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Universität Stuttgart Gewinner im Wettbewerb Forschungscampus
Die Universität Stuttgart gehört zu den Gewinnern im Wettbewerb „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Dies teilte Bundesministerin Annette Schavan am 25. September 2012 auf einer Pressekonferenz des BMBF in Berlin mit. Die Bewerbung ARENA2036 (Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles) konnte sich gegen zahlreiche Anträge durchsetzen. Sie überzeugte durch das modellhafte Innovationspotenzial für eine wandlungsfähige Produktion der Zukunft für funktionsintegrierten Leichtbau sowie durch das experimentelle Konzept der Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure unter dem gemeinsamen Dach einer Forschungsfabrik.

Kernelement der ARENA2036: Die Forschungsfabrik (Bild: Werner Sobek)
Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel würdigte in einer ersten Stellungnahme den gemeinsamen Erfolg der Universität Stuttgart und der ARENA-Partner: „Mit dem Zukunftsprojekt ARENA2036 starten wir eine neue Epoche der Forschungspartnerschaft. Grundlagenforscherinnen und -forscher und anwendungsorientierte Forscherinnen und Forscher aus der Universität Stuttgart, von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Industrie stecken an einem Ort auf dem Universitätscampus ihre Köpfe zusammen und gehen einen gemeinsamen strategischen Weg von der Forschung zum innovativen Produkt.“
Für den ARENA-Partner Daimler AG sagte Prof. Dr. Ing. Herbert Kohler, Leiter Forschung: „Mit dieser für die Region modellhaften Kooperation werden wir die Herausforderungen an die Serienfertigung der Zukunft wie Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, Varianz bei Antriebstechnologien und Reaktionsschnelligkeit auf radikale Marktveränderungen meistern. Wir werden den Aufbau und die Fertigung des Automobils von Grund auf überdenken und so auch künftig die Innovationsführerschaft hier in Deutschland behalten.“
Das Forschungsprogramm von ARENA2036 teilt sich in die drei eher technischen Forschungsbereiche Materialien und Konstruktion, Simulation und digitaler Prototyp, Produktion und Forschungsfabrik sowie in den Querschnittsbereich Kreativität - Kooperationsmodell - Kompetenztransfer. Das Vorhaben ist auf mindestens 15 Jahre angelegt. Mit der positiven Entscheidung der Jury ist die Förderung von mehreren Startprojekten über die erste Projektphase von fünf Jahren gesichert. Jeder ausgewählte Forschungscampus erhält in einem Zeitraum von maximal 15 Jahren Fördermittel von bis zu zwei Millionen Euro pro Jahr.
Neben der Universität Stuttgart als federführender Antragstellerin im BMBF-Wettbewerb sind weitere Partner von ARENA2036: Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), BASF SE, Daimler AG, Robert Bosch GmbH sowie als Partner in den Startprojekten die KMU Artur Bär Maschinenbau GmbH und DYNAmore GmbH.
An dem Wettbewerb „Forschungscampus“, der Teil der Hightech-Strategie 2020 für Deutschland ist, nahmen über 90 Konsortien aus Wissenschaft und Unternehmen teil. Eine unabhängige Jury wählte die Gewinner aus, die von der Bundesministerin für Bildung und Forschung gemeinsam mit den Juryvorsitzenden Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, und Prof. Ernst Theodor Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft i.R., in Berlin bekannt gegeben wurden.
Ihre Ansprechpartner:
Dr. Michael Waldbauer, Universität Stuttgart, Rektoratsbüro
Tel. 0711/685-81000, E-Mail: michael.waldbauer (at) rektorat.uni-stuttgart.de
Dr. Hans-Herwig Geyer, Universität Stuttgart, Hochschulkommunikation
Tel.:0711/685-82555, E-Mail: hans-herwig.geyer (at) hkom.uni-stuttgart.de
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