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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureHipp K, Schäfer B, Kepp G, Jeske H (2016) Properties of African Cassava Mosaic Virus Capsid Protein Expressed in Fission Yeast. Viruses 8(7), 190, doi:10.3390/v8070190

Das Hüllprotein (CP) der Geminiviren spielt eine zentrale Rolle bei der Verpackung des viralen Genoms in Viruspartikel, bei der Übertragung von Pflanze zu Pflanze durch Insekten und beim Transport zwischen Kern und Cytoplasma. Wir haben das CP des African cassava mosaic virus in der Spalthefe exprimiert und durch Massenspektrometrie, isopyknische Dichtegradientenzentrifugation und verschiedene Bindungsassays charakterisiert. Dabei haben wir erste Hinweise auf Verpackung von DNA durch das CP gefunden, die aber noch nicht zu Geminipartikel geführt haben. [mehr]


FigureRichter KS, Serra H, WhiteCI, Jeske H (2016) The recombination mediator RAD51D promotes geminiviral infection. Virology: 493: 113–127

Geminiviren haben sich in den letzten Dekaden weltweit schnell an neue Pflanzensorten angepasst und damit viele verschiedene Kulturpflanzen in erheblichem Maße geschädigt. Sie konnten dies, weil sie sehr stark ihre DNA rekombinierten. In einer Serie von vergleichenden Testinfektionen von Arabidopis-thaliana-Linien mit spezifischen Defekten in einzelnen Genen förderte nur ein Rekombinationsenzym, nämlich RAD51D, die Vermehrung der Geminiviren. Diese Variante ist spezialisiert auf die Einzelstrang-Anlagerung von DNA, was für die zirkuläre einzelstrang-tragenden Geminiviren einen gewissen Sinn ergibt. [mehr]


FigureBieligmeyer M, Artukovic F, Nussberger S, Hirth T, Schiestel T, Müller M (2016)  Reconstitution of the membrane protein OmpF into biomimetic block copolymer–phospholipid hybrid membranes. Beilstein J. Nanotechnol.  7, 881–892

Obwohl die chemischen und physikalischen Eigenschaften von natürlichen Phospholipiddoppelschichten für die Integration von Membranproteinen optimiert sind, sind diese Membranen für technischen Anwendungen aufgrund ihrer hohen Fluidität und geringen mechanischen Stabilität oft nicht nutzbar. In der vorliegenden Arbeit ist es gelungen, OmpF aus E. coli in biomimetische Lipopolymermembranen, die durch Selbstorganisation von amphiphilen Blockcopolymeren und Phospholipiden gebildet wurden, funktionell zu rekonstituieren. [mehr]

Abteilungen des Instituts:

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