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Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureRichter KS, Götz M, Winter S, Jeske H. (2016) The contribution of translesion synthesis polymerases on geminiviral replication. Virology 488, 137–148

Lange war es eine unbeantwortete Frage, wie Geminiviren mit ihrer einzelsträngigen zirkulären DNA in sehr spezialisierten Zellen des Phloem replizieren können, obwohl sie kein Gen für eine DNA-Polymerase mitbringen. Diese Rätsel ist jetzt zumindest teilweise gelöst, weil die Untersuchungen gezeigt haben, dass Reparaturenzyme wie die Transläsionspolymerasen diese Aufgabe übernehmen können. Gleichzeitig wird damit die relativ hohe Mutationsrate bei Geminiviren erklärlich, die ein wichtiger epidemiologischer Faktor für die Ausbreitung dieser Virengruppe ist. [mehr]


FigureKleinow T (ed.) (2016) Plant-Virus Interactions: Molecular Biology, Intra- and Intercellular Transport. Springer International Publishing Switzerland, DOI 10.1007/978-3-319-25489-0_1

Pflanzenviren besitzen kleine Genomgrößen und weisen daher eine limitierte Kodierungskapazität für Proteine auf, was dazu führt, dass sie in ihrem viralen Lebenszyklus stark von Prozessen und Faktoren ihrer Wirtszellen abhängig sind. Es haben sich daher mannigfaltige Interaktionen von viralen Proteinen oder Nukleinsäuren mit Wirtskomponenten entwickelt, welche essentiell sind für die erfolgreiche Ausbreitung des Virus in der Pflanze. Das Buch gibt einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung und hebt neue Erkenntnisse im dynamischen Wechselspiel zwischen Pflanzenviren und ihren Wirtszellen hervor. [mehr]


FigureKanold JM, Wang J, Brümmer F, Šiller L (2016)  Metallic nickel nanoparticles and their effect on the embryonic development of the sea urchin Paracentrotus lividus. Environmental Pollution, DOI: 10.1016/j.envpol.2016.01.050.

Metallische Nickelnanopartikel katalysieren die Abscheidung von Kohlenstoffdioxid und sind daher von hoher industrieller Bedeutung. Folglich ist es notwendig, diese Nickelnanopartikel detailliert zu charakterisieren und deren Wechselwirkung mit der Umgebung und den Organismen zu untersuchen, um potentielle Gefährdungen zu erkennen. Es konnte gezeigt werden, dass bis zu 3 mg/L der Nickelnanopartikel keinen letalen Effekt auf die Frühentwicklung von Seeigelembryonen haben, was auch mit der geringen gemessenen Löslichkeit (< 3%) der Nickelionen aus Nanopartikeln in Meerwasser zusammenhängt. [mehr]

Abteilungen des Instituts:

BioenergetikBiophysikMolBioPlantBiotechTierphysiologieZoologie