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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureBieligmeyer M, Artukovic F, Nussberger S, Hirth T, Schiestel T, Müller M (2016)  Reconstitution of the membrane protein OmpF into biomimetic block copolymer–phospholipid hybrid membranes. Beilstein J. Nanotechnol.  7, 881–892

Obwohl die chemischen und physikalischen Eigenschaften von natürlichen Phospholipiddoppelschichten für die Integration von Membranproteinen optimiert sind, sind diese Membranen für technischen Anwendungen aufgrund ihrer hohen Fluidität und geringen mechanischen Stabilität oft nicht nutzbar. In der vorliegenden Arbeit ist es gelungen, OmpF aus E. coli in biomimetische Lipopolymermembranen, die durch Selbstorganisation von amphiphilen Blockcopolymeren und Phospholipiden gebildet wurden, funktionell zu rekonstituieren. [mehr]


FigureKoch C, Wabbel K, Eber FJ, Krolla-Sidenstein P, Azucena C, Gliemann H, Eiben S, Geiger F, Wege C (2016) Modified TMV particles as beneficial scaffolds to present sensor enzymes. Frontiers in Plant Science 6:1137, doi: 10.3389/fpls.2015.01137

Tabakmosaikvirus-(TMV-)-Nanostäbchen eignen sich hervorragend als Adapter zur effizienten Präsentation von Sensorenzymen in Mikrotiterplatten: Über Biotin-Linker ließen sie sich in so hohen Oberflächendichten mit Streptavidin-[SA]-konjugierter Glucoseoxidase ([SA]-GOx) und Meerrettichperoxidase ([SA]-HRP) bestücken, dass bei gleichem Enzym-Einsatz bis zu 45-fach höhere Glucose-sensorische katalytische Aktivität immobilisiert wurde. Zudem stabilisierten die TMV-Template die Enzyme erheblich über mehrere Wochen hinweg. [mehr]


FigureKleinow T (ed.) (2016) Plant-Virus Interactions: Molecular Biology, Intra- and Intercellular Transport. Springer International Publishing Switzerland, DOI 10.1007/978-3-319-25489-0_1

Pflanzenviren besitzen kleine Genomgrößen und weisen daher eine limitierte Kodierungskapazität für Proteine auf, was dazu führt, dass sie in ihrem viralen Lebenszyklus stark von Prozessen und Faktoren ihrer Wirtszellen abhängig sind. Es haben sich daher mannigfaltige Interaktionen von viralen Proteinen oder Nukleinsäuren mit Wirtskomponenten entwickelt, welche essentiell sind für die erfolgreiche Ausbreitung des Virus in der Pflanze. Das Buch gibt einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung und hebt neue Erkenntnisse im dynamischen Wechselspiel zwischen Pflanzenviren und ihren Wirtszellen hervor. [mehr]

Abteilungen des Instituts:

BioenergetikBiophysikMolBioPlantBiotechTierphysiologieZoologie