1. FrideL-Tagung 2001: Genderorientierte Wissenschaft

Vom 28. bis zum 30. September 2001 fanden im Gästehaus der Universität Bremen die 1. FrideL-Tagung und die 2. Mitgliederversammlung von FrideL statt. Das Thema der – bescheidenen – Tagung war: Genderorientierte (germanistische) Wissenschaft.

Nach der Ankunft und einem schönen gemeinsamen Abendessen am 28. September hörten sich Mitglieder und weitere Interessierte am nächsten Tag Vorträge an über Genderorientierte Gattungstheorien sowie über Modelle institutionalisierter Genderforschung in den Literatur- und Kulturwissenschaften. Ein Teil der Vorträge ist hier zu lesen:

  1. Dr. Angelika Schlimmer: Der Roman, eine weibliche Gattung? Zur Bedeutung der Kategorie gender in der frühen Romanpoetik in Deutschland.
  2. Katja Leonhardt: Gender-Aspekte regionaler Literatur am Beispiel saarländischer Lyrikerinnen.
  3. Dr. Julia Neissl: Geschlechterforschung in der universitären Lehre in Österreich – Versuch einer Bestandsaufnahme.

Für den Abend war eine öffentliche Lesung organisiert worden, auf der Frau Bärbel Reetz aus ihrer neuen Biographie las: Emmy Hennings. Leben im Vielleicht, und anschließend mit den FrideL-Frauen in einer geselligen Runde diskutierte.

Am 30. September fand eine inspirierende Mitgliederversammlung statt, wo viele Aktivitäten sowie Pläne für eine größere FrideL-Tagung im Jahre 2003 diskutiert wurden.

Klicken Sie hier für einen ausführlicheren Tagungsbericht von Annette Bühler-Dietrich!