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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureSommer S, Danysz W, Russ H, Valastro B, Flik G, Hauber W (2014) The dopamine reuptake inhibitor MRZ-9547 increases progressive ratio responding in rats. Int J Neuropsychopharmacol. 25, 1-12

In Zusammenarbeit mit einem pharmazeutischen Unternehmen haben wir einen neuen Wirkstoff (MRZ-9547) profiliert. Unsere Bindungsstudien und pharmakokinetische Messungen ergaben, dass der Wirkstoff selektiv und anhaltend den Dopamin-Transporter blockiert. Aus Mikrodialyse-Messungen geht hervor, dass dadurch die Konzentration dieses Botenstoffs in bestimmten Gehirnarealen ansteigt. Mit MRZ-9547 behandelte Ratten weisen eine erhebliche Steigerung der motorischen Aktivität auf. Die Substanz könnte möglicherweise zur Behandlung bestimmter Symptome bei neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen eingesetzt werden. [ mehr]


FigureHipp K, Rau P, Schäfer B, Gronenborn B, Jeske H (2014) The RXL motif of the African cassava mosaic virus Rep protein is necessary for rereplication of yeast DNA and viral infection in plants. Virology 462-463, 189-198

Geminiviren können mit Hilfe ihres Rep-Proteins einen replikationskompetenten Zustand in ausdifferenzierten Pflanzenzellen induzieren. Auch im Modellsystem Spalthefe führt die Expression des Rep-Proteins des African cassava mosaic virus zur Rereplikation. Wir haben ein potentielles Zyklininteraktionsmotiv, RXL, im Rep-Protein gefunden, das für die Wechselwirkung mit Proteinen, die den Zellzyklus kontrollieren, eine wichtige Rolle spielen könnte. In der aktuellen Studie zeigen wir,dass das Motiv notwendig für die Induktion der Rereplikation in der Hefe und für die Infektion von Testpflanzen ist. [mehr]


FigureBrauner K, Hörmiller I, Nägele T, Heyer AG (2014)  Exaggerated root respiration accounts for growth retardation in a starchless mutant of Arabidopsis thaliana. Plant J. DOI: 10.1111/tpj.12555

Der Beitrag der Wurzelatmung zur Kohlenstoffbilanz einer Pflanze ist kaum untersucht, da Wurzeln schwer zugänglich und mit Bodenmikroorganismen assoziiert sind. Wir haben nun ein Gerät entwickelt, das die gleichzeitige Messung von Netto-Photosynthese im Spross und Atmung in der Wurzel ermöglicht. Untersuchungen an einer stärkelosen Mutante von Arabidopsis zeigten, dass hohe Zuckerkonzentrationen im Zytosol von Blattzellen einen verstärkten Zuckertransport zur Wurzel auslösen, der dort hohe Atmungsraten verursacht. Da die Wurzelatmung 80% der Gesamtatmung ausmacht, führt dies zu einer starken Reduktion der Biomassebildung. [ mehr]

Abteilungen des Instituts:

BioenergetikBiophysikMolBioPlantBiotechTierphysiologieZoologie