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Veröffentlichungen

NS-Buch_Bild

Neuerscheinung im Januar 2018:

Norbert Becker und Katja Nagel: Verfolgung und Entrechtung
an der Technischen Hochschule Stuttgart während der NS-Zeit

Belser Verlag, Stuttgart
520 Seiten
mit 70 sw-Abbildungen.
17 × 24 cm, gebunden.
ISBN 978-3-7630-2805-4

Die vielfachen Verfolgungs- und Unrechtsmaßnahmen und die Diskriminierungen, die die Mitglieder der Technischen Hochschule Stuttgart in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft durch die Hochschule selbst erleiden mussten, waren Gegenstand eines dreijährigen Forschungsprojektes, das im Auftrag des Rektorats der Universität Stuttgart vom Universitätsarchiv durchgeführt wurde. Es wurden 442 Personen ermittelt, die aus rassistischen oder politischen Gründen vorzeitig pensioniert, entlassen, als Studierende zwangsexmatrikuliert wurden oder Zwangsarbeit in den großen technischen Instituten leisten mussten, deren akademische Titel entzogen wurden und die sogar ihr Leben verloren.

Diese Dokumentation erzählt ihre Geschichte umfassend und systematisch, fragt nach den Tätern und den Folgen der Unrechtstaten und würdigt alle bekannten Opfer in Kurzbiografien.

Leseproben:

Inhaltsverzeichnis

Flyer zum Buch

Universität Stuttgart BuchZum 175-jährigen Jubiläum der Universität Stuttgart erschienen:
Universität Stuttgart. Innovation ist Tradition.
Hrsg. im Auftrag des Rektorats und der Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart von Norbert Becker, Ulrich Engler, Ursula Zitzler.
Stuttgart - Jan Thorbecke 2004.
ISBN 3-7995-0139-8


Dieses Buch ist auch in englischer Sprache erschienen:
Universität Stuttgart. Innovation is our Tradition.
ISBN 3-7995-0149-5

Im 19. Jahrhundert als Gewerbeschule gegründet, hat sich die Universität Stuttgart in 175 Jahren zu einem faszinierenden "Kosmos" der Wissenschaften entwickelt. Dieses Buch zeigt reichbebildert und verständlich das filigrane Zusammenspiel von Forschung, Lehre und Studium in allen Facetten. So ist ein anschauliches Portrait der modernen und lebendigen Universität Stuttgart entstanden. 

  • Vom Polytechnikum zur Hochschule
  • Wie studiert man in Stuttgart
  • Bauten für Lehre und Forschung
  • Fakultäten und Forschungsschwerpunkte
  • Institutionen der Wissenschaft
  • Menschen an der Universität

     

Die Universität Stuttgart nach 1949 BuchUniversität Stuttgart nach 1945. Geschichte, Entwicklungen, Persönlichkeiten.
Hrsg. im Auftrag des Rektorats von Norbert Becker und Franz Quarthal.
Stuttgart - Jan Thorbecke 2004.
ISBN 3-7995-0145-2


Im Jahr ihres 175-jährigen Bestehens blickt die Universität Stuttgart auf ihre jüngste Geschichte zurück. Waren die früheren Jubiläen Anlass, die Schwerpunkte auf die Historie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie die Ereignisse in der nationalsozialistischen Zeit zu legen, bilanziert dieses Buch die Entwicklungen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Vor den Augen des Lesers ersteht das Bild einer lebendigen Institution auf dem Weg von den Notjahren der Nachkriegszeit über den Bildungsboom der sechziger Jahre bis zu den Aufgabenstellungen der Gegenwart. Die Beiträge behandeln u. a. den Wiederaufbau, die Entnazifizierung, den Übergang von der "Technischen Hochschule" zur "Universität", den Weg zu einer modernen Universitätsverfassung und die noch junge Geschichte der Gleichstellungspolitik. Die Universitätsbauten werden als Zeugnisse der modernen Architektur-geschichte seit der Mitte des letzten Jahrhunderts vorgestellt.


Über 50 Biografien Stuttgarter Wissenschaftler geben einen Einblick in die Geschichte der wissenschaftlichen Disziplinen, hierunter der Politologe und Historiker Golo Mann, die Germanisten Käte Hamburger und Fritz Martini, der Weltraumpionier Eugen Sänger, der Erfinder des Perlon, Paul Schlack, oder der Bauingenieur Fritz Leonhardt, Baumeister zahlreicher Brücken und Fernsehtürme in aller Welt. So dokumentiert dieses Buch sowohl das Wirken zahlreicher Persönlichkeiten der Universität, wie auch den Einfluss der gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftsimmanenten Bedingungen und Voraussetzungen, unter denen sich die Universität Stuttgart in den vergangenen sechs Jahrzehnten entwickelt hat.

 

Veroeffentlichung_05aBenutzerbefragung 2010

Im Februar 2010 führte das Universitätsarchiv Stuttgart eine Umfrage unter seinen Benutzern durch. Die Ergebnisse sind hier dokumentiert: Die Benutzer bewerteten die Dienstleistungen des Universitätsarchivs und gewichteten die derzeitigen und zukünftigen Angebote der Archive allgemein.

 

 

 

 

 

 

Schriftenreihe des Universitätsarchivs Stuttgart

 

veroeffentlichung_01

Bd.1: Wilhelm Zimmermann (1807 - 1878).
Ein Stuttgarter Historiker.
Von Norbert Conrads
Stuttgart, Universitätsarchiv 1998.
ISSN 1436-2880

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bd.2: Stuttgarter Mathematiker.
Geschichte der Mathematik an der Universität Stuttgart
von 1829 bis 1945 in Biographien.
Von Karl-Heinz Böttcher und Bertram Maurer
Stuttgart, Universitätsarchiv 2008.
ISSN 1436-2880
ISBN 978-3-926269-34-8

 

 

 

Bei der Gründung der Technischen Hochschule und heutigen Universität Stuttgart im Jahr 1829 erhielt die Mathematik im Lehrplan überragende Bedeutung. Kein Wunder, war und ist sie doch die Sprache der Naturwissenschaften und der Technik. Im 19. Jahrhundert wurde die Mathematik zur Leitwissenschaft der industriellen Revolution.

Karl-Heinz Böttcher und Bertram Maurer beschreiben in 32 Biographien die Lebenswege der Mathematiker, die an der Universität Stuttgart von ihren Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gelehrt haben. Bedeutende Vertreter ihres Fachs stehen neben weniger bekannten Gelehrten. Ihre Lebenswege lassen die Geschichte der Mathematik an der Universität Stuttgart lebendig werden. In Forschung und Lehre der Stuttgarter Mathematiker spiegelt sich die rasante Entwicklung dieser Disziplin. Es zeigen sich Konflikte mit den praxisorientierten Ingenieurwissenschaften, und die gesellschaftlichen Bedingungen von Forschung und Lehre treten zutage.

Ein einführender Text und zwei Tabellen gewähren einen Überblick über die Lehrinhalte und Entwicklungen des Fachs sowie über die Amtszeiten der Professoren und Dozenten. Jeder der reich bebilderten biographischen Artikel enthält außer dem tabellarischen Lebenslauf und der Lebensbeschreibung ein ausführliches Werkverzeichnis und einen Quellenanhang.