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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureJeske H, Kober S, Schafer B, Strohmeier S (2014) Circomics of Cuban geminiviruses reveals the first alpha-satellite DNA in the Caribbean. Virus Genes 49, 312-324.

Geminiviren bedrohen Ernten vor allem in den Subtropen und Tropen. Deshalb ist es wichtig, schnelle und verläßliche Diagnoseverfahren zu entwickeln, die in diesen Ländern leicht anzuwenden sind. Eine Kombination aus "Rolling Circle Amplification"  der viralen DNA mit "Restriction Fragment Lenght Polymorphism" (RFLP) gefolgt von Hochdurchsatzsequenzierungen zur Diagnostik hat sich als sehr verläßlich gezeigt. Selbst für nah verwandte kubanische Virusarten ist eine Differentialdiagnose möglich. Für verschiedene Wildkräuter (Abb.: Sida spp.) wurde gezeigt, wo sich die Viren zwischen den Kulturepochen langfristig verstecken. [mehr]


FigureKanold JM, Lemloh ML, Schwendt P, Burghard Z, Baier J, Herbst F, Bill J, Marin F, Brümmer F (2014)  In vivo enrichment of magnesium ions modifies sea urchin spicule properties. Bioinspired, Biomimetic and Nanobiomaterials DOI: 10.1680/bbn.14.00023

Seeigel bilden während ihrer Embryonalentwicklung ein mineralisiertes Endoskelett aus Calcium- (~95%) und Magnesiumcarbonat (~5%). Um den Einfluss von Magnesium auf das Biomineral und dessen mechanische Eigenschaften zu untersuchen, wurden Seeigelembryonen der Art Arbacia lixula in künstlichem Meerwasser mit erhöhtem Magnesiumgehalt kultiviert. In der aktuellen Studie zeigen wir, dass die Morphologie des Skelettes durch die veränderten Magnesiumkonzentrationen beeinflusst wird. Außerdem wird in vivo quantitativ mehr Magnesium in das Biomineral eingebaut, was die Steifigkeit - aber nicht die Härte - des Biominerals signifikant erhöht. [ mehr]


FigureSommer S, Danysz W, Russ H, Valastro B, Flik G, Hauber W (2014) The dopamine reuptake inhibitor MRZ-9547 increases progressive ratio responding in rats. Int J Neuropsychopharmacol. 25, 1-12

In Zusammenarbeit mit einem pharmazeutischen Unternehmen haben wir einen neuen Wirkstoff (MRZ-9547) profiliert. Unsere Bindungsstudien und pharmakokinetische Messungen ergaben, dass der Wirkstoff selektiv und anhaltend den Dopamin-Transporter blockiert. Aus Mikrodialyse-Messungen geht hervor, dass dadurch die Konzentration dieses Botenstoffs in bestimmten Gehirnarealen ansteigt. Mit MRZ-9547 behandelte Ratten weisen eine erhebliche Steigerung der motorischen Aktivität auf. Die Substanz könnte möglicherweise zur Behandlung bestimmter Symptome bei neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen eingesetzt werden. [ mehr]

Abteilungen des Instituts:

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