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fs 35

Das Projekt

Die Entwicklung eines neuen Flugzeugs dauert lange! In der Akaflieg meistens noch länger! Und ein Projekt mit mehr Systemen erst recht. Trotzdem haben wir uns entschieden ein Flugzeug mit Motor zu bauen. Warum?

Die Antwort findest Du in der ersten Ankündigung der fs35 vom Januar 2003 weiter unten. Genau so wie sämtliche Zwischenberichte, welche wir hier veröffentlicht haben.

So wird sie aussehen

Die fs35 wird ein zweisitziges Motorflugzeug mit einer Side-by-Side Pilotenanordnung. Der Flügel ist auf "Steigen" ausgelegt und für "Absteigen" dimensioniert. Die Spannweite beträgt rund 17m. Genauere technische Details erfahrt ihr ebenfalls in unseren ersten Ankündigungen.

Bremsklappenkasten gesetzt Freitag, 02. März 2012

Und es bewegt sich doch...

Obwohl die Klausuren uns fest im Griff haben und die Werkstatt zeitweise fast verwaist ist geht es trotzdem voran:

In einer postklausuralen Phase wurde der Bremsklappenkasten auf sein Einbaumaß geschnitten und die Achsenpositionen der Bremsklappenaufstellhebel eingemessen. Heute sind dann die Bohrvorrichtungen auf diese Positionen angepasst worden und der Bremsklappenkasten konnte gesetzt werden.

Parallel dazu ist ein Satz Winglets im Bau. Heute sind die vorbereiteten Schaumkerne zwischen die Außenlagen geklebt worden.


Der C-Steg steht Mittwoch, 08. Februar 2012

Heute wurde der C-Steg eingeklebt. 

Des weiteren ist die Holmanwinklung passend beschnitten.


Holmsteg gebaut Samstag, 04. Februar 2012

Heute wurde der Holmsteg unseres linken Flügels der fs 35 gebaut. Wenn das Harz ausgehärtet ist, wird die obere Anwinklung noch passend abgesägt. Damit wären praktisch alle "umfangreichen" Aktionen am zweiten Flügel abgeschlossen.

Als nächstes müssen nun der Bremsklappenkasten und diverse Rippen in den Flügel eingeklebt werden.

Prinzipiell ein recht überschaubares Programm, insbesondere da viele der Arbeiten unabhängig voneinander durchgeführt werden können.


Stegbauhilfe steht Montag, 30. Januar 2012

Die Stegbauhilfe ist fertig. Auf den Schaum vom Hauptsteg ist mittlerweile der Deckel geklebt worden, der nur als Hilfe zum Bauen dient und später wieder entfernt wird.

Heute wurden die Radien aus Dickharz fertig, die im Bild zwischen Schale und Schaum zu sehen sind.


Wieder Lärm in der Werkstatt Donnerstag, 26. Januar 2012

Nach dem der Holmsteg mit Hilfe von Führungen mittig eingeklebt wurde, kann dieser nun auf Endmaß zugeschnitten werden.


Wurzelrippe eingeklebt Freitag, 20. Januar 2012

Nach langer Pause durch Weihnachten, Neujahr und diversen Klausuren geht es in der Werkstatt wieder voran.

Die Wurzelrippe ist eingeklebt worden und die Arbeiten am Hauptsteg sind im Gang.

Im Konstruktionsbüro liegt das Hauptaugenmerk derzeit auf dem Seitenrudernachweis, dem Rumpf und dem Hauptbeschlag vom Höhenleitwerk, welcher uns momentan noch einiges Kopfzerbrechen bereitet.


Setzvorrichtungsbau Mittwoch, 07. Dezember 2011

Um die Rippe, an der die Querrudersteuerung befestigt wird, genau positionieren zu können wird eine Setzvorrichtung benötigt.

Bisher sind nur Setzvorrichtungen für den rechten Flügel vorhanden und müssen für den linken neu gebaut werden.

Dabei kommt unser neuer Kreuzlinienlaser zum Einsatz, der auch beim Rumpfurmodell schon vielfach Verwendung fand.


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Technische Daten

Bauweise

CFK-Sandwich

Spannweite

17,67 m

Flügelfläche

16,9 m²

Streckung

18,5

Profil

FX 63-K-137 (mod)

V-Stellung

Querruderfläche

Flügelgrundriss

Mehrfachtrapez

Länge

7,5 m

Höhe

ca. 2,7 m

Leergewicht

600 kg

max. Fluggewicht

900 kg

Motorisierung

bis 180 PS
bis 200 kg

Fahrwerk

3 Bein, ungelenkt

Propeller

3-Blatt, hydraulisch Mühlbauer

Reisegeschwindigkeit

200+ km/h

Höchstgeschwindigkeit

270 km/h

max. Schleppsteigleistung mit einsitzigem Segelflugzeug

4,7 m

Das neue Projekt

Für jeden Flugverein ist es praktisch ein Schleppflugzeug zu haben. Da wir nun schon etliche Segelflugzeuge gebaut haben wagen wir uns an eine neue Herausforderung. Ein Motorgflugzeug. Doch was sollen die Schwerpunkte dieses Projektes sein?

Ziel: gut steigen, schnell absteigen -> billig schleppen

So die Zielvorgabe! Also folgt gleich die Frage: Wie kommen wir an dieses Ziel? Antwort: Einfach! Nicht weil es "leicht und schnell mal erledigt ist", sondern weil ein einfacher Entwurf der Weg zum Erfolg ist.

Erster Schritt: Welche Parameter an einem Flugzeug beeinflussen das Steigen wie und wie stark? Wie steige ich schnell ab? Und wie wird dieser kleine Rundflug der Schleppmaschine für den Segelflieger hinten dran möglichst billig?

Zweiter Schritt: Die Auslegung. Da braucht es schon mehrere Leute dazu. Also verteilt man Aufgabengebiete. Der Zufall meint es gut mit uns. Zur Zeit haben wir eine stattliche Anzahl Mitglieder welche in der Lage sind die diversen Gebiete abzudecken. KDH (kurz für Konstruktionsdatenhandbuch), Flügelaerodynamik, Profil, Struktur, Rumpf, Flugmechanik, Leistungsabschätzung für die oberen Semester; Urmodellbau, Formenbau, Formen fräsen, und diverse kleiner Gebiete für die Jungaktiven. Und ab geht's, und zwar parallel.

So weit das Vorgehen, jetzt zum vorläufigen Entwurf:

Die fs 35 wird ein zweisitziges Motorflugzeug mit einem MTOW vom 850 kg. Das Augenmerk liegt auf dem Gewicht. Dieses hat einen gravierenden Einfluß auf die Steigleistung. Weiter ist der Flügel auf "Steigen" ausgelegt und für "Absteigen" dimensioniert. Die Zweisitzigkeit beruht auf den Anforderungen der Akaflieg. Es besteht die Notwendigkeit, Piloten auf dieses Flugzeug einweisen zu können. Das Cockpit wird simpel, die Bedienung soll so einfach wie nur möglich sein. Der Tank dafür überdimensional groß.

Das Resultat: ein leichtes, leicht zu fliegendes Flugzeug mit relativ grosser Flügelfläche und einem eher dicken Profil. Ein ganz normales Flugzeug, nur eben die beste "Schleppkiste"!