Gleichstellung einbeziehen

Universität Stuttgart Newsletter, 1/2011

Gleichstellung einbeziehen

Die Gleichstellungsbeauftragte der Uni Stuttgart, Dr. Gabriele Hardtmann, erläuterte vor dem öffentlichen Senat am 15. Dezember die Aktivitäten zum Thema Gleichstellung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erwartet im Februar 2011 einen Zwischenbericht über den Stand der Umsetzung unseres Genderkonzepts.

In diesem Zusammenhang wies Hardtmann darauf hin, dass die DFG praktisch bei allen Entscheidungen, wie beispielsweise der Zusage von Fördergeldern, das Thema Gleichstellung mit einbezieht. „Die Aktivitäten und die Umsetzung von Konzepten werden genau beobachtet“, so Hardtmann. Im Hinblick auf die Zielvorgaben, die nach dem Struktur und Entwicklungsplan der Uni (SEPUS) bis Ende 2012 erreicht werden sollen, sieht die Gleichstellungsbeauftragte die Uni auf einem relativ gutem Weg. Angestrebt ist jeweils ein weiblicher Anteil von 10 Prozent bei den Professuren (2009: 7,5), 30 Prozent beim Akademischen Mittelbau (2009: 24,2) und 40 Prozent bei den Studierenden (2009:32,7). Ein Blick auf den Professorinnenanteil von 2005 mit 5,2 Prozent und den von 2009 mit 7,5 Prozent zeigt, dass der Anteil langsam aber stetig steigt. Hardtmann hofft, dass sich unter anderem durch das Dual Career-Programm noch weitere Professorinnen für die Uni Stuttgart entscheiden. Auf der obersten Führungsebene liegt der Frauenanteil erfreulich hoch (Universitätsrat: vier Frauen (36,4 Prozent); Rektorat zwei Frauen (40 Prozent)). Stark verbesserungsfähig ist der Frauenanteil bei den Fakultätsvorständen (5,6 Prozent).

Besonders stolz ist Hardtmann auf die umfangreichen Angebote für Schülerinnen an der Uni Stuttgart. Insgesamt 800 Schülerinnen nahmen 2010 bei den vom Gleichstellungsreferat zentral organisierten Projekten teil. Hiermit soll insbesondere die Anzahl der Studentinnen in den MINT-Fächern erhöht werden.