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Foxoring - Amateurfunkpeilen und Orientierungslauf

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akafunk-intern pdf icon Hinweise zum 2. Foxoring am 22.7.06

Was ist Foxoring?

Unter Foxoring versteht man die Kombination aus einem Amateurfunk-Peilwettbewerb (Fuchsjagd) und einem Orientierungslauf (OL). Dabei werden auf einer Karte Kreise eingezeichnet, in denen Sender mit kleiner Leistung zu peilen sind.

Foxoring wurde ursprünglich von ARDF-Spitzenläufern ausschließlich zu Trainingszwecken betrieben. Einmal, um den Umgang mit einer Geländekarte zu üben. Andererseits aber auch, um den eigenen Standort im Gelände jederzeit sicher und rasch bestimmen zu können und auf Grund bestimmter Merkmale des Geländes und der Karte erneut festzustellen. Diese Eigenschaften können dem Funkpeilwettkämpfer erhebliche Vorteile in der Routenwahl sowie bei der Wahl der kräfteschonendsten Laufroute ermöglichen, was sich dann auch in der Endzeit positiv auswirken soll.

Es gibt derzeit noch keine wirklich allgemein gültigen Regeln. Allerdings wurden in Zusammenhang mit der Ausrichtung von Meisterschaften bereits Regeln erlassen. Diese Regeln besagen, dass der Wettkampf entweder auf dem 80m-Band oder auf dem 2m-Band durchgeführt werden darf. Eine Suchreihenfolge der Minisender ist nicht vorgegeben. Die kürzeste Gesamtstrecke (Luftlinie) beträgt zwischen 5 und 10 km. Die Anzahl der Minisender beträgt zwischen 10 und 20. Frequenz und Kennungen der Sender sind vor dem Start bekannt zu geben. Gestartet wird in Zeitabständen von 2-5 Minuten. Mit dem Start erhält der Wettkämpfer die OL-Karte. Beim Foxoring sind auf dieser Karte Start, Ziel und auch die zu findenden Zielgebiete bzw. Postenkreise aufgeführt. In den eingezeichneten Kreisen sind Sender kleiner Leistung zu peilen. Die Sender selbst müssen sich nicht in diesem gekennzeichneten Gebiet (Kreis) befinden. Es muss aber gewährleistet sein, dass der Sender im gesamten eingezeichneten Gebiet (Kreis) zu hören ist.
Für die Orientierung im Gelände ist die Nutzung eines Kompasses zulässig. Während außerhalb der zu erreichenden Postenkreise guter Orientierungssinn und guter Umgang mit Karte und Kompaß gefragt sind, werden Peilfähigkeiten innerhalb der Kreise benötigt.

Die Sender arbeiten als Dauersender mit sehr kleiner Leistung (Milliwatt) auf derselben Frequenz. Ihre Reichweite beträgt mit entsprechend kurzer Antenne zwischen 200 und 300 Metern. Sie sind nicht durch Postenschirme markiert. Prägezangen werden in der Regel bereitgehalten. Der Abstand zwischen den Sendern sollte größer als 300 m sein, um Überlagerungen zu vermeiden.

Gewinner(in) ist, wer innerhalb der vorgegebenen Höchstzeit (120 Minuten) die meisten Sender findet und dazu die kürzeste Zeit benötigt. Teilnehmer, die die Höchstzeit überschritten haben, werden am Schluss der Ergebnisliste nur nach ihrer Laufzeit aufgeführt.

externer Link IARU-ARDF Arbeitsgruppe für die Region I
externer Link Der von der AKAFUNK verwendete TinyFox-Transmitter von Martin, DL3SFB und Matthias, DL3SDO

Die Foxoring-Wettbewerbe der AKAFUNK

Im Jahr 2005 bot die AKAFUNK erstmalig einen Foxoring-Wettbewerb im 80m-Band an. Aufgrund des großen Erfolges wiederholten wir die Veranstaltung im Juli 2006.

Dabei nutzten wir Sender, die im Unterschied zum üblichen Amateurfunkpeilen lediglich eine Reichweite von bis zu 100 Meter haben.

Auch bei diesem Wettbewerb kamen die TINYFOX-Sender von Matthias, DL3SDO und Martin, DL3SFB mit 1 Milliwatt Senderausgangsleistung wieder zum Einsatz.

Wir haben auch dieses Jahr wieder zwei Wertungen durchgeführt, eine für die kürzere Strecke mit 10 Sendern und eine für die längere Strecke mit insgesamt 15 Sendern.

Ergebnisse der Foxoring-Wettbewerbe der AKAFUNK

- Die Ergebnisse des 2. Foxoring am 22.07.06
- Die Ergebnisse des 1. Foxoring am 31.07.05