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Forschung

Die Fakultät gliedert sich in neun Institute (Forschungsschwerpunkte auf den Institutsseiten). Die drei großen Institute für Anorganische Chemie, für Organische Chemie und für Physikalische Chemie repräsentieren die klassischen Lehr- und Forschungsgebiete der Chemie. Ergänzt werden die Forschungsrichtungen und das Lehrangebot durch die Aktivitäten in den sechs kleineren Instituten der Fakultät (Institut für Biochemie und Technische Biochemie, Institut für Materialwissenschaft, Institut für Mineralogie und Kristallchemie, Institut für Polymerchemie, Institut für Technische Chemie sowie Institut für Theoretische Chemie). Die Forschung der Fakultät Chemie fokussiert sich auf vier Schwerpunkte:
  • Advanced Synthesis and Catalysis
  • Materials and Functional Molecules
  • Biochemistry and Biotechnology 
  • Theory and Simulation in Chemistry

Ein weiteres Merkmal der Forschung an den Instituten der Fakultät Chemie ist die vielfältige und enge Kooperation mit anderen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen der Universität Stuttgart, in verschiedenen Stuttgarter Sonderforschungsbereichen wie etwa im SFB 716 "Dynamische Simulation von Systemen mit großen Teilchenzahlen", im Stuttgarter Research Center Systembiologie (SRC SB) und am Exzellenzcluster SimTech des Bundes und der Länder. In dem von der Carl Zeiss Stiftung geförderten Projekthaus Nanobiomater werden "biokompatible Funktionsmaterialien für die Medizintechnik, Diagnostik und Umweltanalytik" entwickelt (Sprecher Prof. Laschat und Prof. Hirth). Vor Kurzem ist es Prof. Hauer (Institut für Biochemie und Technische Biochemie) gelungen, einen Forschungscluster „Nachhaltige und effiziente Biosynthesen“ mit Beteiligung der Universitäten Stuttgart, Ulm und Tübingen und dem Karlsruher Institut für Technologie zu gründen, welcher durch das Land Baden-Württemberg gefördert wird. Hier werden unter anderem "innovative, effiziente und ressourcenschonende Biosyntheserouten entwickelt". Prof. Werner aus dem Institut für Theoretische Chemie bschäftigt sich im Rahmen seines ERC Advanced Grants mit "Advancing computational chemistry with new accurate, robust and scalable electronic structure methods". Im gleichen Institut ist es Prof. Kästner gelungen, einen ERC Consolidator Grant für seine Forschung zu "Atom-Tunneling in Chemistry" zu erhalten.

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Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines siliciumreichen Zeolithen vom  Typ Ferrerit. Diese Materialien werden in der heterogenen Katalyse und als Molekularsieb in der Stofftrennung verwendet.

 

 

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Smektische Textur eines ferroelektrischen Flüssigkristalls mit einer Siloxanendgruppe. Der elektrooptische Effekt solcher Materialien wird in der Displaytechnologie ausgenutzt um Flachbildschirme herzustellen.

 

 

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Design einer minimalen Enzymbibliothek: Die Änderung des Zugangs zum katalytisch aktiven Häm (gelb) in einer bakteriellen Monooxygenase durch Mutation von zwei "Hotspots" (rot) führt zu Enzymvarianten mit erhöhter Selektivität.

 

 

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Epidermaler Wachstumsfaktor und sein Rezeptor auf der Zellmembran. Mit  Molekulardynamiksimulationen von mehr als 840000 Atomen wurde die Geometrie  dieser Komplexe auf der Zelloberfläche untersucht.