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11. Januar 2017; Malte Lars Heckelen

Basierend auf einem Korpus von über 600 digitalisierten deutschsprachigen Dramen, insbesondere aus der Zeit zwischen 1740 und 1920, werden im Rahmen von QuaDraMa Strukturmerkmale dieser Texte mit computerlinguistischer Analyse verbunden. Auf diese Weise soll das von Nils Reiter (IMS) und Marcus Willand (ILW) beantragte Projekt zu Tools führen, die skalierbar die Analyse großer Textmengen ermöglichen.

Die Besonderheiten des Dramas, Figurentypen, Figureninteraktion und Figurenentwicklung, sollen mithilfe der der Struktur- und Inhaltsmerkmale repräsentiert und rekonstruiert werden können. Die Ergebnisse dieser nicht-trivialen Aufgabe sollen neben der Entwicklung von Analysetools auch zu tiefgehenden Analysen von Einzeltexten sowie zu literaturhistorischen Einbettung führen.

Zur Ankündigung von QuaDraMa