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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureShukla S, Eber FJ, Nagarajan AS, DiFranco NA, Schmidt N, Wen AM, Eiben S, Twyman RM, Wege C, Steinmetz N (2015) The impact of aspect ratio on biodistribution and tumor homing of rigid soft-matter nanorods. Adv. Healthcare Mater DOI: 10.1002/adhm.201400641

In der Tumormedizin sind Nanopartikel vielversprechende Trägermaterialien für Diagnostik und Therapie. Während Größe, Form und Oberfläche erfolgreich zur Zielansteuerung moduliert werden, ist für Nanostäbchen der Einfluss des Aspektverhältnisses nahezu unerforscht. RNA-Templating liefert Stäbchen aus Tabakmosaikvirus-(TMV-)-Bausteinen in justierbaren Längen, deren In-vivo-Verteilung, Tumorpenetration und Biotransformation in einem präklinischen Tiermodell charakterisiert wurde. Die Studie zeigt, dass sich die adaptierbaren multivalenten Pflanzenvirus-Template bestens zum selektiven Tumortargeting eignen und damit hohen Wert für die Nanomedizin haben. [mehr]


FigureNissen M,  Shcherbakov D, Heyer A, Brümmer F, Schill RO (2015) Behaviour of the plathelminth Symsagittifera roscoffensis under different light conditions and the consequences on the symbiotic algae Tetraselmis convolutae. Journal of Experimental Biology, doi: 10.1242/​jeb.110429

Symsagittifera roscoffensis ist ein Plattwurm, der in Symbiose mit einer Grünalge lebt. Der Wurm bewegt sich positiv phototaktisch, weshalb angenommen wurde, er strebe optimale Lichtbedngungen für die Alge an. Eine detaillierte Studie, die das Verhalten des Wurms mit den Bedürfnissen der Alge vergleicht, zeigte nun, dass der Wurm sich zwar zum Licht bewegt, das für die Alge optimale rote Licht aber nicht wahrnimmt. Auch bei der Wahl der Lichtintensität konnte kein abgestimmtes Verhalten beobachtet werden. [mehr]


FigureKanold JM, Guichard N, Immel F, Plasseraud L, Corneillat M, Alcaraz G, Brümmer F, Marin F (2015) Spine and test skeletal matrices of the Mediterranean sea urchin Arbacia lixula – a comparative characterization of their sugar signature. FEBS J, DOI: 10.1111/febs.13242.

Seeigel bilden mineralisierte Strukturen, die hauptsächlich aus Calcit bestehen,  zudem aber einen geringen Anteil an organischen Makromolekülen (Proteine, Glycoproteine und Polysaccharide) im Mineral aufweisen. Diese organische Matrix wurde aus Stacheln und Schalen der Seeigelart Arbacia lixula extrahiert und charakterisiert. Dabei zeigten sich Unterschiede in der Saccharidzusammensetzung der organischen Matrix für die zwei untersuchten Strukturen, was eine potentielle Funktion von Sacchariden für den Biomineralisationsprozess unterstreicht. [mehr]

Abteilungen des Instituts:

BioenergetikBiophysikMolBioPlantBiotechTierphysiologieZoologie