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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigurePaprotka T, Deuschle K, Pilartz M, Jeske H (2015) Form follows function in geminiviral minichromosome architecture. Virus Res. 196, 44–55

Geminiviren können vielfältige DNA Formen für ihre Vermehrung nutzen. Geschlossen zirkuläre DNA wird in Wirtshistone verpackt, und die so entstehenden Minichromosomen dienen der Transkription und sind selbst Zielobjekte für die Wirtsabwehr durch das Stummschalten von Genen (Gene Silencing). Die Arbeit zeigt eine umfassende Interpretationsanalyse für die jeweiligen Zwischenstufen der geminiviralen DNA und die Dynamik der Virusvermehrung während der Infektion. [mehr]


FigureEber F J, Eiben S, Jeske H, Wege C (2014) RNA-controlled assembly of tobacco mosaic virus-derived complex structures: from nanoboomerangs to tetrapods. Nanoscale DOI: 10.1039/C4NR05434B.

Synthetische RNA-Konstrukte mit di- oder oligomeren Tabakmosaikvirus-Assemblierungsursprüngen steuern das Wachstum vordefinierter, geknickter oder verzweigter Nukleoprotein-Strukturen. Die außergewöhnlichen, komplexen Nanotubuli-Systeme mit multivalenten Proteinoberflächen sind interessante Nanotemplate zur Funktionalisierung von Hybridmaterialien. [mehr]


FigureWyant PS, Strohmeier S, Fischer A, Schäfer B, Briddon RW, Krenz B, Jeske H (2015) Light-dependent segregation of begomoviruses in Asystasia gangetica leaves. Virus Res. 195, 225–235.

Geminiviren infizieren nicht nur Nutzpflanzen für die Ernährung, sondern auch Medizinalpflanzen, wie hier für die afrikanische Pflanzenart Asystasia gangetica aus der Familie der Acanthaceae gezeigt. Interessanterweise war diese Pflanze unter natürlichen Bedingungen mit zwei verschiedenen Geminiviren infiziert, die in den einzelnen Blättern segregierten und zu unterschiedlichen Symptomen führten. Zudem konnte gezeigt werden, dass diese Segregation lichtabhängig ist. Damit ist ein weiterer Einblick in die Komplexität des Systems aus Virus und Wirt beschrieben, was sowohl für die Diagnose von Geminiviren als auch für das Verständnid der Krankheitsentstehung wichtig ist. [mehr]

Abteilungen des Instituts:

BioenergetikBiophysikMolBioPlantBiotechTierphysiologieZoologie