Biologisches Institut
Das Biologische Institut umfasst die Abteilungen Bioenergetik,
Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen,
Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung
Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das
interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der
Universität Stuttgart eingebunden sind.
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende
dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der
Abteilungen finden Sie hier.
Forschung aktuell:
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Geiger, F. C., Eber, F. J., Eiben, S., Mueller, A., Jeske, H., Spatz, J. P., Wege, C. (2013) TMV nanorods with programmed longitudinal domains of differently addressable coat proteins. Nanoscale 5, 3808-3816, DOI:10.1039/C3NR33724C
Medizin und Technik nutzen immer häufiger Methoden, bei denen funktionelle Moleküle nanoskalig präzise angeordnet und ausgerichtet werden müssen. Dafür wird ein System zur Produktion neuartiger Trägerstäbchen mit chemisch selektiv adressierbaren Protein-Domänen vorgestellt: Biotechnisch veränderte Tabakmosaikvirus-(TMV-)-Hüllproteine werden RNA-gesteuert zu "Nanosticks" assembliert, die 100-200 nm lange Gruppen verschiedener Moleküle in hohen Besatzdichten nebeneinander präsentieren. Mit diesen robusten TMV-Abkömmlingen sollten sich kooperierende komplexe Funktionen z.B. für Diagnostik und Katalyse kontrolliert in miniaturisierte Bauelemente und "intelligente" Materialien integrieren lassen. [mehr]
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Distelbarth
H, Nägele T, Heyer AG
(2013) Responses
of antioxidant enzymes to cold and high light are not correlated to
freezing tolerance in natural accessions of Arabidopsis thaliana.
Plant Biol, DOI: 10.1111/j.1438-8677.2012.00718.x
Kälte und hohe Lichtintensitäten können Ungleichgewichte in der Photosynthese hervor rufen, die oxidativen Stress auslösen. Die Bedeutung der Abwehr dieses Stresses wurde in verschiedenen Populationen der Modellpflanze Arabidopsis thaliana unter Hochlicht und Kälteeinwirkung untersucht. Alle Pflanzen reagierten stark auf Hochlicht, aber die russische Akzession zeigte keinen oxidativen Stress in der Kälte. Obwohl eine skandinavische Akzession die höchste Frosttoleranz aufwies, war sie sehr empfindlich für oxidativen Stress, insbesondere im Hochlicht. Aktivitäten antioxidativer Enzyme korrelierten nicht mit der Frosttoleranz, was gegen eine zentrale Rolle der Enzyme in der Kälteakklimatisierung spricht. [mehr]
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Kadri
A, Wege C, Jeske H
(2013) In
vivo self-assembly of TMV-like particles in yeast and bacteria for
nanotechnological applications. J. Virol.
Methods, DOI: 10.1016/j.jviromet.2013.02.017.
Pflanzenvirale Partikel des Tabak-Mosaik-Virus (TMV) können aufgrund ihrer hohen Stabilität und einfachen Struktur als Gussformen für nanotechnologische Anwendungen genutzt werden. Die Arbeit zeigt, wie in Hefen oder Bakterien die Hüllproteine hergestellt werden können, und dass in beiden Organismen spontan TMV-ähnliche Partikel entstehen, die Wirts-RNA verpacken. Durch die beliebige Verpackung von RNA können sehr unterschiedlich lange Partikel hergestellt werden. Der für TMV beschriebene Ursprung der Assemblierung, eine RNA-Sekundärstruktur, die TMV RNA bevorzugt einpacken hilft, kann unter diesen Bedingungen nur in engen Grenzen genutzt werden, um spezielle Größen von Partikeln zu erzeugen. [mehr]; [Hörfunkbeitrag]









