"Girls´ Day an der Uni Stuttgart"
LEDs + Widerstände + löten = Blinkendes Herz
![]() |
Rebecca Hofacker, die den Girls' Day 2007 beim IAS der Uni Stuttgart verbracht hat, hat den vierten Preis beim Schreibwettbewerb gewonnen. Neben ihrem selbstgebauten blinkenden Herz kann sie sich nun auch noch über ein SIMS-Spiel freuen. |
Rebecca lötete am Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik der Universität Stuttgart aus verschiedenen Elementen ein "blinkendes Herz". Schnell durchschaute sie den Schaltplan und befestigte die einzelnen Widerstände und die LEDs auf der herzförmigen Platine.
Ich war am 26. April 2007 am Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik der Universität Stuttgart, dem IAS. Dort hieß es, dass wir ein „Blinkendes Herz“ aufbauen. Ich habe mich gleich für diese Veranstaltung angemeldet, weil es sich sehr interessant angehört hat und man zum Schluss sein selbst gebautes Herz mit nach Hause nehmen konnte.
Ich kam dort an und fand den Veranstaltungsraum sehr schnell. In ihm waren schon ein paar Mädchen und eine sehr nette Diplom-Ingenieurin, die uns dann durch den Tag geleitet hat. Als dann endlich alle da waren, wurden wir erst einmal von dem Projektverantwortlichen begrüßt. Danach stellte uns Camelia Maga das Programm vor.
Zuerst einmal erklärte sie uns das Studium einer Ingenieurin. Als zweiter Punkt wurde uns ein Schaltplan und die einzelnen Teile erklärt. Zum Beispiel was ein Widerstand ist und wie er funktioniert oder wie ein Schalter funktioniert. Uns wurde auch der Unterschied zwischen einem Schalter und einem Transistor erklärt oder dass ein LED ein kleines Lichtchen ist. Als Camelia Maga uns das erste Mal einen Schaltplan gezeigt hat, haben wir alle sehr gestöhnt und uns gefragt wie man so ein Wirrwarr verstehen kann. Doch dann hat Camelia Maga den Schaltplan ein bisschen erklärt: zum Beispiel, dass die ganzen Rs, d.h. R1, R2, R3,…nur die durchnummerierten Widerstände sind oder dass die LDs nur die LEDs sind und so blieben zum Schluss nur noch ein paar „Zeichen“ offen, die wir dann aber auch schnell geklärt hatten…
Dann durften wir endlich unser eigenes „blinkendes Herz“ zusammenlöten. Darauf hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut. Wir sollten uns im hinteren Teil des Raumes einen Platz suchen. Dort lag auf jedem Tisch schon ein Päckchen mit Einzelteilen des blinkenden Herzens, ein Lötkolben, ein Stückchen Draht und ein Seitenschneider mit dem wir den Draht auseinander schneiden sollten.
Doch das Löten stellte sich dann doch nicht als so einfach heraus. Zuerst sollten wir die Widerstände löten: man musste zuerst einmal die Widerstände in das vorgesehene Herz stecken und dann den Draht und den Lötkolben auf den Draht von dem Widerstand halten, sodass Lötzinn aus dem Lötkolben kommt, das ist eine Flüssigkeit die dann den Draht des Widerstandes mit dem Herz befestigt. Danach muss man nur noch den überstehenden Draht abschneiden und schon ist ein Widerstand angelötet. Weiter geht’s mit dem nächsten Widerstand! Nun kommen die LEDs an die Reihe. Fertig?? Es ging immer schneller mit dem Löten, jetzt nur noch die beiden Transistoren und die zwei Elcos anlöten. Nun musste man nur noch die beiden Kabel die zur Batterie führen an das Herz löten, die Schrauben vom Halter der Batterie ans Herz schrauben. Und jetzt die Batterie einstecken und…t adaaaa dein Herz blinkt!! Natürlich kamen auch ein paar Kurzschlüsse zustande aber die Veranstalter haben sie ganz schnell wieder repariert.

