Geschichte der Abteilung

Die Geschichte der Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Stuttgart steht in enger Beziehung mit der Entwicklung des Gewerbelehrerstudiums:



Erste Phase der Gewerbelehrerausbildung an der Universität Stuttgart: Von 1920 bis 1932 werden Gewerbelehrer an der Technischen Hochschule in Stuttgart ausgebildet.

Gewerbelehrerausbildung in Kooperation: Ab 1949 ist die TH wieder an einem Diplomstudiengang Gewerbelehrer des Berufspädagogischen Instituts Stuttgart beteiligt, das im gleichen Jahr an die Universität Stuttgart angegliedert wird.

Zweite Phase der Gewerbelehrerausbildung an der Universität Stuttgart: Zum Wintersemester 1961/62 wird der Diplomstudiengang Gewerbelehrer vollständig von der Technischen Hochschule übernommen

Einrichtung des Lehrstuhls für Berufspädagogik: Der Diplomstudiengang Gewerbelehrer wird zum Wintersemester 1970/71 in einen Studiengang "Höheres Lehramt an beruflichen Schulen" mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen" umgewandelt und gleichzeitig beschlossen, einen Lehrstuhl für Berufspädagogik einzurichten.

Gründung der Abteilung „Berufs- und Wirtschaftspädagogik“: Mit der ersten Besetzung des Lehrstuhls für Berufspädagogik durch Prof. Dr. rer. pol. Karl-Heinz Sommer zum Wintersemester 1973/74 ist die Gründung der „Abteilung Berufs- und Wirtschaftspädagogik“ am Institut für Philosophie und Pädagogik verbunden.

Gründung des Instituts für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (IBW): Die Abteilung löst sich aus dem Institut für Philosophie und Pädagogik und wird im Oktober 1979 selbstständiges „Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik“ in der Fakultät Philosophie.

Magisterstudiengang Berufspädagogik: Das BWT beteiligt sich an der Neugestaltung der Magisterordnung und bietet ab 1981 das Magisterfach Berufspädagogik als Haupt- und Nebenfach an.

Diplomstudiengang Technikpädagogik: Das Gewerbelehrerstudium wird zum Wintersemester 1991/92 wieder in einen Diplomstudiengang umgewandelt. Der Studiengang erhält die Bezeichnung Technikpädagogik. Der vergebene Titel lautet „Diplom-Gewerbelehrer/-in“. Der Studiengang steht in Analogie zum Diplomstudiengang Wirtschaftspädagogik mit dem Abschluss „Diplom-Handelslehrer/-in“ .

Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik (BWT): Um der Zuständigkeit des IBW für den Studiengang Technikpädagogik Rechnung zu tragen, wird der Name des Instituts im März 1992 um den Zusatz „Technikpädagogik“ erweitert.

Lehrstuhlwechsel: Prof. Dr. rer. pol. Karl-Heinz Sommer wird am 30. September 2001 emeritiert. Den Ruf auf die Nachfolge erhält Prof. Dr. phil. Reinhold Nickolaus, der zuvor an der Universität Hannover einen Lehrstuhl für Berufspädagogik inne hatte. Prof. Nickolaus wird am 22. März 2002 ernannt.

Abteilung für Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik BWT: Im Zuge einer Neuordnung der Institute und Fakultäten wechselt der Lehrstuhl für Berufspädagogik zum 1. Oktober 2002 von der Fakultät Philosophie in die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und wird Abteilung des Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie. Weitere Abteilungen des neuen Instituts sind die Abteilung für Pädagogik, Abteilung für Psychologie und der Arbeitsbereich Hochschuldidaktik.

Im Zuge der Neueinschreibung des Studiengangs Berufspädagogik / Technikpädagogik wird eine neue Professur Berufspädagogik mit Schwerpunkt Technikpädagogik eingerichtet, die im September 2012 mit Prof. Dr. Bernd Zinn besetzt wird.



Jahresberichte
 

Jahresbericht 2012

Jahresbericht 2011

Jahresbericht 2010

Jahresbericht 2009

Jahresbericht 2008

Jahresbericht 2007