FAQ's

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Was ist MFT?

MFT steht für Mitarbeiter – Führungskräfte – Team und ist ein Dienstleistungsangebot der Abteilung Personalentwicklung, Bereich Gesundheitsmanagement (GM) für die Beschäftigten der Universität Stuttgart. Mitarbeiter/innen, Führungskräfte oder Teams können zur Lösung schwieriger Situationen Beratung, z.B. in Form von Coaching oder Mediation, in Anspruch nehmen.

Wer kann die Beratung in Anspruch nehmen?

Die MFT-Beratung steht prinzipiell allen Mitarbeitern/innen an allen Standorten der Universität Stuttgart zur Verfügung. Entweder meldet sich die zu beratende Person selbst beim Gesundheitsmanagement oder eine Führungskraft wendet sich mit einem Anliegen bezüglich einer anderen Person/Gruppe an das Gesundheitsmanagement.

Wer koordiniert die MFT-Beratung?

Die MFT-Beratung ist im Gesundheitsmanagement der Universität Stuttgart verankert. Gesundheitsmanagement ist eine zentrale Aufgabe der Personalentwicklung. Zuständig für die Koordinierung der MFT-Prozesse ist Frau Pauline Vogel (GM).

Wer sind die Berater/innen?

Das Gesundheitsmanagement verfügt über einen Pool von Fachexperten/innen, die über fundierte Ausbildungen in den jeweiligen Beratungsformen und eine langjährige Praxiserfahrung verfügen. Detaillierte Beraterprofile finden Sie  hier.

In welchen Situationen kann ich MFT in Anspruch nehmen?

Das Themenspektrum ist groß und umfasst beispielsweise:

  • Kommunikationsstörungen zwischen Beschäftigten
  • Konflikte
  • Integration psychisch erkrankter Mitarbeiter/innen
  • Schwierige Gesprächssituationen
  • Vorbeugung und Hilfestellung bei Suchtproblemen am Arbeitsplatz


 

Wird mein Anliegen vertraulich behandelt?

Ja, Vertraulichkeit ist das oberste Gebot! Die MFT-Koordination sichert Ihnen dies im gesamten Prozess zu. Wenn Sie sich an die Koordinatorin der MFT-Beratung wenden, bleibt ihr Anliegen auch dort. Falls es notwendig wird, andere Personen mit einzubeziehen, findet das immer nur nach Absprache mit allen Beteiligten statt.

Die Inhalte der Beratungsgespräche zwischen Berater/in und zu Beratenden/m sind streng vertraulich. Über sie wird auch die Koordinatorin nicht informiert. Dies wird in einer schriftlichen Vereinbarung fixiert. Falls es notwendig sein sollte, Informationen an Dritte weiter zu geben, wird dies vorab schriftlich festgehalten und zum Zeichen des Einverständnisses durch Berater/in und den/m zu Beratenden/m unterschrieben.
 

Wie geht es weiter, nachdem ich aufgrund meines Anliegens die MFT-Koordinatoren kontaktiert habe?

Zunächst wird entschieden, ob es sich tatsächlich um einen Fall für die MFT-Beratung handelt oder ob wir auf alternative Angebote zurückgreifen können. Wenn es sich um einen Fall für die MFT-Beratung handelt, wird Ihnen ein Auftragsklärungsgespräch mit einem/einer Berater/in vermittelt. Gemeinsam mit dem/der Berater/in können Sie darin entscheiden, welche Beratungsform und welche Rahmenbedingungen der Situation angemessen sind. Selbstverständlich können Sie sich auch gegen die Zusammenarbeit mit dem/der Berater/in entscheiden.

Welche Beratungsformate stehen zur Verfügung?

Einzel- oder Gruppencoaching, Mediation oder Moderation – diese Verfahren stehen zur Verfügung. Welches Verfahren jedoch in der Praxis für die jeweilige Situation passt, gilt es im Auftragsklärungsgespräch zu ermitteln. Nicht selten bietet sich eine Kombination verschiedener Beratungsformen an. Durch die fachliche Expertise und den breiten Erfahrungsschatz unserer Berater/innen wird sichergestellt, dass das richtige Beratungsformat gewählt wird.

Was ist Coaching?

Der Begriff Coaching kommt aus dem Englischen und steht für Training oder Beratung. Der englische Fußballtrainer wird z.B. als Coach bezeichnet. Heute wird Coaching zur Entwicklung und Umsetzung persönlicher oder beruflicher Ziele und der dazu notwendigen Kompetenzen eingesetzt. Dabei können verschiedene Konzepte oder Methoden angewendet werden. Gemeinsam haben alle, dass es um eine zukunfts- und lösungsorientierte Veränderung von problematischen Situationen oder Verhalten geht und um die Aktivierung der eigenen Ressourcen. Der Coach wirkt unterstützend, motivierend und hilft die eigenen Motive, Ziele und Werte klarer zu sehen.

Was ist Mediation?

Mediation strebt eine konstruktive Konfliktlösung mit Hilfe einer neutralen, dritten Person, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen aller beteiligten Parteien an. Bei Mediation geht es um Einsicht - nicht um Rechthaberei. Ziel ist es, zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen und eine win-win-Lösung zu erhalten.

Mediation beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Vornehmlich ist es eine verbale Methode. Das bedeutet, dass das Sich-Mitteilen (Fakten und Gefühle) und das gegenseitige Zuhören eine wichtige Rolle spielen. Der/die Mediator/in begleitet dabei ohne selbst Vorschläge zu machen, Verurteilungen auszusprechen oder Partei zu ergreifen. Er/sie ist dafür verantwortlich, dass Gespräche in der richtigen Weise geführt und dass die wesentlichen Konfliktpunkte herausgearbeitet werden.

Was ist Moderation?

Moderation ist eine Methode zur gemeinsamen Arbeit in Gruppen, unterstützt durch eine/n Moderator/in. Der/die Moderator/in hat dabei die Aufgabe, Gruppengespräche methodisch zu leiten, ohne sich dabei inhaltlich zu beteiligen und die Willensbildung der Gruppe zu beeinflussen. Das Ziel ist, mit allen Gruppenmitgliedern einen gemeinsamen Lernprozess zu gestalten. Moderation zielt darauf ab, die Kreativität der Teilnehmer/innen zu fördern, Ideen allen zugänglich zu machen, gemeinsam zu Ergebnissen und Entscheidungen zu gelangen, die von der ganzen Gruppe im Konsens getragen und umgesetzt werden.

Wie lange dauert der Beratungsprozess?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Bestimmend ist dabei die jeweilige Situation. Genau geklärt werden Dauer und Anzahl der vereinbarten Sitzungen während des ersten Auftragsklärungsgespräches zwischen Berater/in und zu Beratender/m. Manchmal ist eine einzige moderierte Teamsitzung ausreichend, oft sind es 3 bis 5 Sitzungen, um zu einer Lösung zu gelangen.

Ist die Qualität des Beratungsprozesses gesichert?

Das GM legt größten Wert darauf, dass die Beratungen und der gesamte Beratungsprozess auf hohem Niveau stattfinden. Der gesamte Prozess wird vom Gesundheitsmanagement koordiniert, begleitet, überprüft und soweit erforderlich angeglichen. Zudem füllen alle zu Beratenden nach Beendigung des Beratungsprozesses einen Evaluationsbogen aus, der ausgewertet wird, um die MFT stetig verbessern zu können.

Wer übernimmt die Kosten?

Das von der MFT-Koordinatorin vermittelte Auftragsklärungsgespräch zwischen zu Beratenden/m und Berater/in ist für die Organisationseinheit kostenfrei. Für die weitere Beratung im Anschluss werden in der Regel die Kosten jeweils zur Hälfte vom Gesundheitsmanagement und von der Einrichtung, die die Beratung in Anspruch nimmt, getragen. Sollte dies in Einzelfällen nicht möglich sein, werden wir versuchen eine individuelle Lösung zu finden.

Meine Frage war nicht dabei!

Melden Sie sich jederzeit gerne bei uns:

mft-beratung@uni-stuttgart.de
Tel.DW 84105

Ansprechperson:

Pauline Vogel