Betriebliche Ansprechperson SuchtPrävention

Von Suchterkrankungen sind sehr viel mehr Menschen betroffen als wir normalerweise annehmen. Von den mehr als 5000 Beschäftigten an der Universität Stuttgart müssten rein statistisch gesehen mehr als hundert Personen alkoholabhängig sein.*

Für die Betroffenen ist es wichtig zu wissen, dass sie Unterstützung erhalten.BASP_Fotolia_55256739 Bei jeder und jedem von ihnen haben verschiedenste individuelle Hintergründe zu der Abhängigkeit geführt. Und für jede und jeden gibt es die Chance, einen Weg aus der Sucht heraus zu finden. Dabei kann es manchmal helfen, eine Weggefährtin oder einen Weggefährten an seiner Seite zu haben...

Die Betriebliche Ansprechperson SuchtPrävention (BASP) unterstützt Beschäftigte der Universität Stuttgart bei allen Fragen und Anliegen zum Thema Sucht. Sowohl suchtgefährdete und –erkrankte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst als auch indirekt Betroffene (z. B. Führungskräfte oder Kolleginnen und Kollegen) können sich vertraulich und unverbindlich an sie wenden.

Die BASP führt persönliche Beratungsgespräche, vermittelt gegebenenfalls weiterführende Behandlungsangebote und beteiligt sich aktiv an der allgemeinen Suchtprävention an der Uni Stuttgart (im Rahmen von Informationsveranstaltungen, Arbeitskreisen usw.). Das Besondere an diesem Angebot ist, dass die BASP eine Kollegin bzw. ein Kollege „auf Augenhöhe“ ist und sich aus einem persönlichen Wunsch heraus zu diesem ehrenamtlichen Engagement entschlossen hat.

Anfang 2014 haben die ersten beiden BASP der Universität Stuttgart ihre Ausbildung abgeschlossen und außerdem zwei weitere eine neue Ausbildung begonnen. In der 15-monatigen berufsbegleitenden Ausbildungszeit erwerben die Teilnehmenden nicht nur fundiertes fachliches Wissen, sondern schulen gleichzeitig auch ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen und werden so zu einem professionellen, handlungssicheren Umgang mit dem Thema Sucht am Arbeitsplatz befähigt.
 


Die BASP stehen Ihnen zur Seite, wenn Sie…

      …das Gefühl haben, Ihren Umgang mit Suchtmitteln nicht mehr so richtig im Griff zu haben.

      …den Eindruck haben, dass sich jemand in Ihrem Team in letzter Zeit auffällig und aggressiv verhält.

      …Rat suchen, wie Sie mit möglicherweise betroffenen Personen umgehen können.

      …Anliegen und Fragen zum Thema Sucht am Arbeitsplatz haben.


Die Betrieblichen Ansprechpersonen SuchtPrävention an der Universität Stuttgart sind:
 
Peter SalzmannPeter Salzmann

0711-685 60143

 

  


 Portrait_SchultheissMartina Schultheiss

 

0711-685 63028

 

 

  Dagmar Hansen

 

 0711-685 66767

 

 

* (Datenquelle: Epidemiologischer Suchtsurvey 2006 / Basis Alter:18-64-Jährige / Basis Bevölkerung: 52.010.517 Personen (Stand: 31.12.2005, Statistisches Bundesamt).