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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureWyant PS, Strohmeier S, Fischer A, Schäfer B, Briddon RW, Krenz B, Jeske H (2015) Light-dependent segregation of begomoviruses in Asystasia gangetica leaves. Virus Res. 195, 225–235.

Geminiviren infizieren nicht nur Nutzpflanzen für die Ernährung, sondern auch Medizinalpflanzen, wie hier für die afrikanische Pflanzenart Asystasia gangetica aus der Familie der Acanthaceae gezeigt. Interessanterweise war diese Pflanze unter natürlichen Bedingungen mit zwei verschiedenen Geminiviren infiziert, die in den einzelnen Blättern segregierten und zu unterschiedlichen Symptomen führten. Zudem konnte gezeigt werden, dass diese Segregation lichtabhängig ist. Damit ist ein weiterer Einblick in die Komplexität des Systems aus Virus und Wirt beschrieben, was sowohl für die Diagnose von Geminiviren als auch für das Verständnid der Krankheitsentstehung wichtig ist. [mehr]


FigureMishra A, Heyer AG, Mishra KB (2014) Chlorophyll fluorescence emission can screen cold tolerance of cold acclimated Arabidopsis thaliana accessions. Plant Methods, doi:10.1186/1746-4811-10-38

Eine einfache, nicht invasive Methode zur Untersuchung pflanzlicher Frosttoleranz wurde auf der Basis bildgebender Chlorophyll- Fluoreszenz Spektroskopie an intakten Pflanzen entwickelt. Mittels kombinatorischer Bildverarbeitung unter Verwendung statistischer Klassifikatoren und "feature selection" Verfahren kann die Methode aus Bilderserien diejenigen Bilder auswählen, die eine Unterscheidung toleranter und sensitiver Pflanzen erlauben. Die Methode kann die Züchtung kältetoleranter Pflanzen erheblich vereinfachen. [mehr]


FigureJeske H, Kober S, Schafer B, Strohmeier S (2014) Circomics of Cuban geminiviruses reveals the first alpha-satellite DNA in the Caribbean. Virus Genes 49, 312-324.

Geminiviren bedrohen Ernten vor allem in den Subtropen und Tropen. Deshalb ist es wichtig, schnelle und verläßliche Diagnoseverfahren zu entwickeln, die in diesen Ländern leicht anzuwenden sind. Eine Kombination aus "Rolling Circle Amplification"  der viralen DNA mit "Restriction Fragment Lenght Polymorphism" (RFLP) gefolgt von Hochdurchsatzsequenzierungen zur Diagnostik hat sich als sehr verläßlich gezeigt. Selbst für nah verwandte kubanische Virusarten ist eine Differentialdiagnose möglich. Für verschiedene Wildkräuter (Abb.: Sida spp.) wurde gezeigt, wo sich die Viren zwischen den Kulturepochen langfristig verstecken. [mehr]

Abteilungen des Instituts:

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