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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureDegma P, Schill RO (2015) Echiniscus pardalis n. sp., a new species of Tardigrada (Heterotardigrada, Echiniscidae, arctomys group) from the Parco Naturale delle Alpi Marittime (NW Italy). Zoosystema 37 (1): 239-249, DOI: 10.5252/z2015n1a12.

Schon seit 2006 erstellt das Exzellenznetzwerk EDIT (European Distributed Institute of Taxonomy) zur Klassifikation von Flora und Fauna umfassende Artenbestandslisten in ausgewählten Naturschutzgebieten. Dabei haben Gruppen von Biologen vor Ort geholfen, Bestandslisten sämtlicher vorkommenden Tier- und Pflanzenarten zu erheben beziehungsweise vorhandene Artenlisten zu aktualisieren und zu vervollständigen. Peter Degma und Ralph O. Schill entdeckten dabei eine neue Tardigradenart und gaben den „Alpenbärtierchen“ den Namen Echiniscus pardalis, benannt nach dem Panthermuster (Panther lat. pardalsi) unter der Körperoberfläche. [mehr]


FigureShukla S, Eber FJ, Nagarajan AS, DiFranco NA, Schmidt N, Wen AM, Eiben S, Twyman RM, Wege C, Steinmetz N (2015) The impact of aspect ratio on biodistribution and tumor homing of rigid soft-matter nanorods. Adv. Healthcare Mater DOI: 10.1002/adhm.201400641

In der Tumormedizin sind Nanopartikel vielversprechende Trägermaterialien für Diagnostik und Therapie. Während Größe, Form und Oberfläche erfolgreich zur Zielansteuerung moduliert werden, ist für Nanostäbchen der Einfluss des Aspektverhältnisses nahezu unerforscht. RNA-Templating liefert Stäbchen aus Tabakmosaikvirus-(TMV-)-Bausteinen in justierbaren Längen, deren In-vivo-Verteilung, Tumorpenetration und Biotransformation in einem präklinischen Tiermodell charakterisiert wurde. Die Studie zeigt, dass sich die adaptierbaren multivalenten Pflanzenvirus-Template bestens zum selektiven Tumortargeting eignen und damit hohen Wert für die Nanomedizin haben. [mehr]


FigureNissen M,  Shcherbakov D, Heyer A, Brümmer F, Schill RO (2015) Behaviour of the plathelminth Symsagittifera roscoffensis under different light conditions and the consequences on the symbiotic algae Tetraselmis convolutae. Journal of Experimental Biology, doi: 10.1242/​jeb.110429

Symsagittifera roscoffensis ist ein Plattwurm, der in Symbiose mit einer Grünalge lebt. Der Wurm bewegt sich positiv phototaktisch, weshalb angenommen wurde, er strebe optimale Lichtbedngungen für die Alge an. Eine detaillierte Studie, die das Verhalten des Wurms mit den Bedürfnissen der Alge vergleicht, zeigte nun, dass der Wurm sich zwar zum Licht bewegt, das für die Alge optimale rote Licht aber nicht wahrnimmt. Auch bei der Wahl der Lichtintensität konnte kein abgestimmtes Verhalten beobachtet werden. [mehr]

Abteilungen des Instituts:

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