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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe und Biobasierte Materialien, die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureMünster A, Hauber W (2017) Medial Orbitofrontal Cortex Mediates Effort-related Responding in Rats. Cereb Cortex Nov 17:1-11, doi: 10.1093/cercor/bhx293.

Welche Schaltkreise des Gehirns Kosten-Nutzen-abhängige Entscheidungen unterstützen ist noch wenig bekannt. Diese Fragestellung wurde an Nagetieren mithilfe von Wahlaufgaben untersucht. Dabei musste der jeweilige Nutzen (d.h. die erzielbare Futtermenge) und die Kosten (d.h. der dafür zu leistende Arbeitsaufwand) verschiedener Handlungsoptionen abgewogen werden. Durch Messung sowie Manipulation neuronaler Aktivität wurde erstmals nachgewiesen, dass ein Teil der vorderen Hirnrinde, der sog. Orbitofrontalcortex, zur Steuerung solcher Entscheidungsprozesse beiträgt. Diese Befunde haben auch klinische Implikationen. Bei manchen neuropsychiatrischen Erkrankungen treten Fehlfunktionen des Orbitofrontalcortex und Störungen der Entscheidungsfindung auf.  [mehr]

FigureBausewein T, Mills DJ, Langer JD, Nitschke B, Nussberger S, Kühlbrandt W (2017) Cryo-EM structure of the TOM core complex from Neurospora crassa. Cell. 170: 693–700, doi: 10.1016/j.cell.2017.07.012.

Der TOM complex repräsentiert die Eintrittspforte für nahezu alle Proteine aus dem Cytosol in Mitochondrien. Die Arbeit liefert detaillierte Einblicke in die molekulare Architektur des Komplexes und den Mechanismus der Proteintranslokation.[mehr]


FigureHörmiller I, Nägele T, Augustin H, Stutz S, Weckwerth W, Heyer AG (2016) Subcellular reprogramming of metabolism during cold acclimation in Arabidopsis thaliana. Plant Cell Environ,  doi: 10.1111/pce.12836

Die Akklimatisierung von Pflanzen an niedrige Temperaturen führt nicht nur zur Veränderung der Konzentration von Zellinhaltsstoffen, sondern auch von deren sub-zellulärer Verteilung. Um diese Dynamiken zu untersuchen, wurde eine integrative Plattform entwickelt, die ein quantitatives "metabolic profiling" mit der Fraktionierung von Zell-Kompartimenten verbindet. Untersuchungen an verschiedenen Mutanten der Modellpflanze Arabidopsis thaliana zeigten dominante Effekte der Kompartimentierung, die aber von Umwelteinflüssen moduliert wird. Bei einer stärkelosen Mutante wurde eine reduzierte Frosttoleranz nachgewiesen, die möglicherweise auf einer veränderten Redox-Balance zwischen den Kompartimenten beruht.  [mehr]

Abteilungen des Instituts:

BioenergetikBiophysikMolBioPlantBiotechTierphysiologieZoologie