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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe und Biobasierte Materialien, die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureBausewein T, Mills DJ, Langer JD, Nitschke B, Nussberger S, Kühlbrandt W (2017) Cryo-EM structure of the TOM core complex from Neurospora crassa. Cell. 170: 693–700, doi: 10.1016/j.cell.2017.07.012.

Der TOM complex repräsentiert die Eintrittspforte für nahezu alle Proteine aus dem Cytosol in Mitochondrien. Die Arbeit liefert detaillierte Einblicke in die molekulare Architektur des Komplexes und den Mechanismus der Proteintranslokation.[mehr]


FigureHörmiller I, Nägele T, Augustin H, Stutz S, Weckwerth W, Heyer AG (2016) Subcellular reprogramming of metabolism during cold acclimation in Arabidopsis thaliana. Plant Cell Environ,  doi: 10.1111/pce.12836

Die Akklimatisierung von Pflanzen an niedrige Temperaturen führt nicht nur zur Veränderung der Konzentration von Zellinhaltsstoffen, sondern auch von deren sub-zellulärer Verteilung. Um diese Dynamiken zu untersuchen, wurde eine integrative Plattform entwickelt, die ein quantitatives "metabolic profiling" mit der Fraktionierung von Zell-Kompartimenten verbindet. Untersuchungen an verschiedenen Mutanten der Modellpflanze Arabidopsis thaliana zeigten dominante Effekte der Kompartimentierung, die aber von Umwelteinflüssen moduliert wird. Bei einer stärkelosen Mutante wurde eine reduzierte Frosttoleranz nachgewiesen, die möglicherweise auf einer veränderten Redox-Balance zwischen den Kompartimenten beruht.  [mehr]

FigureDeuschle K, Kepp G, Jeske H (2016) Differential methylation of the circular DNA in geminiviral minichromosomes. Virology: 499: 243–258

Pflanzliche Geminiviren vermehren ihre DNA über die Zwischenstufe eines Minichromosoms, das epigenetisch modifiziert werden kann - entweder um Gene ab- und anzuschalten, oder um die Virusvermehrung zu unterbinden. Methylierung von DNA spielt dabei eine zentrale Rolle. Welche Formen der viralen DNA methyliert werden, wurde mit neuen Methoden der Chromatinreinigung, methylierungs-abhängigen Restriktionsanalyse und Hochdurchsatzsequenzierung überprüft. Dabei zeigte sich, dass Minichromosomen mit offenen Lücken, die für Transkriptionsfaktoren zugänglich sind, besonders stark methyliert werden können. Eine Funktion der DNA-Methylierung sowohl zur Genregulation als auch als Mittel der Virusresistenz wird diskutiert.  [mehr]

Abteilungen des Instituts:

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