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unilogo Universität Stuttgart
Geodätisches Institut

Historische Informationen über das Institut

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Direktoren des Geodätischen Instituts der Universität Stuttgart seit Gründung 1865
Bild von Prof. E. Hammer Bild von Prof. O. von Gruber Bild von Prof. Leo Fritz Bild von Prof. E. Feyer
Prof. Dr. Ernst Hammer
(*20.4.1858, †11.9.1925)
1884-1925
(Quelle: Archiv der Turnerschaft Alt- Württemberg im CC zu Stuttgart)
Prof. Dr. Otto v. Gruber
(*9.8.1884, †3.5.1942)
1926-1930
Prof. Dr. Leo Fritz
(*11.8.1893, †27.8.1941)
1930-1941
Prof. Dr. Edwin Feyer
(*15.7.1888, †13.2.1948)
1943-1948
Bild von Prof. K. Ramsayer Bild von Prof. E. W. Grafarend Bild von Prof. N. Sneeuw  
Prof. Dr. Karl Ramsayer
(*29.9.1911, †24.12.1982)
1949-1979
Prof. Dr. Erik W. Grafarend
1980-2005
Prof. Dr. Nicolaas Sneeuw
2005-
 


Das Geodätische Institut der Universität Stuttgart kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Jahre 1863 lehrte der Mathematiker Prof. Dr. C. W. v. Baur erstmalig "Höhere Geodäsie". Im Jahre 1865 wurde sein Assistent Dr. Hugo v. Schoder als erster Professor auf den Lehrstuhl "Geodäsie" berufen - damals noch an der Polytechnischen Schule Stuttgart.

Seit dieser Zeit haben herausragende Persönlichkeiten das Geodätische Institut geprägt. Im Jahre 1884 wurde Ernst Hammer aus Ludwigsburg bereits im Alter von nur 26 Jahren zum Professor für "niedere und höhere Geodäsie" ernannt. Mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten erlangte er Weltruf. 1890 wurde das "Königlich Württembergische Polytechnikum" in "Königlich Württembergische Technische Hochschule" umbenannt und 1897 "Geodäsie" als eigenständiges Studienfach eingeführt. Um die Jahrhundertwende erhält man das Recht auf Verleihung des akademischen Grades "Dipl.-Ing." und das Recht auf Promotion zum "Dr.-Ing.".

Ernst von Hammer folgten Prof. Dr. Otto von Gruber, Prof. Dr. Leo Fritz und Prof. Dr. Edwin Feyer, der das im Krieg zerstörte Institut wieder aufbaute, um im Februar 1946 den Lehrbetrieb erneut aufnehmen zu können.

Unter dem Direktorat von Professor Dr. Karl Ramsayer wurde das Geodätische Institut 1949 erheblich erweitert. In April 1957 wurde ein neuer Beobachtungsturm offiziell eingeweiht. Dieser lag auf Halbhöhenlage im Stuttgarter Talkessel in der Hauptmannsreute. Seit 1972 betreiben die Geodätischen Institute der Universitäten Stuttgart und Karlsruhe das externer LinkGeowissenschaftliche Gemeinschaftsobservatorium in Schiltach/Schwarzwald.

Von 1980 bis 2005 war Prof. Dr.-Ing. habil. Dr.tech.h.c.mult. Dr.-Ing.E.h.mult. Erik W. Grafarend Direktor des Instituts. Die zusätzlich eingerichtete Professur "Physikalische Geodäsie und Satellitengeodäsie" ist seit dem 1. Oktober 1991 durch Prof. Dr. sc. techn. Wolfgang Keller, die seit 26. Januar 2001 existierende Professur "Systemtheorie und Modellierung" durch Prof. Dr. rer. nat. habil. D. Wolf vom externer LinkGeoforschungszentrum Potsdam besetzt.

Schließlich wurde im Jahre 2005 als Nachfolger von em. Prof. E. Grafarend und Direktor des Instituts Prof. Dr.-Ing. N. Sneeuw auf die Professur "Höhere Geodäsie" berufen.

Heute ist das Geodätische Institut eines von 4 Instituten, die den Bachelor-Studiengang "Geodäsie und Geoinformatik", den Diplomstudiengang "Geodäsie und Geoinformatik" und den internationalen englischsprachigen Masterstudiengang "Geomatics Engineering (GEOENGINE)" tragen.

Außer den bereits genannten Professoren arbeiten am Institut im ehemaligen "Siemens"-Gebäude im 5. Stock der Geschwister-Scholl-Straße 24D 12 Mitarbeiter sowie zahlreiche internationale Doktoranden, Stipendiaten und Gäste.

Neben den Kontakten des Instituts zu hochgeschätzten internationalen Institutionen und Wissenschaftlern existiert auch ein reger studentischer Austausch mit den Universitäten Helsinki/Finland und Calgary/Canada. Dort erbrachte Leistungen können in Stuttgart anerkannt werden.

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