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Aufruf für Gutachter im 7. Forschungsrahmenprogramm
Die Europäische Kommission sucht Experten aus Industrie und Wissenschaft, die an der Evaluierung von Projektanträgen teilnehmen möchten und/oder für Projektüberprüfungen ("Reviews") und begleitende Aufgaben im 7. Forschungsrahmenprogramm zur Verfügung stehen. Diese Tätigkeit kann sehr hilfreiche Erfahrungen liefern (z.B auch für das Verfassen zukünftiger eigener Projektanträge) und wird zudem finanziell vergütet. Gutachter, die bereits im 6. RP tätig waren, sollen sich für das 7. RP erneut registrieren. Für Rückfragen wurde zudem ein Experten-Helpdesk eingerichtet: mailto:ec-fp7-it-helpdesk@ec.europa.eu
Zur Registrierung
KoWi-Leitfaden zur Registrierung für Gutachter
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RP7-Sachverständige gesucht
Zur Unterstützung der Kommissionsdienststellen bei Aufgaben im Zusammenhang mit dem RP7, hat die Kommission zur Einreichung von Bewerbungen unabhängiger Sachverständiger aufgerufen. Die Sachverständigen sollen mit folgenden Aufgaben betraut werden:
- Unterstützung bei der Bewertung von Vorschlägen nach Maßgabe der verschiedenen wissenschaftlichen, technologischen und sozioökonomischen Ziele des RP7. Teil der Bewertungsarbeit ist die Abgabe von Empfehlungen, wie die Forschung ausgerichtet werden sollte, damit die Ziele des betreffenden spezifischen Programms optimal verwirklicht werden können;
- Unterstützung bei der Überwachung der von der Gemeinschaft ausgewählten und finanzierten Projekte;
- andere Arbeiten, die spezifische Sachkenntnis voraussetzen (z. B. Beaufsichtigung der Umsetzung von FTE-Programmen sowie Einschätzung und Beurteilung ihrer Auswirkungen).
Frist für die Einreichung von Vorschlägen ist der 31.07.2013.
Zur Ausschreibung
Weitere Informationen zu den Ernennungen von Sachverständigen
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Uni Stuttgart erfolgreichste deutsche Hochschule im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm
Laut einer Studie des EU-Hochschulbüros Hannover/Hildesheim geht die Universität Stuttgart mit deutlichem Abstand als erfolgreichste deutsche Hochschule bei der Beteiligung im FP6 hervor. Die Uni Stuttgart konnte Drittmittel in Höhe von 53,9 Millionen Euro einwerben. Auch bei den Drittmitteln pro Professor hatte die Uni mit 210.700 Euro die Nase vorn. Mit diesem Ergebnis trug die Uni Stuttgart maßgeblich zu der insgesamt hohen Dominanz der 19 teilnehmenden baden-württembergischen Hochschulen im 6. FRP bei: fast jeder vierte Fördereuro, der in Baden-Württemberg eingeworben wurde, floss hier her.
Landesweit führend war die Uni insbesondere im Programm „Nachhaltige Entwicklung, globale Veränderung und Ökosysteme“ (SUSTEV), in dem sie mit 13,3 Millionen Euro mehr als die Hälfte der baden-württembergischen Einwerbungen verbuchen konnte. Auch die bundesweite Dominanz Baden-Württembergs im Programm „Politikorientierte Forschung“ (SSP) sei, so der Bericht, „primär auf die Aktivität der Universität Stuttgart zurückzuführen“: Hier warb die Uni Stuttgart rund 2,1 von insgesamt 5,6 Millionen Euro Fördermitteln ein. Der größte Posten an der Uni Stuttgart selbst war das Programm „Benutzerfreundliche Informationsgesellschaft“ (IST), in dem Einwerbungen in Höhe von 16,1 Millionen Euro zu verzeichnen waren. Weitere Schwerpunkte waren die Programme „ Nanowissenschaften und Nanotechnologien, Neue Materialien und Produktionstechniken (NMP, 6,5 Millionen Euro) sowie „Luft- und Raumfahrt“ (AEROSPACE, knapp vier Millionen Euro).
Die Studie kann auf der Homepage des EU-Hochschulbüros Hannover/Hildesheim im pdf- Format heruntergeladen werden: http://www.eu.uni-hannover.de/index.php?id=26&no_cache=1
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