Innerstädtisch stritten das Patriziat und die Zünfte um den Anteil am Stadtregiment, wobei in einigen Städten der Streit zu blutigen Auseinandersetzungen führte, die man auch als Zunftrevolution bezeichnet hat. Nach dem Schmalkaldischen Krieg drängte Kaiser Karl V. den politischen Einfluß der Zünfte gewaltsam zurück und führte konservative, das Patriziat begünstigende Verfassungen ein, die bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation überdauerten. In vielen Reichsstädten brachen im 18. Jahrhundert bürgerschaftliche Unruhen aus, die sich gegen das zu eng gewordene Verfassungskorsett wehrten. Im Liberalismus des 19. Jahrhunderts wurden die spätmittelalterlichen Vassungskämpfe als Präfigurationen des eigenen Bemühens um bürgerschaftliche Teilhabe am politischen Leben empfunden und interpretiert.
Literatur: Keutgen, F., Urkunden zur städtischen Verfassungsgeschichte (= Ausgewählte Urkunden zur deutschen Verfassungsgeschichte 1), Berlin 1901, Repr. Aalen 1965. Naujoks, Eberhard (Hg.), Kaiser Karl und die Zunftverfassung. Ausgewählte Aktenstücke zu den Verfassungsänderungen in den oberdeutschen Reichsstädten, 1547-1556 (VKgLkBW A 36), Stuttgart 1985. Mager, W. u. a. (Hg.), Bürgertum, Beiträge zur europäischen Gesellschaftsgeschichte Bd. 1ff., Göttingen 1991ff. Koselleck, Reinhardt u. Klaus Schreiner (Hg.), Bürgerschaft, Rezeption und Innovation der Begrifflichkeit vom Hohen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, Stuttgart 1994. Schreiner, Klaus, Die Stadt des Mittelalters als Faktor bürgerlicher Identitätsbildung, Zur Gegenwärtigkeit des mittelalterlichen Stadtbürgertums im historisch- politischen Bewußtsein des 18., 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, in: Stadt im Wandel, Kunst und Kultur des Bürgertums in Norddeutschland 1150-1650, hg. v. Klaus Meckseper, Bd. 4, Stuttgart 1985, S. 517-541. Quarthal, Franz, Verfassung und Verwaltung in Reichs- und Landstädten innerhalb des Schwäbischen Kreises während der frühen Neuzeit, in: Recht, Verfassung und Verwaltung der frühneuzeitlichen Stadt, hg. v. Heinz Michael Stolleis (= Städteforschung, Veröff. d. Inst. f. vergl. Stadtgeschichte in Münster), Köln, Wien 1991, S. 217-239.
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Übung für Senioren "Quellen zur Baugeschichte des Klosters Sankt Georgen "
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: Institutsbibliothek Landesgeschichte Di 16:00-18:00 h
Beginn: 6. Mai 2003
Das 1084/86 gegründete, von der Hirsauer Reform geprägte Benediktinerkloster St. Georgen im Schwarzwald wurde von Württemberg im Zuge der Reformation aufgehoben. Der Großteil des Konvents zog sich in das vorderösterreichische Villingen zurück und führte dort als "St. Georgen in Villingen" das klösterliche Leben bis 1806 fort. Nach 1634 kehrte ein Teil des Konvents nach St. Georgen zurück und erneuerte dort das monastische Leben; mit dem westfälischen Frieden mußte der Versuch endgültig aufgegeben werden. Von 1561-1595 bestand in St. Georgen eine württembergische Klosterschule. 1633 wurde das Kloster weitgehend zerstört, die Klostergebäude nicht wieder aufgebaut. Während des 17. und 18. Jahrhundert wurde der Ort mehrfach zerstört. 1865 wurde der Ortskern durch einen Großbrand vernichtet, dem auch die Klosterkirche zum Opfer fiel. Anläßlich einer Ausstellung vor zwei Jahren wurde versucht, das Aussehen des Klosters in einer CDA gestützten Rekonstruktion wieder sichtbar zu machen. Dabei hat sich gezeigt, daß die Datenbasis für eine solche Rekonstruktion in keiner Weise ausreicht. Ziel des Seminars: Zusammen mit dem Lehrstuhl für Darstellen und Gestalten I an der Universität Stuttgart und dem Kreisarchiv Schwarzwald-Baar-Kreis soll versucht werden, auf Grund einer verbesserten Datenbasis zu einem genaueren Rekonstruktionsmodell zu kommen. Im Rahmen des Seminars sollen die relevanten Quellen aus der bekannten Literatur zusammengestellt und aus Archivalien ergänzt werden. Aus gedruckten Quellen und Archivmaterial sollen die historischen Ansichten zusammengestellt werden. Im Ergebnis soll ein besseres Rekonstruktionsmodell erarbeitet werden Voraussetzungen: Kenntnisse in südwestdeutscher Landesgeschichte, Fähigkeit zur Arbeit mit gedruckten und ungedruckten Quellen, Spaß an eigener historischer Forschung.
Literatur: Tagebuch des Abt Michael [recte: Georg] Gaisser der Benediktinerabtei St. Georg zu Villingen *1595 +1655, Bd.1-2, Villingen ²1984. Schulz, Christian, Strafgericht Gottes oder menschliches Versagen? Die Tagebücher des Benediktinerabtes Georg Gaisser als Quelle für die Kriegserfahrung von Ordensleuten im Dreißigjährigen Krieg, in: Matthias Asche u. Anton Schindling (Hg.), Das Strafgericht Gottes. Kriegserfahrung und Religion im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Münster 22002, S. 219-290. Wollasch, H. J., St. Georgen, in: Quarthal, Franz, Die Benediktinerklöster in Baden-Württemberg (= Germania Benedictina 5), St. Ottilien 21987, S. 242-253. Zettler, A., Bilder von der Klostergrabung St. Georgen 1958, in: 900 Jahre Stadt Sankt Georgen im Schwarzwald, 1984. Die Zähringer, in: Veröffentlichung zur Zähringerausstellung 2, 1986, S. 158-161. St. Westphalen, Zur Auswertung der Klostergrabung von 1958 in St. Georgen im Schwarzwald, Schwarzwald-Baar-Kreis, in: Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1993 (1994), S. 265-268.
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Sonstiges: Anmeldung in der Sprechstunde und über e-mail eva.hoffmann@po.hi.uni-stuttgart.de
Tagesexkursion nach Oberschwaben
Professor Dr. Franz Quarthal
Fr 8.00-20.00 h
Beginn: 4. Juli 2003
Exkursion nach Oberschwaben mit Besuch der Großen Landesausstellung in Bad Schussenried: "Alte Klöster - neue Herren. Die Säkularisation in Baden-Württemberg 1803/1805´"
Literatur: Katalog zur Ausstellung
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Sonstiges: Verbindliche Anmeldung im Sekretariat Landesgeschichte (9. Stock, Zimmer 9.22) bis spätestens 1. Juni 2003. Zum Erwerb eines Exkursionsscheines muß ein Referat übernommen werden.
Kolloquium für Examenskandidaten
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: Bibliothek Landesgeschichte, 9. Stock Di 14.00-15.30 h vierzehntägig,
Beginn: 6. Mai 2003
In dem Kolloquium, das sich an Kandidatinnen und Kandidaten für das Staats- wie für das Magisterexamen richtet, werden einschlägige Examensgebiete und Fragen der Methodik des Examens besprochen.
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Landesgeschichtliches Oberseminar
Professor Dr. Franz Quarthal
Raum: Bibliotheksraum Landesgeschichte, 9. Stock Di 18:00-19:30 h
Beginn: 6. Mai 2003
Besprechung und Methodendiskussion von wissenschaftlichen Arbeiten für die wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien, Magisterarbeiten, Dissetationen sowie von neuerer Forschungsliteratur.
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Einführung in HTML und Verwendung des Uni-Templates
Eva Hoffmann M. A. und Daniel Kirn M. A.
Raum: IWZ-Pool, Pfaffenwaldring 9 Do 13:30-17:00
Tagesveranstaltung vom 12. Juni 2003
Der Kurs führt grundlegend in das Generieren von HTML-Code ein und zeigt, was bei der Verwendung des Uni-Templates beachet werden sollte.
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Übung "Forschen im Archiv. Eine Einführung in die Archivalienkunde und in das Archivwesen"
Dr. Robert Kretzschmar
Raum: Hauptstaatsarchiv, Konrad-Adenauer-Straße 4 Fr 14.00-17.00 h
Beginn: Blockseminar im Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Freitag 9. Mai, 23. Mai, 13. Juni, 20. Juni und 11. Juli 2003
Für weite Bereiche der historischen Forschung ist die Arbeit im Archiv unerlässlich. Welche Unterlagen sind in welchen Archiven zu erwarten? Wie entstehen Archivbestände? Wie kann ich gezielt Unterlagen in Archiven ermitteln? Wie hat man die Zugänglichkeit und die Nutzung von Unterlagen geregelt? Diese und andere Fragen sollen in der praxisorientierten Übung geklärt werden, die als allgemeine Einführung in das Archivwesen, die Archivalienkunde und in beschränktem Maße auch in die Paläografie seit dem Spätmittelalter konzipiert ist. Als Beispiele werden Unterlagen aus dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart gelesen, die im Original vorgestellt werden. Im Rahmen der Übung findet auch eine Führung durch das Hauptstaatsarchiv statt.
Literatur: Eckhart G. Franz, Einführung in die Archivkunde, 5. Aufl. 1999; Angelika Menne-Haritz, Schlüsselbegriffe der Archivterminologie. Lehrmaterialien für das Fach Archivwissenschaft, 1992; Friedrich Beck und Eckart Henning, Die archivalischen Quellen. Eine Einführung in ihre Benutzung, 3. Aufl. 2002. Eine umfangreiche Bibliographie wird in der Übung verteilt.
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Sonstiges: Um vorherige Anmeldung im Sekretariat Landesgeschichte (9. Stock, Zimmer 9.22, Tel. 0711 / 1 21-34 56, Fax -41 64, eva.hoffmann@po.hi.uni-stuttgart.de) bis zum 28. April 2003 wird gebeten; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Übung "Kloster Hirsau im Hauptstaatsarchiv Stuttgart"
Dr. Bernhard Theil
Raum: Hauptstaatsarchiv, Konrad-Adenauer-Straße 4 Do 16:00-17:30 h
Beginn: Donnerstag 8. Mai 2003
Im Hauptstaatsarchiv Stuttgart liegt das Archiv des Klosters Hirsau. In der Übung sollen daher wichtige Quellen zur Geschichte des Klosters aus dem Hauptstaatsarchiv gemeinsam gelesen und interpretiert werden. Zugleich ergibt sich dadurch eine Einführung in die mittelalterliche Urkundenlehre, Amtsbuchkunde und Paläographie.
Literatur: Alfons Schäfer, Zur Besitzgeschichte des Klosters Hirsau vom 11.-16. Jahrhundert, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 19 (1960) S. 32-50Hirsau. St. Peter und Paul 1091-1991. Hg. vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Teil I: Zur Archäologie und Kunstgeschichte, Teil II: Geschichte, Lebens- und Verfassungsformen eines Reformklosters (Forschungen und Berichte zur Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg 10) Stuttgart 1991.
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"Geländedenkmale - obertägig sichtbare Relikte aus Vorgeschichte und Mittelalter"
Dr. Rainer Schreg
An drei Terminen werden archäologische Geländedenkmale - Höhensiedlungen, Grabhügel und Siedlungsrelikte - verschiedener Epochen im Gelände aufgesucht:
Freitag 4. Juli 2003, nachmittags
Nabern und Nürtingen
Herzogliche Fischzuchtteiche, spätkeltische Viereckschanze Großbettlingen, konservierter röm. Gutshof Oberensingen
Treffpunkt: 14.00 Uhr Bahnhof Dettingen
Freitag 25. Juli 2003, nachmittags
Würzbach und Kentheim
Ausgedehnte mittelalterliche Wüstung, vorgesch. Höhensiedlung Rudersberg, evtl. laufende Grabung
Treffpunkt: 13.30 Uhr Rötenbach Kirche oder Bad Teinach Bhf.
Samstag, 26. Juli 2003, ganztags
Heuneburg und Umgebung
Grabhügel, Höhensiedlungen, Burghügel
Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Heuneburg
Literatur: Nennung der Literatur erfolgt in den Sitzungen
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Heuneburg
A Landscape of Ancestors, Heuneburg
Sonstiges:
Einführung in die Museologie am Beispiel historischer Ausstellungen
PD Dr. Frank Druffner
Bibliotheksraum Landesgeschichte, 9. Stock Do 15.45-17.15 h
Beginn: 8. Mai 2003
Ausgehend von der Großen Landesausstellung "alte Klöster - neue Herren" in Bad Schussenried sowie themenverwandter Ausstellungen an anderen Orten sollen zentrale Fragen historischer Museumsprojekte diskutiert werden. Besuche vor Ort sind eingeplant.
Literatur: Nennung der Literatur erfolgt in den Sitzungen
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