Biologisches Institut
Das Biologische Institut umfasst die Abteilungen Bioenergetik,
Biophysik, Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen,
Pflanzenbiotechnologie, Tierphysiologe, Zoologie (in Planung
Nanobiotechnologie/Biomaterialien), die in das
interdisziplinäre Konzept der Technischen Biologie an der
Universität Stuttgart eingebunden sind.
Links zu den Abteilungen finden Sie in der linken Spalte und am Ende
dieser Seite. Eine Übersicht über die Arbeitsgebiete der
Abteilungen finden Sie hier.
Forschung aktuell:
Förster F, Beisser D,
Grohme MA, Liang
C, Mali B, Siegl AM, Engelmann JC, Shkumatov AV, Schokraie E,
Müller T,
Schnölzer M, Schill RO, Frohme M, Dandekar T (2012), Transcriptome Analysis in
Tardigrade Species Reveals Specifc Molecular pathways for stress
Adaptations. Bioinformatics and Biology Insights
6, 69-96, DOI: 10.4137/BBI.S9150
Tardigraden überdauern extreme Kälte, Hitze, Strahlung und Vakuum. Eine Analyse von Proteinfamilien und Stoffwechselwegen im Rahmen einer Transkriptom-Untersuchung für Milnesium tardigradum identifiziert Strategien der Toleranz und zeigt, dass RNA Stabilitätsmotive in M. tardigradum anders als bei höheren Tieren sind. [mehr]
Wyant PS, Strohmeier S, Schaefer
B, Krenz B, Assuncao IP, de Andrade L, Gaus S, Jeske H (2012), Circular DNA genomics
(circomics) exemplified for geminiviruses in bean crops and weeds of
northeastern Brazil. Virology 427,
151-157, DOI: 10.1016/j.virol.2012.02.007
Circomics beschreibt die Kombination von "rolling circle amplification" (RCA), RFLP-Analyse und Pyro-Sequenzierung zur Charakterisierung kleiner circular DNA. Vorgestellt wird ein Verfahren, mit dem in einem Versuchsansatz mit hoher Effizienz und kostengünstig eine Vielzahl geminiviraler Genome aus 61 Pflanzenproben aus Asien, Südamerika und Zentralamerika untersucht werden konnte. [mehr]
Mai B, Sommer S,
Hauber W (2012), Motivational states influence
effort-based decision making in rats: The role of dopamine in the
nucleus accumbens.Cognitive Affective &
Behavioral Neuroscience 12, 74-84, DOI:
10.3758/s13415-011-0068-4
Entscheidungsbildung hängt vom Motivationszustand des Subjekts ab. Über die neurochemischen Grundlagen dieses Zusammenhangs ist wenig bekannt. Die Studie untersucht die Rolle des Neutransmitters Dopamin und findet heraus, dass in Abwesenheit des Signalmoleküls Versuchstiere weniger bereit sind, sich für anstrengende Aufgaben zu motivieren, selbst wenn eine große Belohnung winkt. [mehr]








