Ihr Weg zu uns:

Abteilungen:
zur Startseite

Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme

Das Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme umfasst die Abteilungen Bioenergetik, Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen, Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart eingebunden sind. 
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der Abteilungen finden Sie hier.

 

Forschung aktuell:

FigureBrauner K, Stutz S, Paul M, Heyer AG (2015) Measuring whole plant CO2 exchange with the environment reveals opposing effects of the gin2-1 mutation in shoots and roots of Arabidopsis thaliana. Plant Signaling & Behavior DOI: 10.4161/15592324.2014.973822.

Mit einer Messapparatur, die die gleichzeitige Messung von Photosynthese im Spross und Atmung in der Wurzel von Pflanzen erlaubt, wurde untersucht, wie sich eine Reduktion der Aktivität des Enzyms Glucokinase auf den Zuckerstoffwechsel in Pflanzen auswirkt. Der Anstieg der Saccharosekonzentration führt zu erhöhter Wurzelatmung, während gleichzeitig die Photosyntheseleistung ansteigt, weil in den Blättern die Spaltung und Resynthese von Saccharose reduziert ist. [mehr]


FigureRichter KS, Ende L, Jeske H (2015) Rad54 is not essential for any geminiviral replication mode in planta. Plant Mol. Biol. 87, 193–202.

Geminiviren können sich durch eine hohe Rekombinationsrate schnell anpassen und damit zu neuen Epidemien führen. Welche Wirtsenzyme der Pflanzen für diesen Effekt wichtig sind, ist deshalb von großem Interesse. Das Rad54 Protein ist in diesem Zusammenhang ein interessanter Faktor, der für den ersten Schritt der Rekombination während der Replikation vonGeminiviren verantwortlich sein könnte. Entgegen einer früheren Veröffentlichung zeigten jedoch umfangreiche Analysen mit zwei die Modellpflanze Arabidopsis infizierenden Geminiviren, dass keiner der viralen Replikationstypen in rad54 Mutanten signifikant verändert ist. [mehr]


FigurePaprotka T, Deuschle K, Pilartz M, Jeske H (2015) Form follows function in geminiviral minichromosome architecture. Virus Res. 196, 44–55

Geminiviren können vielfältige DNA Formen für ihre Vermehrung nutzen. Geschlossen zirkuläre DNA wird in Wirtshistone verpackt, und die so entstehenden Minichromosomen dienen der Transkription und sind selbst Zielobjekte für die Wirtsabwehr durch das Stummschalten von Genen (Gene Silencing). Die Arbeit zeigt eine umfassende Interpretationsanalyse für die jeweiligen Zwischenstufen der geminiviralen DNA und die Dynamik der Virusvermehrung während der Infektion. [mehr]

Abteilungen des Instituts:

BioenergetikBiophysikMolBioPlantBiotechTierphysiologieZoologie